Schlagwort Archiv: Träume

Tobias Goldfarb — Niemandsstadt

Kasimira14.März 2020

Der deut­sche Autor, Regis­seur und Jour­na­list Tobi­as Gold­farb hat mit “Nie­man­ds­stadt” sein ers­tes Jugend­buch geschrie­ben. Ein fan­tas­ti­scher Roman über eine beson­de­re Par­al­lel­welt, in die ein jun­ges Mäd­chen immer wie­der abdrif­tet. Eine Geschich­te über Freund­schaft, über die Macht der Träu­me, der Magie und die der Maschi­nen. Geheim­nis­voll, anders und sprach­lich sehr schön erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, die mal etwas Abseits des Main­streams lesen wol­len und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Jose­fi­nes Eltern füh­ren eine eher erfolg­lo­se Buch­hand­lung, die anstatt von Büchern haupt­säch­lich Sou­ve­nirs ver­kauft. Manch­mal hilft Jose­fi­ne dort aus. In der Schu­le ist sie eine Außen­sei­te­rin, wird von ihren Klas­sen­ka­me­ra­den “Josef” genannt, weil sie eher wie ein Jun­ge aus­sieht. “Wenn es jeman­den gibt, den man mit viel gutem Wilen und sämt­li­chen Augen zudrü­ckend als Freund bezeich­nen könn­te, dann ist das Eli. Eli und ich kom­men uns nicht in die Que­re, weil ich mein Leben nach innen und sie ihres nach außen lebt.” (Zitat aus “Nie­man­ds­stadt” S.20). Eli stellt ihr gan­zes Leben auf der Online­platt­form “Magick” zur Schau. Pos­tet und teilt jeden ihrer Momen­te dort. Jose­fi­ne hin­ge­gen ver­kriecht sich… Weiterlesen!

Alexia Meyer-Kahlen — Wild soul: Wir sind eins

19.September 2019

Die deut­sche Autorin Ale­xia Mey­er-Kah­len hat sich für ihren Roman “Wild Soul: Wir sind eins” von einem Social-Media-Star inspi­rie­ren las­sen. Tan­ja Rie­din­ger hat an dem Buch mit­ge­ar­bei­tet. Eine Geschich­te über Pfer­de, Schick­sals­schlä­ge und der Über­zeu­gung nie­mals auf­zu­ge­ben und an sei­ne Träu­me zu glau­ben. Bewe­gend und unter­halt­sam. Für pfer­de­be­geis­ter­te Jugend­li­che ab 10 Jah­ren.

Die 15-jäh­ri­ge Saman­tha, genannt Sam, träumt immer wie­der den sel­ben Traum. Sie befin­det sich in der Natur mit­ten in einer Her­de von Wild­pfer­den, die an einem Fluss trin­ken. Und die Pfer­de schei­nen sich an ihrer Anwe­sen­heit nicht zu stö­ren. Als sei sie Teil die­ser Grup­pe. “Zum ers­ten Mal auf­ge­taucht war der Traum, kurz nach­dem ihre Mut­ter Ale­gría gekauft hat­te. An Sams zwölf­ten Geburts­tag. Die knapp vier­jäh­ri­ge Anda­lu­sier­stu­te war damals im Schul­be­trieb des Stal­les mit­ge­lau­fen, in dem Sam und Kati Reit­stun­den nah­men.” (Zitat aus “Wild Soul: Wir sind eins” S.10ff). Um ihr den trä­gen All­tag als Schul­pferd zu erspa­ren und weil Sams Mut­ter davon über­zeugt war, dass… Weiterlesen!

Lucy Keating — Zwei in einem Traum

Lucy Keating Zwei in einem Traum5.Mai 2016

Zwei in einem Traum” ist das Debüt der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lucy Kea­ting. Ein Roman über eine Traum­welt, die plötz­lich zur Rea­li­tät wird und über die Lie­be. Unter­halt­sam. Roman­tisch. Ein schö­ner Schmö­ker für Mäd­chen ab 12 Jah­ren.

Mit Max erlebt Ali­ce die wun­der­bars­ten Din­ge. Sie gehen in ele­gan­ter Klei­dung ins Muse­um, lie­fern sich Tor­ten­schlach­ten oder sur­fen Trep­pen hin­un­ter, die mit Kis­sen aus­ge­legt sind. Roman­tik ohne Ende. Küs­se unterm Ster­nen­him­mel. Doch eine Schwie­rig­keit gibt es: “Egal was ich für Max emp­fin­de, da gibt es immer noch ein Pro­blem. […] Solan­ge ich mich erin­nern kann, ist jede Nacht mit Max ein Traum gewe­sen. Weil Max der Jun­ge mei­ner Träu­me ist… und nur mei­ner Träu­me. Denn er ist nicht real.(Zitat aus “Zwei in einem Traum” S.20) Nur Ali­ces bes­te Freun­din Sophie weiß von ihren wun­der­ba­ren nächt­li­chen Erleb­nis­sen. Und die­se rät ihr, doch end­lich auch mal in der Rea­li­tät jeman­den ken­nen­zu­ler­nen. Vor allem jetzt, als sie mit ihrem Vater — einem Neu­ro­wis­sen­schaft­ler — von New York nach Bos­ton zieht, soll sie die­se Chan­ce auf einen Neu­an­fang nut­zen. “Ich bin mir voll­kom­men bewusst, dass es sich total ver­rückt anhört, in jeman­den ver­liebt zu sein, den man noch nie getrof­fen hat. […] Doch da ich mich nicht dar­an erin­nern kann, jemals nicht von Max geträumt zu haben, ist es schwer, den Unter­schied zu erken­nen. Die Schau­plät­ze wech­seln und die Erleb­nis­se unter­schei­den sich, doch Max ist immer da, begrüßt mich in jedem Traum mit sei­nem schie­fen Grin­sen und sei­nem gro­ßen Her­zen.” (Zitat S.21) In der neu­en Schu­le trifft Ali­ce auf … Weiterlesen!