Mit “Spiegelkind” legt die russisch-deutsche Autorin Alina Bronsky einen Roman vor, der vor allem die Leser packend erzählter All-Age-Literatur begeistern wird. Der erste Teil einer neuen Trilogie ist sprachlich sehr schön erzählt und endlich mal ein Werk, das im Dschungel der massenhaft erschienen Dystopie-Romane seit dem Erfolg von Ally Condie (“Cassia & Ky”-Reihe) und Suzanne Collins (“Tribute von Panem”-Reihe) hervorsticht. Empfohlen für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene.
Juli ist 15 Jahre alt. Und sie lebt mit ihren Eltern und ihren zwei Geschwistern in einer Welt, in der die totale Normalität herrscht. Auffallen ist gefährlich. Wer aus der Reihe fällt, wird verfolgt. Als plötzlich Julis Mutter verschwindet, gerät ihr Leben völlig aus den Fugen. Denn ihre Mutter soll eine Phee sein. Eine, die aus der Gesellschaft ausgeschlossen ist. Eine, die anders ist als alle anderen. Eine, die eine besondere Gabe trägt. Und eine, die Juli unbedingt finden muss. Doch die Suche nach ihrer Mutter
