Zoë Jenny — Nachts werden alle Wünsche wahr

13.November 2024

Nachts wer­den alle Wün­sche wahr” ist ein Kin­der­buch der Schwei­zer Autorin Zoë Jen­ny, die vor allem mit ihrem Roman “Blü­ten­staub­zim­mer” (für Erwach­se­ne) bekannt wur­de. In ihrem aktu­el­len Werk stellt sie die 10-jäh­ri­ge Lea in den Mit­tel­punkt, die mit ihren Freun­den die auf­re­gends­ten Aben­teu­er erlebt. Als sie sich nachts in das Ein­kaufs­zen­trum schlei­chen, in dem Leas Mut­ter arbei­tet, ent­de­cken sie ein geheim­nis­vol­les, magi­sches Buch, das ihnen Rät­sel auf­gibt und Auf­ga­ben stellt. Nur wenn sie ihre Ängs­te über­win­den und wah­ren Mut bewei­sen, wer­den sich eini­ge ihrer Träu­me erfül­len. Gemein­sam machen sich die Freun­de dar­an die Her­aus­for­de­run­gen zu lösen und über sich hin­aus­zu­wach­sen. Fan­ta­sie­voll, unter­halt­sam und mit einer schö­nen Bot­schaft ver­se­hen. Lei­der manch­mal ein wenig unau­then­tisch und künst­lich wir­kend. Für Kin­der ab 9 Jahren.

Die Schu­le hat wie­der ange­fan­gen und Lea freut sich dar­auf, ihre Freun­de wie­der­zu­se­hen. “Die letz­te Feri­en­wo­che war furcht­bar lang­wei­lig. Nur scha­de, dass sie in der Klas­se nicht neben einem ihrer Freun­de sit­zen kann. Die Leh­re­rin hat sie aus­ge­rech­net neben Mia gesetzt. Mia, die immer so unfreund­lich zu ihr ist. Schon in der ers­ten Stun­de hat Mia ihr Line­al in die Mit­te des Tisches gelegt und gesagt: “Das hier ist die Gren­ze!” (Zitat aus “Nachts wer­den alle Wün­sche wahr” S.6ff) Aber in ihrer Frei­zeit unter­nimmt sie viel mit ihren Freun­den. Da sind die Zwil­lin­ge Jes­scia und Jen­ny. Und Simon, des­sen Mut­ter gestor­ben ist. Und Lukas, der schon einen eigenen

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Kelly Oram — Alice in La La Land

6.Januar 2024

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Kel­ly Oram hat tat­säch­lich ein Spin-Off zu ihrer Erfolgs­rei­he “Cin­der & Ella” geschrie­ben: “Ali­ce in La La Land”. Eine neue Prot­ago­nis­tin namens Ali­ce lan­det uner­war­tet im “Cin­der & Ella”-Universum der Rei­chen und Schö­nen Hol­ly­woods, als sie erfährt, dass ihr Vater, der ihr ihr Leben lang ver­schie­gen wur­de, aus­ge­rech­net Max Oli­ver ist, der berühm­te Regis­seur und Vater von Cin­der (ali­as Bri­an Oli­ver). Natür­lich ver­sucht sie Kon­takt zu ihm auf­zu­neh­men, was sich als gar nicht so ein­fach her­aus­stellt. Hil­fe bekommt sie von Bad Boy und Schau­spie­ler Dylan, der sie auf ein Event mit­nimmt und als sei­ne (Fake-)Freundin vor­stellt, um zu kaschie­ren, dass er gera­de von sei­ner eige­nen Freun­din ver­las­sen wur­de. Bald kom­men die bei­den sich näher… Roman­tisch, unter­halt­sam und ein­fach schön zu lesen, auch wenn es an “Cin­der & Ella” (Band 1) lei­der nicht her­an­kommt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Ali­ce träumt von einer Kar­rie­re als Rock­mu­si­ke­rin. Gemein­sam mit ihren Freun­den Matt und Lexie übt sie heim­lich in einer Gara­ge. “Mein ers­ter selbst­ge­schrie­be­ner Song ist der Ham­mer, und nie­mand außer uns drei­en in die­sem Raum wird ihn jemals zu hören bekom­men. Adre­na­lin strömt durch mei­ne Adern, wäh­rend ich die letz­ten Noten auf mei­ner E‑Gitarre spie­le und aus vol­lem Hals sin­ge.” (Zitat aus “Ali­ce in La La Land” S.7) Denn Ali­ces Mut­ter hält gar nichts davon, dass ihre Toch­ter mit ihren Freun­den nach Los Ange­les gehen möch­te, um dort Musik zu stu­die­ren. “Viel­leicht liegt es dar­an, dass sie allein­er­zie­hend ist und ich ihr ein­zi­ges Kind bin, aber sie kon­trol­liert mein gan­zes Leben. Sie erwar­tet von mir, dass ich dem Weg fol­ge, den sie für mich aus­ge­sucht hat, ob ich das will oder nicht.” (Zitat S.15) Und des­halb ver­schweigt Alice

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Tobias Goldfarb — Niemandsstadt

Kasimira14.März 2020

Der deut­sche Autor, Regis­seur und Jour­na­list Tobi­as Gold­farb hat mit “Nie­mands­stadt” sein ers­tes Jugend­buch geschrie­ben. Ein fan­tas­ti­scher Roman über eine beson­de­re Par­al­lel­welt, in die ein jun­ges Mäd­chen immer wie­der abdrif­tet. Eine Geschich­te über Freund­schaft, über die Macht der Träu­me, der Magie und die der Maschi­nen. Geheim­nis­voll, anders und sprach­lich sehr schön erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, die mal etwas Abseits des Main­streams lesen wol­len und inter­es­sier­te Erwachsene.

