Schlagwort Archiv: Sommer

Siobhan Vivian — Stay Sweet

Kasimira2.August 2020

Stay sweet” ist das neu­es­te Buch der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Siob­han Vivi­an. Eine Geschich­te über eine gan­ze beson­de­re Eis­die­le, die uner­war­tet geschlos­sen wird, als ihre Besit­ze­rin stirbt und ein jun­ges Mäd­chen, das gemein­sam mit einem Nach­fah­ren ver­sucht, den Traum vom Eis wei­ter­zu­ver­fol­gen. Ein Roman wie ein Som­mer­mär­chen — zucker­süß, erfri­schend und ein­fach wun­der­bar zu lesen! Die idea­le Urlaubs­lek­tü­re für Jung und Alt (frü­hes­tens ab 13 Jah­ren).

Im Som­mer 1945 hat sie einst eröff­net. Mol­lys klei­ne Eis­die­le. Und ist mitt­ler­wei­le legen­där und kei­nes­falls ein Geheim­tipp mehr. “Von der ers­ten Juni- bis zur letz­ten August­wo­che wer­den die Leu­te, Tou­ris­ten wie Ein­hei­mi­sche, wie immer für Mol­ly Mea­des haus­ge­mach­tes Eis Schlan­ge ste­hen und die Autos eine hal­be Mei­le weit am Stra­ßen­rand par­ken.” (Zitat aus “Stay sweet” S.21) Denn Mol­ly hat das bes­te Eis der Stadt und dafür war­ten die Leu­te ger­ne. Es gibt nur vier Eis­sor­ten: Vanil­le, Scho­ko­la­de, Erd­bee­re und der Ver­kaufs­schla­ger schlecht­hin: “Home Sweet Home”, eine Eigen­krea­ti­on, deren genau­en Zuta­ten bloß Mol­ly kennt. Nur Mäd­chen arbei­ten dort, in ihrem eige­nen klei­nen Uni­ver­sum vol­ler Aben­teu­er, Freund­schaft, Spaß und Zusam­men­halt. Denn Mol­ly, die mitt­ler­wei­le alt gewor­den ist, lässt die Mäd­chen… Weiterlesen!

Andreas Thamm — Heldenhaft

Kasimira7.Februar 2019

Hel­den­haft” ist das ers­te Jugend­buch des deut­schen Autoren Andre­as Thamm. Ein Roman über einen ein­zig­ar­ti­gen Som­mer, über Freund­schaft und ers­te Lie­be. Erzählt aus der Sicht eines Jun­gen, des­sen Freund nach einem Jahr aus dem Gefäng­nis frei­kommt und des­sen Auf­tau­chen alles ver­än­dert. Eine Geschich­te über die Not Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und neben­bei erwach­sen zu wer­den. Ein unter­halt­sam erzähl­tes Buch, eine lei­se Geschich­te, die laut ist zwi­schen den Zei­len und die Gedan­ken­welt eines Her­an­wach­sen­den authen­tisch wider­gibt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Es ist Som­mer. In einer namen­lo­sen Klein­stadt. Die Feri­en ste­hen kurz bevor. Und da sind der 17-jäh­ri­ge Andre­as, genannt Andi, und sein bes­ter Freund Fer­di­nand, genannt Fer­di, die sich seit Grund­schul­zei­ten schon ken­nen. In der sieb­ten Klas­se waren sie dann zu dritt gewe­sen und Mitch, der sit­zen­ge­blie­ben war, stieß zu ihnen. Bes­te Freun­de. Mitch war cool. “Er war die muti­ge, wit­zi­ge Drauf­gän­ger­ver­si­on unse­rer eige­nen klei­nen Ichs.” (Zitat aus “Hel­den­haft” S.6) Zu Mitch, der zwei Jah­re älter ist, sahen Andi und Fer­di auf. Mit ihm konn­te man Blöd­sinn machen und Aben­teu­er erle­ben. Er kann­te die gan­zen abge­fah­re­nen OrteWeiterlesen!

