Tania Witte — Einfach nur Paul

Kasimira14.Oktober 2022

End­lich mal wie­der etwas Neu­es von der deut­schen Autorin Tania Wit­te. “Ein­fach nur Paul” heißt ihr aktu­el­les Werk, das einen Jun­gen in den Mit­tel­punkt stellt, des­sen All­tag total auf den Kopf gestellt wird, als er erfährt, dass sei­ne Mut­ter nicht sei­ne bio­lo­gi­sche Mut­ter ist. Die Geschich­te einer Suche. Nach der eige­nen Iden­ti­ät, nach der ech­ten Mut­ter und nach dem rich­ti­gen Platz im Leben. Bewe­gend, authen­tisch, ernst, aber auch locker-leicht und char­mant erzählt. Mit Cha­rak­te­ren, die man ein­fach ins Herz schließt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Paul ist 16 Jah­re alt und Sän­ger in einer Schul­band. Er ist eigent­lich ganz beliebt. “Der Sän­ger der Schul­band zu sein, trug ver­mut­lich dazu bei. Und das, obwohl ich nicht mal beson­ders gut sang, da waren sich alle einig, die Ahnung von Musik hat­ten.” (Zitat aus “Ein­fach nur Paul” S.13) Aber sei­ne bes­te Freun­din Ami­ra, die die Band in der 8.Klasse gegrün­det hat, woll­te ihn unbe­dingt dabei haben. Und da er kein Instru­ment spiel­te, blieb nur die Posi­ti­on des Sän­gers. Eigent­lich mag Paul lie­ber elek­tro­ni­sche Musik, träumt davon heimlich

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Christina Stein — Searching Lucy

Kasimira17.März 2021

“Sear­ching Lucy” ist der neu­es­te Thril­ler der deut­schen Autorin Chris­ti­na Stein. Schon vor ein paar Jah­ren hat mich ihr Span­nungs­ro­man “Won­der­land” sehr begeis­tert. Und auch ihr aktu­el­les Werk hat mich wie­der abso­lut über­zeugt! Eine Geschich­te über ein Mäd­chen, deren Vater und — einen Monat spä­ter — auch deren Zwil­lings­schwes­ter spur­los ver­schwun­den sind und die nicht auf­gibt die­se zu suchen und es sich zur täg­li­chen Auf­ga­be gemacht hat, in Häu­ser ein­zu­bre­chen, um Spu­ren zu fin­den. Fes­selnd. Inten­siv. Vol­ler spür­ba­rer Ver­zweif­lung. Wahn­sin­nig gut erzählt. Die­se Autorin ver­dient defi­ni­tiv mehr Auf­merk­sam­keit! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Das Leben der 17-jäh­ri­gen Amber ist völ­lig aus den Fugen gera­ten. Denn nicht nur ihr Vater, son­dern auch ihre Zwil­lings­schwes­ter Lucy sind spur­los ver­schwun­den. “Bei Lucy kann ich mir noch einen Grund zusam­men­rei­men. Sie ist so hübsch, wie gesagt. Da habe ich gleich irgend­wel­che Bil­der vor Augen. Von Män­nern, die über sie her­fal­len. Aber Dad? Ein 45-jäh­ri­ger Gym­na­si­al­leh­rer, der Deutsch, Eng­lisch und Geschich­te unter­rich­tet? Er war so beliebt, nicht nur in der Leh­rer­schaft, son­dern auch bei den Schü­lern, war sogar Ver­trau­ens­leh­rer.” (Zitat aus “Sear­ching Lucy” S.35ff) Nie­mand hat eine Spur. Auch die lei­ten­den Beam­ten, die immer sel­te­ner für ihre Befra­gun­gen vor­bei­kom­men, haben kei­ner­lei Hin­wei­se gefun­den. Doch Amber gibt nicht auf. Sie hat es sich zur Gewohn­heit gemacht

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Hayley Long — Sophie Soundso

Hayley Long Sophie Soundso9.September 2015

Die bri­ti­sche Autorin Hay­ley Long hat mit “Sophie Soundso” einen Roman geschrie­ben, der sich mit der Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät aus­ein­an­der­setzt. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Buch, das mit einer ganz eige­nen Spra­che erzählt wird. Ein Stil­mit­tel, das stol­pern, inne­hal­ten, stau­nen und amü­sie­ren lässt! Für Leser beson­de­rer Bücher. Ab 12 Jah­ren bereits geeig­net und für Erwachsene.

