Sarah M. Kempen — Lichterloh: Stadt unter Ruß

26.Februar 2025

Lich­ter­loh: Stadt unter Ruß” ist der ers­te Band einer geplan­ten dys­to­pi­schen Tri­lo­gie mit Steam­punk-Ele­men­ten von der deut­schen Autorin Sarah M.Kempen. Sie ent­führt in eine Welt, in der der Him­mel ver­dun­kelt ist vor lau­ter Ruß, wel­cher von der Koh­le stammt, die von der Bevöl­ke­rung per­ma­nent ver­brannt wird. Die Luft­qua­li­tät ist vor allem in den ärmen Vier­teln sehr schlecht. Die meis­ten arbei­ten in Maschi­nen­fa­bri­ken und die ange­se­hens­ten Men­schen sind die Indus­tri­el­len und die Schorn­stein­fe­ger, die die Stadt vor der stän­di­gen Brand­ge­fahr bewah­ren. Hier lebt auch Cleo mit ihrer Schwes­ter. Am liebs­ten wür­de sie die­sen Beruf auch erler­nen, doch er ist nur den Schorn­stein­fe­ger­fa­mi­li­en und ihren Nach­kom­men vor­be­hal­ten. Als sie eines Tages ein Feu­er löscht und ein­ge­sperrt wer­den soll, weil dies nur die Schorn­stein­fe­ger dür­fen, gibt es laut­star­ke Pro­tes­te und eine Indus­tri­el­le ent­schei­det, dass sie aus­nahms­wei­se auch eine Aus­bil­dung machen darf. Das gefällt vie­len nicht, beson­ders ihrem Aus­bil­der und des­sen Sohn, der sie bei jeder Gele­gen­heit aus­zu­brem­sen ver­sucht… Eine höchst fas­zi­niern­de Welt, die Sarah M.Kempen da erschaf­fen hat! Unter­halt­sam, span­nend und mit einer kämp­fe­ri­schen, taf­fen Hel­din, die sich nicht unter­krie­gen lässt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 15-jäh­ri­ge Cleo und ihre älte­re Schwes­ter Gwyn­nie leben in Ruß­stadt. Ihre Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekom­men. Gwyn­nie misst auf einem Turm, in dem die bei­den auch woh­nen, die Ruß­be­las­tung der Stadt und weist mit unter­schied­li­chen Warn­far­ben dar­auf hin. Denn in Ruß­stadt zählt vor allem die Macht der Koh­le, mit der die Bewoh­ner über eine Art Rut­schen­sys­tem täg­lich ver­sor­gen. Nur wer Koh­le hat, kann

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Laura Ruby — Chroniken von York: Die Suche nach dem Schattencode

Laura Ruby - Chroniken von York: Die Suche nach dem Schattencode22.April 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Lau­ra Ruby legt mit “Chro­ni­ken von York: Die Suche nach dem Schat­ten­code” den ers­ten Teil einer Urban-Fan­ta­sy-Tri­lo­gie vor, der sei­ne Leser in ein fik­ti­ves New York der Jetzt­zeit ent­führt und drei Jugend­li­che dabei beglei­tet einen legen­dä­ren Code zu ent­schlüs­seln. Aben­teu­er­reich, fan­ta­sie­voll und unter­halt­sam. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Ein New York der Zukunft. Hier leben die 13-jäh­ri­gen Zwil­lin­ge Tess und Theo. Theo ist ein Zah­len­ge­nie. Frü­her hat­te er nachts oft Alp­träu­me, doch die haben ihn glück­li­cher­wei­se wie­der ver­las­sen. Jetzt ist Tess die Ner­vö­se­re, Unru­hi­ge­re der bei­den. Manch­mal hat sie “Anfäl­le”, mur­melt vor sich hin und malt sich die schlimms­ten Sor­gen aus. “Kata­stro­phi­sie­ren” nennt Theo das, der sei­ne Schwes­ter immer wie­der ger­ne auf­zieht, wenn er nicht gera­de gro­ße Tei­le der Woh­nung der Fami­lie in Beschlag nimmt, um für einen Wett­be­werb berühm­te Bau­wer­ke aus Lego­stei­nen nach­zu­bau­en. Dabei ist Tess in vie­lem stär­ker und schnel­ler als Theo, auch wenn sie von ande­ren ger­ne über­se­hen wird. Mit ihnen in dem gro­ßen Haus, das die berühm­ten Mor­ning­stars gebaut haben, lebt eben­falls der 

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Kate Gordon — Wohin meine Flossen mich tragen

Kate Gordon Wohin meine Flossen mich tragen30.April 2016

Wohin mei­ne Flos­sen mich tra­gen” von der aus­tra­li­schen Autorin Kate Gor­don erzählt eine Geschich­te über Freund­schaft, über das Erwach­sen­wer­den, das nicht immer ein­fach ist und dem Seh­nen nach Glück. Äußerst unter­halt­sam und mit einer posi­ti­ven Bot­schaft: Schwimm gegen den Strom und sei du selbst! Ein klei­nes Gute-Lau­ne-Buch:-) Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Aus­tra­li­en. Die 15-jäh­ri­ge Cle­men­ti­ne geht in die 9.Klasse. Sie liebt es Gedich­te zu schrei­ben und möch­te am liebs­ten Schrift­stel­le­rin wer­den. “Mir gefällt es, Wort an Wort zu rei­hen und Wor­te wie Bau­stei­ne auf­ein­an­der­zu­schich­ten, wie beim Bau eines Hau­ses, sie mit Mör­tel mit­ein­an­der zu ver­bin­den, damit etwas Schö­nes ent­steht, und die dif­fu­sen Gedan­ken, die einem im Kopf her­um­spu­ken, zu etwas Soli­dem zu for­men. Um das Leben zu begrei­fen.” (Zitat aus “Wohin mei­ne Flos­sen mich tra­gen” S.11) Auch in der Schu­le darf sie viel schrei­ben, beson­ders im Phi­lo­so­phie­un­ter­richt. Ihre Leh­re­rin, Ms Hil­ler, gibt ihren Schü­lern Schreib­auf­ga­ben. Manch­mal sol­len sie ein­fach nur drauf los­schrei­ben, manch­mal gibt sie ihnen ein The­ma vor. Eine Men­ge Din­ge bewe­gen Cle­men­ti­ne, die sie in Wor­te fasst: sie erzählt von ihren zwei bes­ten Freun­din­nen Cleo und Chel­sea-Grace, die sich so ver­än­dert haben. Die cool und schlank 

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