Tanya Stewner — Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb

Tanya Stewner Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb2.Juli 2018

Die deut­sche Autorin Tanya Stew­ner erzählt in „Der Som­mer, in dem die Zeit ste­hen­blieb“ eine Lie­bes­ge­schich­te wie das schö­ne, roman­tisch gestal­te­te Cover ver­spricht, aber eine, die defi­ni­tiv anders ist! Eine Lie­be zu einem jun­gen Mann, der nicht aus die­ser Zeit zu sein scheint. Flott und pfif­fig erzählt. Mit viel uner­war­te­ter Tie­fe. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Juli ist ein Kopf­mensch durch und durch. In der Schu­le schreibt sie nur Best­no­ten. Am liebs­ten ana­ly­siert sie alles genaus­tens. Ihren kom­pli­zier­ten Gedan­ken­gän­gen kann lei­der nicht immer jeder fol­gen und so ist sie trotz bes­ter Freun­din Who­opie eher eine Außen­sei­te­rin. Auf eine Par­ty wur­de sie noch nie ein­ge­la­den. Dabei hofft sie doch ver­geb­lich auf solch einer ein­mal ihrem Traum­prin­zen zu begeg­nen. Dass sie die­sen tat­säch­lich auf ihrer Lich­tung, auf der sie sich immer zurück­zieht, wenn sie allei­ne sein will, trifft, hät­te Juli nie gedacht. Anja­no heißt er. Er trägt selt­sa­me Klei­dung, spricht einen noch viel selt­sa­me­ren Dia­lekt und kann mit man­chen Wör­tern, die sie sagt, gar nichts anfan­gen. Cola kennt er nicht, einen Schraub­ver­schluss, noch nie gese­hen. Ver­wirrt wirkt er. Und doch bezau­bernd schön. Ein Traum­typ eben. Juli ist hin und weg. Doch, nach­dem auch Anja­no wie­der gegan­gen ist, macht sie eine äußerst merk­wür­di­ge Ent­de­ckung. Egal wie oft sie… Weiterlesen!

E. Lockhart — Solange wir lügen

E. Lockhart Solange wir lügen13.Juli 2017

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin E. Lock­hart hat mit “Solan­ge wir lügen” ein ganz außer­ge­wöhn­li­ches Buch geschrie­ben. Ein Roman über eine ange­se­he­ne Fami­lie, über Lügen, Lie­be und eine Wahr­heit, nach der erst gesucht wer­den muss. Der hoch­ge­lob­te, ame­ri­ka­ni­sche Best­sel­ler, jetzt im Deut­schen. Hoch­ge­lobt — zu Recht. Emp­feh­lens­wert: abso­lut! Span­nend. Lite­ra­risch. Roman­tisch. Über­ra­schend. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Sie sind reich. Sie sind jung. Sie sind bild­hübsch. Und sie ver­brin­gen jeden Som­mer auf der Pri­vat­in­sel der Fami­lie vor der Küs­te von Mas­sa­chu­setts. Die Sin­c­lairs. Da sind die Groß­el­tern Har­ris und Tip­per, die drei Töch­ter Pen­ny, Car­rie und Bess. Die Sin­c­lair­töch­ter waren braun gebrannt und wun­der­schön. Sie waren groß, fröh­lich und reich wie Prin­zes­sin­nen aus einem Mär­chen. Sie waren in ganz Bos­ton, Har­vard und auf Martha’s Viney­ard für ihre Kaschmir­car­di­gans und ihre gran­dio­sen Par­tys bekannt. Sie waren gemacht für Legen­den.” (Zitat aus “Solan­ge wir lügen” S.16). Auf der Pri­vat­in­sel lie­ßen die Eltern… Weiterlesen!