Sophie ist 14 Jah­re alt und wohnt zusam­men mit ihren Eltern in einer Miets­woh­nung in Brüs­sel. Das Mäd­chen pla­gen selt­sa­me, plötz­lich wie­der auf­tau­chen­de Erin­ne­run­gen an ihre Kind­heit. Sie war sie­ben Jah­re alt, als sie lern­te ihren schwie­ri­gen, lan­gen, flä­mi­schen Nach­na­men zu schrei­ben: Nieu­wen­le­ven. Er bedeu­tet “Neu­es Leben”. “Ist es gut, ein neu­es Leben zu haben?” […] Natür­lich ist das gut”, sag­te er. “Und ich ver­spre­che dir, Sophie Nieu­wen­le­ven, der Anfang war viel­leicht nicht ein­fach für uns, aber von jetzt an wird alles gut gehen. Alles wird gut.” (Zitat aus Sophie Soundso” S.17) Das ver­sprach ihr Vater ihr damals. Doch ihr Vater, der Sophie erzähl­te, dass sie bel­gi­sche Vor­fah­ren hät­ten, hat sie ange­lo­gen. Und das ahnt das Mäd­chen mitt­ler­wei­le. Denn sie erin­nert sich an eine Rei­se als sie fünf war, 

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Meg Rosoff — Was ich von dir weiß

Meg Rosoff Was ich von dir weiß30.Oktober 2014

Die preis­ge­krön­te, ame­ri­ka­ni­sche Autorin Meg Rosoff hat einen neu­en Roman geschrie­ben: „Was ich von dir weiß“ erzählt von Freund­schaft, vom Fin­den und Ver­lo­ren­ge­hen. Ein Road­mo­vie. Eine Fami­li­en­ge­schich­te. Und gleich­zei­tig noch viel mehr als das. In stil­len, ruhi­gen Tönen geschrie­ben, mit viel Tie­fe und Klug­heit erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und beson­ders für Erwachsene.

Mila ist 12 Jah­re alt. Sie ist ein sehr klu­ges und gewitz­tes Mäd­chen, hat eine Spür­na­se fast wie ein Hund. Nach solch einem wur­de sie sogar benennt. Es war der Hund ihres Groß­va­ters, der einst Mila hieß, an des­sen Namen der Vater sich damals erin­ner­te. Jetzt ist das Mäd­chen mit ihrem Vater — einem etwas zer­streu­ten Mann, der als Über­set­zer arbei­tet — auf Rei­se gegan­gen. Sie wol­len sei­nen bes­ten Freund Matthew in Ame­ri­ka besu­chen. Und obwohl die­ser – wie sie kurz zuvor von sei­ner Frau tele­fo­nisch erfah­ren — spur­los ver­schwun­den ist, machen sich die bei­den den­noch von Lon­don aus auf den Weg. Susan­na, die Frau von Matthew, scheint ihren Mann jedoch nicht wirk­lich zu ver­mis­sen. Sie hat erst ein Baby bekom­men. Manch­mal tele­fo­niert sie heim­lich mit

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Antonia Michaelis — Niemand liebt November

Antonia Michaelis Niemand liebt November29.August 2014

End­lich wie­der etwas Neu­es von der deut­schen Autorin Anto­nia Michae­lis. „Nie­mand liebt Novem­ber“ ist ihr neu­es Meis­ter­werk und das kann man wirk­lich behaup­ten! Sprach­lich bril­li­ant und abso­lut über­zeu­gend geschrie­ben. Die­sen Roman kann ich jedem emp­feh­len, der auf höhe­rem Niveau gut unter­hal­ten wer­den möch­te. Eine Geschich­te über das Ver­schwin­den und die Suche nach der Wahr­heit. Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und vor allem für Erwachsene.

Amber Lark, die sich Novem­ber nennt, hat im Alter von sechs Jah­ren ihre Eltern ver­lo­ren. Sie sind ein­fach ver­schwun­den. Eine Woche lang hat sie in der Woh­nung auf sie gewar­tet und gehofft, dass sie zurück­keh­ren, dann hat sie sich auf­ge­macht, sie zu suchen. In einen Zug ist Novem­ber ein­ge­stie­gen, ehe man sie auf­griff und in ein Kin­der­heim brach­te. Nun ist sie 17 Jah­re alt, als sie aus einer betreu­ten WG abhaut, um sich erneut auf die Suche nach ihren Eltern zu machen. Was mit ihnen geschah, wur­de nie geklärt. Aber Novem­ber hat eine neue Spur gefun­den, die sie

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