Schlagwort Archiv: Simpel

Marie-Aude Murail — Blutsverdacht

 Marie-Aude Murail Blutsverdacht26.Juni 2014

Die bekann­te, fran­zö­si­sche Schrift­stel­le­rin Marie-Aude Murail legt mit ihrem neu als Taschen­buch erschie­ne­nen “Bluts­ver­dacht”  nun erst­mals einen Thril­ler vor. In gekonn­ter Manier und mit ihrem ganz eige­nen, humor­vol­lem Stil gelingt ihr auch dies! Ein herr­li­ches Lese­ver­gnü­gen für Jung und Alt. Ab 12 Jah­ren.

Eigent­lich woll­te die 14-jäh­ri­ge Ruth ihrer Freun­din Debo­rah nur ein Foto ihrer ver­stor­be­nen Mut­ter Marie-Eve zei­gen. Doch auf einem alten Klas­sen­fo­to bemerkt sie, dass ihr Vater Mar­tin auch auf die­sem Bild ist. Und, dass er die Hand von Eve-Marie hält — der Zwil­lings­schwes­ter ihrer Mut­ter! War ihr Vater zuerst mit ihr zusam­men, ehe er Ruths Mut­ter hei­ra­te­te? Oder haben sie die bei­den nur ver­wech­selt? Debo­rah und Ruth stel­len das Foto ins Inter­net. Damit lösen sie eine Ket­te unvor­her­ge­se­he­ne Reak­tio­nen aus. Denn ver­schie­de­ne Per­so­nen erken­nen sich auf dem Klas­sen­fo­to wie­der und schrei­ben Ruth, die sich als ihren Vater aus­ge­ge­ben hat, zurück. Dadurch erfährt Ruth das Unfass­ba­re: ihre Tan­te Eve-Marie, die auch schon vor Jah­ren gestor­ben ist, ist nicht durch einen Unfall ums Leben gekom­men, sie wur­de ermor­det! Von dem “Kra­va­t­ten­mör­der”, der nun hin­ter Git­ter sitzt. Doch ist er wirk­lich… Weiterlesen!

Marie-Aude Murail — Der Babysitter-Profi

Marie-Aude Murail Der Babysitter-Profi30.April 2013

Ein neu­es und zugleich altes (im Fran­zö­si­schen zumin­dest) Werk der Best­sel­ler-Autorin Marie-Aude Murail ist nun auf Deutsch erschie­nen: “Der Baby­sit­ter-Pro­fi”. Ein Roman über Geld­nö­te, das Erwach­sen­wer­den und jede Men­ge Babys. Aller­dings geht das Buch viel tie­fer, als der ober­fläch­li­che Titel ver­mu­ten lässt. Äußerst humor­voll, aber gleich­zei­tig mit viel Ernst­haf­tig­keit geschrie­ben. Eine wun­der­vol­le Unter­hal­tung, nicht nur für Jugend­li­che ab 12, son­dern auch für Erwach­se­ne!

Der 15-jäh­ri­ge Ernest hat bei sei­nem Freund Xavier einen Com­pu­ter gese­hen, den er sich nun unbe­dingt auch kau­fen möch­te. Wäre da nicht sei­ne chro­ni­sche Geld­not. Sei­ne Mut­ter, eine Künst­le­rin (in der Mode­in­dus­trie), die durch ihre Arbeit oft wenig Zeit für ihn hat, macht ihm einen Vor­schlag: Baby­sit­ten. Dies wür­de ihr Paten­kind Mar­ti­ne-Marie eben­falls tun. Also stürzt sich Ernest in das Aben­teu­er “Kin­der­hü­ten” und muss fest­stel­len: er ist dazu gar nicht so unge­eig­net, ret­tet sogar einem Kind das Leben! Die dadurch ent­ste­hen­de bal­di­ge Berühmt­heit führt zu noch mehr Baby­sit­ter-Jobs. Bis sei­ne Mut­ter spitz kriegt, dass sei­neWeiterlesen!

Marie-Aude Murail — Vielleicht sogar wir alle

Marie-Aude Murail Vielleicht sogar wir alle19.März 2012

Mit dem Titel “Viel­leicht sogar wir alle” hat die fran­zö­si­sche Best­sel­ler­au­torin Marie-Aude Murail eine bezau­bern­de Fami­li­en­ge­schich­te geschrie­ben (etwas, was es in der aktu­el­len Jugend­li­te­ra­tur eher sel­te­ner gibt), die zu berüh­ren weiß und den Leser schmun­zeln und stau­nen las­sen wird. Inter­es­san­ter­wei­se ist sie aus den Per­spek­ti­ven der Eltern und Kin­der geschrie­ben und gibt daher einen fas­zi­nie­ren­den, höchst amü­san­ten Ein­blick in den All­tag einer ganz nor­ma­len Fami­lie, die eben aus die­sem ver­sucht aus­zu­bre­chen. Zu emp­feh­len für alle Fans von Marie-Aude Murail natür­lich und sol­che, die noch nie etwas von ihr gele­sen haben und ein­fach gut unter­hal­ten wer­den möch­ten! Ab 12 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Fami­lie Doi­nel — das sind Vater, Mut­ter, die 14-jäh­ri­ge Char­lie und ihr klei­ner Bru­der Este­ban. Fami­li­en­merk­mal: eine graue Haar­sträh­ne, die gene­tisch vor­pro­gram­miert zu sein scheint und ca. im Jugend­al­ter auf­taucht (aller­dings nur väter­li­cher­seits).

Este­ban, der jüngs­te Fami­li­en­spross, geht in die drit­te Klas­se und ist ein hoch­in­tel­li­gen­tes Kind, wes­we­gen er auch eine Klas­se über­sprin­gen durf­te. In sei­ner Frei­zeit erfin­det er am liebs­ten die ver­schie­dens­ten Din­ge: einen Zeit­trans­por­ter, der mit einem Hirn­wel­len-Sen­sor ver­bun­den ist, einen Nanoro­bo­ter, den man durch die Nase schiebt und der das Blut… Weiterlesen!