Uticha Marmon — Marienkäfertage

Uticha Marmon Marienkäfertage18.März 2015

Mari­en­kä­fer­ta­ge” von Uticha Mar­mon fällt sogleich durch sein schö­nes Cover auf. Ein Roman über die Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät, Erin­ne­run­gen an eine Kind­heit und dem Enden jener, als die Prot­ago­nis­tin zufäl­lig ent­deckt, dass sie adop­tiert wur­de. Mit einer beson­ders schö­nen Spra­che. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

In jeden Som­mer­fe­ri­en fah­ren die jun­ge Elin und ihre Eltern hier­her. In ein klei­nes Kaff in Jüte­land (Däne­mark). In das klei­ne Feri­en­haus, das sie das Mari­en­kä­fer­haus nen­nen, weil es dort so vie­le Mari­en­kä­fer gibt. Nur die­ses Jahr ist es anders. Die­ses Jahr sind ihre Eltern für eine Woche nach Rho­dos geflo­gen. Und Elin ist in die­ser Zeit des Allein­seins von Zuhau­se abge­hau­en, auf­ge­bro­chen nach Jüte­land. Weil sie eine schlim­me Ent­de­ckung gemacht hat. Es war ein Brief, der an eine Lykke adres­siert war, nicht an sie. Von jeman­dem, der weiß, dass sie nicht Elin, son­dern Lykke heißt. In den Unter­la­gen ihre Eltern hat sie ihre Geburts­ur­kun­de gefun­den. Dort auf der Rück­sei­te ein hand­schrift­li­cher Zet­tel ihrer Mut­ter mit einem ande­ren Namen und ihrem Geburts­da­tum: Lykke Elin Michel­sen. Michel­sen. Nicht Dah­l­berg. Sie wur­de adop­tiert! Drei Wor­te, die ein gan­zes Leben ver­än­dern kön­nen. Wer ist sie jetzt? Alles Lüge, alles Ver­rat. AllesWeiterlesen!

Hilde Kvalvaag — Das ist der Sommer im Paradies, wie er eben aussieht, wenn man die Sonnenbrille absetzt

Hilde Kvalvaag - Das ist der Sommer im Paradies, wie er eben aussieht, wenn man die Sonnenbrille absetzt18. Febru­ar 2015

Einen Roman mit einem außer­ge­wöhn­lich lan­gen Titel hat die nor­we­gi­sche Autorin Hil­de Kval­va­ag geschrie­ben: “Das ist der Som­mer im Para­dies, wie er eben aus­sieht, wenn man die Son­nen­bril­le absetzt”. Eine Geschich­te über Ent­täu­schun­gen, das Seh­nen nach Lie­be und das Erwach­sen­wer­den. Inten­siv, bewe­gend und authen­tisch. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Ein gan­zer Som­mer liegt vor der jun­gen Johan­ne. Zwei gan­ze Mona­te bei ihren Groß­el­tern auf dem Land. Ihre Schwes­ter Kat­rin wird noch nach­kom­men: “Den gan­zen Win­ter hocken wir in der Stadt und freu­en uns auf den Som­mer, freu­en uns auf unse­re Bet­ten an den gegen­über­lie­gen­den Wän­den. Dann lie­gen wir da wie zwei Prin­zes­sin­nen auf der Erb­se und fut­tern Chips und Scho­ko­la­de aus dem Laden.” (Zitat aus “Das ist der Som­mer im Para­dies, wie er eben aus­sieht, wenn man die Son­nen­bril­le absetzt” S.11). Eine ver­hei­ßungs­vol­le Zeit scheint anzu­bre­chen. Zumal Johan­ne sich ver­liebt hat. In Are: “Den gan­zen letz­ten Som­mer und Win­ter ist er mir im Kopf her­um­ge­geis­tert. Er ist dort ein­ge­zo­gen, ohne mich zu fra­gen, hat sich ein­fach ein­ge­nis­tet und ich hab ihn nicht mehr da raus­ge­kriegt. Er hat so viel Platz ein­ge­nom­men, dass ich kaum nochWeiterlesen!

