Die deutsche Autorin Tanya Stewner erzählt in „Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb“ eine Liebesgeschichte wie das schöne, romantisch gestaltete Cover verspricht, aber eine, die definitiv anders ist! Eine Liebe zu einem jungen Mann, der nicht aus dieser Zeit zu sein scheint. Flott und pfiffig erzählt. Mit viel unerwarteter Tiefe. Für Jugendliche ab 12 Jahren.
Juli ist ein Kopfmensch durch und durch. In der Schule schreibt sie nur Bestnoten. Am liebsten analysiert sie alles genaustens. Ihren komplizierten Gedankengängen kann leider nicht immer jeder folgen und so ist sie trotz bester Freundin Whoopie eher eine Außenseiterin. Auf eine Party wurde sie noch nie eingeladen. Dabei hofft sie doch vergeblich auf solch einer einmal ihrem Traumprinzen zu begegnen. Dass sie diesen tatsächlich auf ihrer Lichtung, auf der sie sich immer zurückzieht, wenn sie alleine sein will, trifft, hätte Juli nie gedacht. Anjano heißt er. Er trägt seltsame Kleidung, spricht einen noch viel seltsameren Dialekt und kann mit manchen Wörtern, die sie sagt, gar nichts anfangen. Cola kennt er nicht, einen Schraubverschluss, noch nie gesehen. Verwirrt wirkt er. Und doch bezaubernd schön. Ein Traumtyp eben. Juli ist hin und weg. Doch, nachdem auch Anjano wieder gegangen ist, macht sie eine äußerst merkwürdige Entdeckung. Egal wie oft sie
