“Orte, an denen ich geweint habe (wegen dir)” ist das aktuelle Werk der britischen Autorin Holly Bourne. Sie erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das eine gescheiterte Beziehung Revue passieren lässt und dabei erkennt, dass diese Liebe nicht so war, wie eine Liebe sein sollte. Ein Roman über eine toxische Beziehung. Schmerzlich und voller Tränen. Ein wahres Wechselbad der Gefühle — hochemotional und gleichzeitig befreiend und heilsam. Ein sehr wichtiges Buch! Für Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene.
Weil ihr Vater seinen Job verloren hat, mussten sie umziehen. Neue Schule, neue Mitschüler, alles auf Neuanfang. Die 16-jährige Amelie ist nicht gerade begeistert. Vor allem, weil sie ihre erste Liebe Alfie zurücklassen muss. “Es sind nur zwei Jahre”, hatte Alfie gesagt und mein Gesicht umklammert, in der Nacht vor meiner Abreise, als meine ganzen sechszehn Lebensjahre in Pappkartons verpackt gewesen waren. “Dann sind wir beide in Manchester [zum Studium] und können wieder zusammen sein.” (Zitat aus “Orte, an denen ich geweint habe (wegen dir)” S.30) Bis dahin wollen sie ihre Beziehung erst einmal auf Eis legen. Sich nichts versprechen. Nur, dass sie sich nicht neu verlieben wollen. Doch der schüchternen, am liebsten eine Strickjacke tragenden Amelie, die Gitarre spielt und eigene Songs komponiert, passiert genau das, als sie