Jose­fi­nes Eltern füh­ren eine eher erfolg­lo­se Buch­hand­lung, die anstatt von Büchern haupt­säch­lich Sou­ve­nirs ver­kauft. Manch­mal hilft Jose­fi­ne dort aus. In der Schu­le ist sie eine Außen­sei­te­rin, wird von ihren Klas­sen­ka­me­ra­den “Josef” genannt, weil sie eher wie ein Jun­ge aus­sieht. “Wenn es jeman­den gibt, den man mit viel gutem Wilen und sämt­li­chen Augen zudrü­ckend als Freund bezeich­nen könn­te, dann ist das Eli. Eli und ich kom­men uns nicht in die Que­re, weil ich mein Leben nach innen und sie ihres nach außen lebt.” (Zitat aus “Nie­mands­stadt” S.20). Eli stellt ihr gan­zes Leben auf der Online­platt­form “Magick” zur Schau. Pos­tet und teilt jeden ihrer Momen­te dort. Jose­fi­ne hin­ge­gen ver­kriecht sich

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Alexia Meyer-Kahlen — Wild soul: Wir sind eins

19.September 2019

Die deut­sche Autorin Ale­xia Mey­er-Kah­len hat sich für ihren Roman “Wild Soul: Wir sind eins” von einem Social-Media-Star inspi­rie­ren las­sen. Tan­ja Rie­din­ger hat an dem Buch mit­ge­ar­bei­tet. Eine Geschich­te über Pfer­de, Schick­sals­schlä­ge und der Über­zeu­gung nie­mals auf­zu­ge­ben und an sei­ne Träu­me zu glau­ben. Bewe­gend und unter­halt­sam. Für pfer­de­be­geis­ter­te Jugend­li­che ab 10 Jahren.

Die 15-jäh­ri­ge Saman­tha, genannt Sam, träumt immer wie­der den sel­ben Traum. Sie befin­det sich in der Natur mit­ten in einer Her­de von Wild­pfer­den, die an einem Fluss trin­ken. Und die Pfer­de schei­nen sich an ihrer Anwe­sen­heit nicht zu stö­ren. Als sei sie Teil die­ser Grup­pe. “Zum ers­ten Mal auf­ge­taucht war der Traum, kurz nach­dem ihre Mut­ter Ale­gría gekauft hat­te. An Sams zwölf­ten Geburts­tag. Die knapp vier­jäh­ri­ge Anda­lu­sier­stu­te war damals im Schul­be­trieb des Stal­les mit­ge­lau­fen, in dem Sam und Kati Reit­stun­den nah­men.” (Zitat aus “Wild Soul: Wir sind eins” S.10ff). Um ihr den trä­gen All­tag als Schul­pferd zu erspa­ren und weil Sams Mut­ter davon über­zeugt war, dass

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Lucy Keating — Zwei in einem Traum

Lucy Keating Zwei in einem Traum5.Mai 2016

Zwei in einem Traum” ist das Debüt der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lucy Kea­ting. Ein Roman über eine Traum­welt, die plötz­lich zur Rea­li­tät wird und über die Lie­be. Unter­halt­sam. Roman­tisch. Ein schö­ner Schmö­ker für Mäd­chen ab 12 Jahren.

Mit Max erlebt Ali­ce die wun­der­bars­ten Din­ge. Sie gehen in ele­gan­ter Klei­dung ins Muse­um, lie­fern sich Tor­ten­schlach­ten oder sur­fen Trep­pen hin­un­ter, die mit Kis­sen aus­ge­legt sind. Roman­tik ohne Ende. Küs­se unterm Ster­nen­him­mel. Doch eine Schwie­rig­keit gibt es: “Egal was ich für Max emp­fin­de, da gibt es immer noch ein Pro­blem. […] Solan­ge ich mich erin­nern kann, ist jede Nacht mit Max ein Traum gewe­sen. Weil Max der Jun­ge mei­ner Träu­me ist… und nur mei­ner Träu­me. Denn er ist nicht real.(Zitat aus “Zwei in einem Traum” S.20) Nur Ali­ces bes­te Freun­din Sophie weiß von ihren wun­der­ba­ren nächt­li­chen Erleb­nis­sen. Und die­se rät ihr, doch end­lich auch mal in der Rea­li­tät jeman­den ken­nen­zu­ler­nen. Vor allem jetzt, als sie mit ihrem Vater — einem Neu­ro­wis­sen­schaft­ler — von New York nach Bos­ton zieht, soll sie die­se Chan­ce auf einen Neu­an­fang nut­zen. “Ich bin mir voll­kom­men bewusst, dass es sich total ver­rückt anhört, in jeman­den ver­liebt zu sein, den man noch nie getrof­fen hat. […] Doch da ich mich nicht dar­an erin­nern kann, jemals nicht von Max geträumt zu haben, ist es schwer, den Unter­schied zu erken­nen. Die Schau­plät­ze wech­seln und die Erleb­nis­se unter­schei­den sich, doch Max ist immer da, begrüßt mich in jedem Traum mit sei­nem schie­fen Grin­sen und sei­nem gro­ßen Her­zen.” (Zitat S.21) In der neu­en Schu­le trifft Ali­ce auf 

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