Schlagwort Archiv: Stottern

Angela Mohr — Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

Angela Mohr Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen30.September 2016

Die Stutt­gar­ter Autorin Ange­la Mohr zeigt mit ihrem neu­en Roman “Zwei Tage, zwei Näch­te und die Wahr­heit über Sei­fen­bla­sen”, dass sie auch anders kann: Abseits knall­har­ter Rea­li­ty­the­men (wie Mob­bing, Organ­spen­de, Sek­te) wagt sie sich dies­mal an eine zar­te Lie­bes­ge­schich­te. Zwei Men­schen auf der Flucht vor den unter­schied­lichs­ten Din­gen tref­fen zusam­men. Eine Begeg­nung, die alles ver­än­dert. Gefühl­voll und flott erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Schnell ren­nen, das kann der 16-jäh­ri­ge Nik. Schul­den machen, dar­in ist er auch nicht schlecht. Nur das mit dem Zurück­zah­len klappt lei­der nicht so gut. Des­halb sind sei­ne Schuld­ner ihm auch stets dicht auf den Fer­sen. “Ich ren­ne. Wer auch immer hin­ter mir her ist, rennt mit, ich spü­re jeden­falls sei­ne Schrit­te, obwohl ich nichts höre außer mei­nem klop­fen­den Her­zen und der unauf­hör­lich schril­len­den Sire­ne in mei­nem Hirn, die mir den letz­ten Nerv raubt.” (Zitat aus “Zwei Tage, zwei Näch­te und die Wahr­heit über Sei­fen­bla­sen” S.8) In letz­ter Sekun­de schafft Nik es in einen abfah­ren­den Zug. Sei­nen Ver­fol­ger hat er abge­schüt­telt, dafür gerät er jedoch ins Visier eines … Weiterlesen!

Brigitte Glaser — 8 Tage im Juni

Brigitte Glaser 8 Tage im Juni31.Juli 2013

Sozi­al­dra­ma meets Love­sto­ry — so könn­te man das Jugend­buch “8 Tage im Juni” von der deut­schen Autorin Bri­git­te Gla­ser umschrei­ben. Eine Geschich­te zwei­er völ­lig unter­schied­li­cher Wel­ten, die auf­ein­an­der­pral­len und den­noch in der Lie­be eine Gemein­sam­keit fin­den. Ein Buch mit viel Lokal­ko­lo­rit: es spielt in Köln! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Jen­ny hat es nicht leicht. Die 14-Jäh­ri­ge lebt in armen Ver­hält­nis­sen in der “roten Burg”, einem Abstei­ger­haus in Köln. Ihre Mut­ter traut sich auf­grund Panik­at­ta­cken kam mehr aus dem Haus und Jen­ny muss sich nicht nur um ihren klei­nen Bru­der, son­dern meist auch um den Haus­halt küm­mern. Geld für die anste­hen­de Klas­sen­fahrt ist auch nicht da. Jeden Tag war­tet sie auf die Zuzah­lung vom Job­cen­ter. Lovis hin­ge­gen lebt in ver­mö­gen­den Ver­hält­nis­sen in einem rei­che­ren Köl­ner Stadt­teil. Als er eines Abends von drei Schlä­ger­ty­pen zuerst ver­prü­gelt und dann vor die Bahn gestos­sen wird, tref­fen Jen­ny und Lovis das ers­te Mal auf­ein­an­der: sie ret­tet ihn vor dem her­an­fah­ren­den Zug gera­de noch recht­zei­tig zurück auf den Bahn­steig. Aber Jen­ny, die einen der Schlä­ger als ihren alten Sand­kas­ten­freund wie­der­erkannt hat, flüch­tet… Weiterlesen!