“Nichts wird wie vorher sein” ist das erste Jugendbuch der britischen Autorin Sera Milano und erzählt die Geschichte eines (fiktiven) Terroranschlags, der ein Festival in einer Kleinstadt völlig auf den Kopf stellt. Berichtet wird dies aus der Sicht von fünf Jugendlichen. Ein Kammerspiel. Erschütternd, bewegend, heftig und mitreißend. Mit rasch wechselnden Perspektiven. Ein Thriller, der erschreckend aktuell ist, aber nichts für Zartbesaitete. Für Jugendliche ab 14 Jahren, die bereit sind sich mit ernsten Themen auseinanderzusetzen und interessierte Erwachsene.
Ein kleines Städtchen namens Amberside. Im letzten Jahr wurde das örtliche Festival abgesagt. Dieses Jahr findet es wieder statt. “Darum war es dieses Jahr wie eine Befreiung, wie ein kollektives Aufatmen, als wir uns versammelten, um loszuziehen. Wahrscheinlich waren genauso viele Leute dabei wie sonst auch, aber es fühlte sich voller an. Alle hingen irgendwie dichter aufeinander. Es herrschte ein so kompaktes Gedränge, dass es mir vorkam, als würden unsere Herzen im Gleichtakt schlagen.” (Zitat aus “Nichts wird wie vorher sein” S.13) Auf dieses Festival gehen auch fünf Jugendliche: Violet, die eher schüchtern ist. “Ich mache mir nichts aus Tanzen. Ich halte mich lieber am Rand auf, wo ich andere beobachten kann, ohne selbst ins Blickfeld zu geraten.” (Zitat S.11) Ellie. Eine Schönheit, die voller Selbstbewusstsein ist. “Ellie tanzt, als wäre es ihr egal, wenn die ganze Welt zuguckt. Aber warum auch nicht? Wenn sie tanzt, besteht die ganze Welt nur aus ihr. Ihr allein.” (Zitat S.11) Peaches, die eher eine Außenseiterin ist und die Technik macht. Hoch über der Festivalbühne soll sie die Scheinwerfer ausrichten und hat den besten Überblick, als plötzlich etwas passiert
