Schlagwort Archiv: Tumor

Heike Abidi — Bevor wir alles verlieren

Kasimira10. Dezem­ber 2021

Bevor wir alles ver­lie­ren” ist ein Roman der deut­schen Autorin Hei­ke Abi­di, die ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt stellt, das erfährt, dass es einen Gehirn­tu­mor hat. Ehe sie sich für eine lebens­ge­fähr­li­che Ope­ra­ti­on ent­schei­det, wagt sie noch einen Road­t­rip nach Ber­lin, um das Leben voll­ends aus­zu­kos­ten. Eine Geschich­te über das Ster­ben, die Lust am Leben und die Lie­be, die manch­mal uner­war­tet kommt. Ein äußerst bewe­gen­des, authen­ti­sches und unter­halt­sa­mes Buch, das sich zu lesen lohnt! Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die sich auch mit erns­ten The­men aus­ein­an­der set­zen möchten.

Die 18-jäh­ri­ge Vic­to­ria ist eine ehr­gei­zi­ge Sport­le­rin. Aus­ge­rech­net bei ihrer Lieb­lings­dis­zi­plin, dem Hoch­sprung, stol­pert sie jedoch mit­ten in einem Tur­nier über ihre eige­nen Füße. “Ich war schon immer ziem­lich groß für mein Alter. So kam ich dann auch zum Hoch­sprin­gen. Die­ser Sport ist für mich das Wich­tigs­te im Leben gewor­den. Er passt zu mir — ich brau­che nur mich selbst und mei­ne lan­gen Bei­ne. Kein Team, nie­man­den, den ich an mich her­an­las­sen muss.” (Zitat aus “Bevor wir alles ver­lie­ren” S.37) Eigent­lich woll­te Vic­to­ria ihren per­sön­li­chen Rekord bre­chen und auf das Sie­ger­trepp­chen, jetzt hat sie sich ihr Bein ver­staucht und liegt im städ­ti­schen Kran­ken­haus. Doch weil sie vor der behan­del­ten Ärz­tin fast zusam­men­bricht, ord­net diese… Weiterlesen!

Susanne Gerdom — Das Haus am Abgrund

Susanne Gerdom Das Haus am Abgrund16.Februar 2013

Eine schau­er­li­che Gru­sel­ge­schich­te ver­birgt sich hin­ter dem schön düs­te­ren Cover des Titels “Das Haus am Abgrund” von der deut­schen Autorin Susan­ne Ger­dom. Ein Thril­ler mit außer­ge­wöhn­li­chen Cha­rak­te­ren und einem unheil­vol­len Grau­en, das lang­sam um sich greift. Packend erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 16-jäh­ri­ge Adri­an hat in Corn­wall bis­her immer nur sei­nen Urlaub ver­bracht, doch nun zie­hen sein Vater, von Beruf Schrift­stel­ler, und des­sen Lebens­ge­fähr­te Jona­than, Lite­ra­tur­pro­fes­sor, fest in das klei­ne Städt­chen St. Irais in eben jenes Cot­ta­ge, das ihnen seit­her nur als Feri­en­do­mi­zil dien­te. Adri­an hat einen Tumor in sei­nem Kopf und wird nicht mehr lan­ge leben. Durch die Krank­heit muss er zeit­wei­se mit Hal­lu­zi­na­tio­nen zurecht­kom­men, die sich in der Form von drei Geis­ter­we­sen äußern und es sich zur Gewohn­heit machen ihn zu besu­chen und mit ihm zu spre­chen: zwei gute und ein böser Geist. Seit er in St. Irais wohnt, hat sich jedoch noch ein wei­te­rer Geist hin­zu­ge­sellt: ein alter Herr mit hoch­ge­sto­che­ner Sprech­wei­se, der ihn ein­dring­lich warnt wei­ter über das alte, ver­las­se­ne HerrenhausWeiterlesen!