Lauren Wilson — The Goldens

22.Juli 2025

The Gol­dens” ist das Debüt der bri­ti­schen Autorin Lau­ren Wil­son. Ein Buch, das vom Ver­lag als Thril­ler dekla­riert wird, aber eher als Roman mit Span­nungs­ele­men­ten daher­kommt, kon­zen­triert sich auf die 18-jäh­ri­ge Chloe, die zu stu­die­ren beginnt und auf die 19-jäh­ri­ge Cla­ra trifft. Jene ist eine erfolg­rei­che Influen­ce­rin, beliebt und vor allem sehr reich. Alle wol­len so sein wie sie, doch aus­ge­rech­net Chloe wird ihre neue Freun­din, gerät in den Bann des cha­ris­ma­ti­schen, wun­der­schö­nen Mäd­chens. Bald dar­auf zieht sie sogar in Cla­ras meist eltern­lo­se Vil­la ein, darf die rau­schends­ten Fes­te dort mit ihr orga­ni­sie­ren und fei­ern. Ein Leben in Luxus, ein Rausch vol­ler Frei­heit und eine strah­len­de Cla­ra, die alle um in ihren Fin­ger wickelt und noch wei­te­re Mäd­chen in das Haus ein­zie­hen lässt. Doch bald wird Chloe vor Cla­ra gewarnt. Sie soll auch eine düs­te­re Sei­te an sich haben… Eine Geschich­te über die Suche nach Aner­ken­nung, über Abhän­gig­keit und Anzie­hung. Über Mani­pu­la­ti­on und eine toxi­sche Freund­schaft. Deka­dent, betö­rend und inten­siv. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 18-jäh­ri­ge Chloe hält sich für eher durch­schnitt­lich. Als sie anfängt zu stu­die­ren — ihr Traum ist es eines Tages Schrift­stel­le­rin zu wer­den — hofft sie auf einen Neu­an­fang. “Irgend­wie hat­te ich immer erwar­tet, dass ich als eine ver­än­der­te Ver­si­on mei­ner selbst an der Uni­ver­si­tät ankom­men wür­de: Wie ein Schmet­ter­ling, der end­lich sei­nen Kokon ver­las­sen hat. Ich hat­te mir mein neu­es Ich ruhig, gelas­sen, ele­gant und elo­quent vor­ge­stellt. Es wür­de sich durch nichts aus der Ruhe brin­gen las­sen. Statt­des­sen war ich nach wie vor ich: uncool wie eh und je und viel zu sehr damit beschäf­tigt, was ande­re von mir hiel­ten.” (Zitat aus “The Gol­dens” S.16) Doch die ande­ren Mit­be­woh­ne­rin­nen ihres Stu­den­ten­wohn­heims sind nicht besonders

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Sloan Harlow — Everything We Never Said: Liebe lässt uns böse Dinge tun

5.Dezember 2024

Ever­y­thing We Never Said: Lie­be lässt uns böse Din­ge tun” ist das Debüt der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Slo­an Har­low. Nach dem Unfall­tod ihrer bes­ten Freun­din, ist Ellas Leben nicht mehr wie es war. Sie gibt sich die Schuld an Hay­leys Tod. Trost fin­det sie uner­war­tet bei Sawy­er, Hay­leys ehe­ma­li­gem Boy­fri­end. Bald kommt sie ihm näher. Eine ver­bo­te­ne Lie­be. Der Rausch des Auf­re­gen­den. Doch Sawy­er scheint eine dunk­le Sei­te an sich zu haben. Ella liest heim­lich Hay­leys Tage­buch und fin­det Erschre­cken­des her­aus… Ein roman­ti­scher Thril­ler über Schuld, Ver­lust und eine toxi­sche Bezie­hung. Düs­ter, mit­rei­ßend, geheim­nis­voll. Mit über­ra­schen­den Twists, die vor allem das Ende äußerst dra­ma­tisch machen. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Ella hat ihre bes­te Freun­din Hay­ley ver­lo­ren. Ella hat­te nur ein Bier getrun­ken, saß am Steu­er des Wagens, über den sie die Kon­trol­le ver­lor und Hay­ley, die nicht ange­schnallt war, stürz­te durch die Wind­schutz­schei­be. Im rei­ßen­den Fluss ist sie ertrun­ken. Ihre Lei­che hat man nie gefun­den. Ella gibt sich die Schuld an ihrem Tod, auch wenn sie

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Holly Bourne — Orte, an denen ich geweint habe (wegen dir)

27.Januar 2023

Orte, an denen ich geweint habe (wegen dir)” ist das aktu­el­le Werk der bri­ti­schen Autorin Hol­ly Bourne. Sie erzählt die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens, das eine geschei­ter­te Bezie­hung Revue pas­sie­ren lässt und dabei erkennt, dass die­se Lie­be nicht so war, wie eine Lie­be sein soll­te. Ein Roman über eine toxi­sche Bezie­hung. Schmerz­lich und vol­ler Trä­nen. Ein wah­res Wech­sel­bad der Gefüh­le — hoch­emo­tio­nal und gleich­zei­tig befrei­end und heil­sam. Ein sehr wich­ti­ges Buch! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­re und Erwachsene.

Weil ihr Vater sei­nen Job ver­lo­ren hat, muss­ten sie umzie­hen. Neue Schu­le, neue Mit­schü­ler, alles auf Neu­an­fang. Die 16-jäh­ri­ge Ame­lie ist nicht gera­de begeis­tert. Vor allem, weil sie ihre ers­te Lie­be Alfie zurück­las­sen muss. “Es sind nur zwei Jah­re”, hat­te Alfie gesagt und mein Gesicht umklam­mert, in der Nacht vor mei­ner Abrei­se, als mei­ne gan­zen sechs­zehn Lebens­jah­re in Papp­kar­tons ver­packt gewe­sen waren. “Dann sind wir bei­de in Man­ches­ter [zum Stu­di­um] und kön­nen wie­der zusam­men sein.” (Zitat aus “Orte, an denen ich geweint habe (wegen dir)” S.30) Bis dahin wol­len sie ihre Bezie­hung erst ein­mal auf Eis legen. Sich nichts ver­spre­chen. Nur, dass sie sich nicht neu ver­lie­ben wol­len. Doch der schüch­ter­nen, am liebs­ten eine Strick­ja­cke tra­gen­den Ame­lie, die Gitar­re spielt und eige­ne Songs kom­po­niert, pas­siert genau das, als sie

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