Lilly Bogenberger — Narbenmädchen

10.Mai 2026

“Nar­ben­mäd­chen” ist der Debüt­ro­man der deut­schen Autorin Lil­ly Bogen­ber­ger. Die 15-jäh­ri­ge Lara muss für vier Wochen in eine Kli­nik für ver­hal­tens­auf­fäl­li­ge Jugend­li­che. Sie ver­letzt sich regel­mä­ßig selbst, oft mit einer Rasier­klin­ge. Auf die The­ra­pie hat Lara gar kei­ne Lust, macht eine Strich­lis­te in ihrem Zim­mer, wie vie­le Tage es noch sind, bis sie wie­der abrei­sen kann. Aber dann lernt sie Neo, der meh­re­re Sui­zid­ver­su­che hin­ter sich hat, und Finn, der dro­gen­süch­tig ist, näher ken­nen. Die Gesprä­che mit den bei­den hel­fen ihr mehr als die weni­gen The­ra­pie­sit­zun­gen. Doch ist sie bereit sich mit ihren eige­nen Gefüh­len aus­ein­an­der­zu­set­zen? Ein sehr ein­dring­lich und bewe­gend erzähl­ter Roman, der scho­nungs­los Ein­blick in die Gedan­ken­welt einer Her­an­wach­sen­den gibt. Äußerst authen­tisch und glaub­wür­dig geschrie­ben. Für Jugend­li­che an 14 Jah­ren, die sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­set­zen möch­ten und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor ein­ein­halb Jah­ren hat es ange­fan­gen. Lara, die nun fünf­zehn ist, hat sich ener­gie­los gefühlt, hat­te kei­ne Lust auf irgend­et­was. Ihre Tage wur­den immer grau­er und grau­er. “Wie bei einem neu­en Kleid, das man das fünf­zigs­te Mal in die Wasch­ma­schi­ne schmeißt, sind die Far­ben in mei­nem Leben jeden Tag ein Stück­chen mehr ver­wa­schen. Weni­ger hell, weni­ger bunt, hin zu einer unde­fi­nier­ba­ren Grau­braun­fehl­far­be, die sich über alles drü­ber­legt. Das Schnei­den ist das Ein­zi­ge, was es bes­ser macht. Das hell­ro­te Blut hat die selt­sa­me Fähig­keit, als ein­zi­ge grel­le Far­be durch die­sen beschis­se­nen Grau­schlei­fer durch­zu­ste­chen.” (Zitat aus “Nar­ben­mäd­chen” S.22) Lara hat damals angefangen

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Lisa Fipps — Starfish

12.Februar 2026

“Star­fi­sh” ist das Debüt der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lisa Fipps. Eine Geschich­te über ein 11-jäh­ri­ges Mäd­chen, das auf­grund ihres Gewichts regel­mä­ßig gemobbt wird. Sogar ihre eige­ne Mut­ter spot­tet regel­mä­ßig über sie und zwingt Ellie dazu stän­dig irgend­wel­che Diä­ten aus­zu­pro­bie­ren. Selbst ihre Geschwis­ter machen sich über sie lus­tig. Als ihre bes­te Freun­din weg­zieht und ein neu­es Mäd­chen in der Nach­bar­schaft auf­taucht, schöpft Ellie Hoff­nung. Auch die The­ra­peu­tin, zu der ihr Vater sie bringt, ist gar nicht mal so schlimm wie sie dach­te. Mit ihr zusam­men­en gelingt es Ellie all­mäh­lich zu sich selbst zu fin­den und dem Mob­bing um sie her­um die Stirn zu bie­ten… Ein herz­er­wär­men­der Roman, der kom­plett im Vers­maß geschrie­ben ist und der Mut macht, zu sich selbst zu ste­hen. Eine Geschich­te über Aus­gren­zung, Body­s­ha­ming, Freund­schaft und Selbst­lie­be. Bewe­gend und sehr berüh­rend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Texas. Der Rück­zugs- und Wohl­fühlort der 11-jäh­ri­gen Ellie ist ihr Pool im Gar­ten. Dort im Was­ser fühlt sie sich wohl, kann ganz sie selbst sein. Sie streckt sich aus, ihre Arme, ihre Bei­ne; fühlt sich wie ein See­stern und bean­sprucht genau­so viel Raum, wie sie braucht. Denn in der Welt außer­halb des Pools gibt es

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Gayle Forman — Zusammen wie Schwestern

Kasimira19.April 2019

“Zusam­men wie Schwes­tern” ist der neu­es­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Gayle For­man. Eine Geschich­te über eine Ein­rich­tung für schwer erzieh­ba­re Jugend­li­che, in die ein jun­ges Mäd­chen von ihrem Vater gesteckt wird. Eine Ein­rich­tung, die einem Boot­camp gleicht und mit har­ten The­ra­pie­me­tho­den arbei­tet. Nur die Freund­schaft zu vier ande­ren Mäd­chen las­sen die Prot­ago­nis­tin ihren All­tag über­ste­hen. Ein Buch über Zusam­men­halt und gegen­sei­ti­ger Unter­stüt­zung in schwe­ren Zei­ten. Unter­halt­sam und bewe­gend. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Brit muss­te für den geplan­ten Aus­flug ihrer Fami­lie einen wich­ti­gen Band­auf­tritt absa­gen. In den Grand Can­yon soll­te es gehen. Der Gig der Punk­band, in der Brit spielt, war da zweit­ran­gig für ihren Dad. Doch dann fah­ren nur sie und ihr Vater mit dem Auto los. Ihre (gemei­ne) Stief­mut­ter und ihr klei­ner Halb­bru­der flie­gen hin­ter­her und sie tref­fen sich dann dort. Angeb­lich. Denn Brit und ihr Vater fah­ren gar nicht in den Grand Can­yon. Das wird dem Mäd­chen erst klar, als sie vor einem merk­wür­di­gen Gebäu­de hal­ten, das der Vater sich nur mal

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