Cath Crowley — Lieder eines Sommers

Cath Crowley - Lieder eines Sommers - Carlsen19.Juli 2014

Die aus­tra­li­sche Autorin Cath Crow­ley hat einen wun­der­schö­nen Com­ing-of-Age-Titel geschrie­ben: „Lie­der eines Som­mers“. Über Freund­schaft, ers­te Lie­be und den Wunsch dazu zu gehö­ren. Ein Roman vol­ler Musik und mit viel Tie­fe. Sprach­lich teil­wei­se sehr poe­tisch! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Char­lot­te, genannt Char­lie, fährt mal wie­der mit ihrem Vater aufs Land. Es ist kurz vor Weih­nach­ten und in Aus­tra­li­en brennt die Son­ne som­mer­lich vom Him­mel. Sie besu­chen ihren Groß­va­ter, der nun nach dem Tod sei­ner Frau, dort allein einen klei­nen Laden betreibt. Char­lie liebt die Musik, immer mit einem Lied im Ohr treibt sie durchs Leben. Sie spielt Gitar­re und kom­po­niert selbst. Nur öffent­li­che Auf­trit­te scheut sie. Wie jedes Jahr trifft sie auch wie­der auf Rose, ihren Freund Luke und Dave, für den sie schon seit Ewig­kei­ten schwärmt. Doch sie ist kein Teil die­ser Grup­pe, Rose scheint Char­lie nicht zu mögen und anstatt sich die Zeit über zu amü­sie­ren, bleibt Char­lie lie­ber für sich. Auch Zuhau­se in der Schu­le hat sie zwar eine bes­te Freun­din, doch seit sich ein drit­tes Mäd­chen zu ihnen gesellt hat, ist Char­lie meist außen vor. Über­ra­schen­der­wei­se scheint es die­ses Jahr zumin­dest in den Feri­en anders zu sein: Rose spricht sie an und fragt, ob sie nicht etwas mit ihnen unter­neh­men will. War­um tut sie das? Char­lie macht sich dar­über kaum Gedan­ken, genießt es den Drei­en – und vor allem Dave – näher zu sein. Aber Rose bie­tet ihr die Freund­schaft nicht umsonst an. Sie hat einen Hin­ter­ge­dan­ken. Denn sie will… Weiterlesen!

Jenny Han — Ohne dich kein Sommer

Jenny Han Ohne dich kein Sommer

1.März 2014

Mit “Ohne dich kein Som­mer” der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jen­ny Han ist die Fort­set­zung des Buches “Der Som­mer, als ich schön wur­de” (einer Tri­lo­gie) erschie­nen. Jedoch ist die­ser berüh­ren­de Roman auch völ­lig unab­hän­gig zu lesen. Eine Geschich­te über das Erwach­sen­wer­den und die Lie­be. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren bereits geeig­net.

Seit jeher hat Bel­ly jeden Som­mer mit den Brü­dern Jere­miah und Con­rad (und ihren Fami­li­en) ver­bracht. Susan­nah — die Mut­ter der bei­den Jungs — besitzt in Cou­sins ein Som­mer­haus, direkt am Meer. Für Bel­ly waren die­se gemein­sa­men Feri­en­wo­chen das Schöns­te, was sie im Jahr erleb­te. Con­rad, den sie schon als klei­nes Mäd­chen immer bewun­dert und ange­him­melt hat, hat ihre Lie­be erwi­dert. Im letz­ten Som­mer, als sie sich das ers­te Mal geküsst haben. “Ohne dich kein Som­mer” beginnt damit, dass der Leser weiß, dass sie jetzt nicht mehr zusam­men sind und dass Susan­nah, die schon län­ger an Krebs litt, gestor­ben ist. Alles scheint ver­än­dert zu sein. Doch was ist pas­siert? War­um sind Bel­ly und Con­rad kein Paar mehr? In Rück­blen­den erzählt der Roman, was zwi­schen ihnen pas­siert ist, blen­det sowohl Erin­ne­run­gen an jenen gemein­sa­men Som­mer, als auch Gedan­ken von Jere­miah ein, der doch mehr für Bel­ly zu emp­fin­den scheint, als er vor­gibt. Als Con­rad plötz­lich… Weiterlesen!