“Who’s to blame” ist der neueste Thriller der deutschen Autorin Silke Heimes. Sie entführt ihre Leser:innen zu einer letzten Unterrichtsstunde vor den Sommerferien. Deutsch-Leistungskurs. 15 Schüler. Doch anstatt mit dem Unterricht zu beginnen, verschließt der Lehrer die Tür und holt eine Pistole aus seiner Tasche. Er droht zu schießen. Fängt an ein perfides Fragespiel mit den Schüler:innen zu spielen. Wer die richtige Antwort gibt, darf den Raum verlassen. Bald droht die Situation immer weiter zu eskalieren und die Klasse begreift, dass sie nur überleben kann, wenn sie zusammenhalten… Eine rasante, spannungsgeladene Geschichte, die schnell in ihren Bann zieht und die man kaum aus den Händen legen möchte! Ein Kammerspiel der Emotionen — über Schuld, Angst, aber auch über Stärke und Zusammenhalt im absoluten Ausnahmezustand. Heftig. Eindringlich. Aktuell. Für Jugendliche ab 14 Jahren und interessierte Erwachsene.
Herr Brandl ist zu spät. “Brandl bestellt uns an einem Freitagnachmittag kurz vor den Sommerferien für vier Unterrichtsstunden in die Schule und ist dann selbst nicht da?” (Zitat aus “Who’s to blame” S.9) Das wundert auch die fünfzehn Schüler:innen des Deutsch-Leistungskurses, die für eine Vorbereitung zu einer Podiumsdiskussion antreten sollen. Aber dann taucht Herr Brandl schließlich auf. Und macht etwas völlig Unerwartetes. “Brandl schließt die Tür, zieht einen Stuhl heran und klemmt die Lehne unter die Klinke. “Warum blockieren Sie die Tür?”, fragt Esther. “Was, wenn ich pinkeln muss?”, fragt Ben. Brandl setzt sich ans Pult, öffnet die Ledermappe und zieht eine Pistole heraus.” (Zitat S.11) Die Schüler:innen begreifen zuerst gar nicht, wie ihnen geschieht. Plötzlich sollen sie auch noch alle ihre

