Schlagwort Archiv: Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher, Carolyn Mackler — Wir beide, irgendwann

 Jay Asher Carolyn Mackler Wir beide irgendwann17.November 2014

End­lich etwas Neu­es von dem ame­ri­ka­ni­schen Erfolgs­au­toren Jay Asher, bekannt durch“Tote Mäd­chen lügen nicht”. “Wir bei­de, irgend­wann” ist nach über­stan­de­ner Schreib­blo­cka­de in Zusam­men­ar­beit mit der Jugend­buch­au­torin Caro­lyn Mack­ler ent­stan­den und beschäf­tigt sich mit dem Blick in die Zukunft, Face­book und der Suche nach der Lie­be. Nun frisch als Taschen­buch bei cbt erschie­nen. Ein schö­ner Schmö­ker! Für Jugend­li­che ab 12.

Im Jah­re 1996. Die 16-jäh­ri­ge Emma ist gera­de dabei ihren ers­ten Com­pu­ter, den sie von ihrem Vater geschenkt bekom­men hat, zu star­ten und sich ins Inter­net ein­zu­wäh­len, als sie auf ein­mal auf einer ihr völ­lig unbe­kann­ten Sei­te lan­det: Face­book. Was soll denn das sein? Und war­um sind da Bil­der und Kom­men­ta­re über sie zu erken­nen? Bil­der, auf denen sie 15 Jah­re älter ist? Mit ihrem bes­ten Freund Josh, dem sie lei­der letz­tes Jahr einen Korb geben muss­te, da er mehr von ihr woll­te, als sie zu geben bereit war, ver­sucht sie mehr her­aus­fin­den. Will sie da jemand her­ein­le­gen? Doch dann ent­de­cken sie ein Foto auf der Inter­net­sei­te, das Josh von Emma vor kur­zem erst geschos­sen hat und dass sie noch nicht ein­mal ent­wi­ckelt hat! Die Sei­te muss also echt sein. Das ändert alles. Vor allem, als Emma erfährt, dass sie spä­ter arbeits­los und mit einem Mann ver­hei­ra­tet sein wird, der sie zu allem Über­fluss auch noch betrügt! Josh hin­ge­gen wird spä­ter mit dem schöns­ten Mäd­chen der Schu­le … Weiterlesen!

Christine Fehér — Dann mach ich eben Schluss

knvmmdb8.September 2014

In ihrem neu­es­ten Werk “Dann mach ich eben Schluss” , das soeben als Taschen­buch erschie­nen ist, kon­fron­tiert die deut­sche Rea­li­ty-Autorin Chris­ti­ne Fehér ihre Leser mit einem hef­ti­gen The­ma: Sui­zid. Dazu des­sen Aus­wir­kun­gen auf nahe­ste­hen­de Per­so­nen und die gro­ßen Fra­ge nach der Schuld. Ein inten­si­ver, nahe­ge­hen­der Roman — das Psy­cho­gramm einer mensch­li­chen See­le, deren letz­ter Aus­weg nur der Tod war. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 18-jäh­ri­ge Max hat sein Auto gegen einen Baum gefah­ren. Absicht­lich. Er stirbt sofort. Die ande­ren drei Insas­sen sind schwer ver­letzt: sei­ne Schwes­ter Nata­lie, sei­ne Freun­din Anni­ka und sein bes­ter Freund Paul. Was ist gesche­hen? War­um hat er das getan? Wur­de ihm letzt­end­lich alles zu viel? Der Schul­stress kurz vor dem Abitur. Der immense Druck sei­nes leis­tungs­ori­en­tier­ten Vaters. Sei­ne Freun­din, die ihn nicht ver­stand und ihn am lie­bes­ten ver­än­dern und umsty­len wür­de. Sein bes­ter Freund, der in allem bes­ser ist. Sei­ne Schwes­ter, die in einem ent­schei­den­den Gespräch … Weiterlesen!

Das Thema Tod in der Jugendliteratur

Jenny Downham Bevor ich sterbe20.September 2012

Ster­ben müs­sen wir alle irgend­wann. Gedan­ken über den Tod machen sich meist älte­re Men­schen. Doch — wenn man sich die aktu­el­len Neu­erschei­nun­gen in der Jugend­li­te­ra­tur anschaut: scheint das The­ma Tod die­ses Jahr auch in der Jugend­li­te­ra­tur beson­ders ver­tre­ten zu sein.

Schon an den Best­sel­lern “Bevor ich ster­be” von Jen­ny Down­ham oder “Tote Mäd­chen lügen nicht” von Jay Asher, die — obwohl sie schon vor Jah­ren ver­öf­fent­licht wur­den — noch immer gefragt sind, ist erkenn­bar, dass auch Jugend­li­che sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­set­zen möch­ten. Und das haben nun auch die Ver­la­ge erkannt:

Der Han­ser Ver­lag bie­tet mit John Greens neu­es­tem und bis­her stärks­ten Titel Das Schick­sal ist ein mie­ser Ver­rä­ter” eine Geschich­te über zwei krebs­kran­ke Jugend­li­che, die gleich­zei­tig zum Lachen und zum Wei­nen ver­lei­ten wird.

Inter­es­sant ist auch, dass die­ses Jahr in auf­fal­lend vie­len Roma­nen die Mut­terWeiterlesen!