Schlagwort Archiv: Selbstverletzung

Joyce C. Oates — Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe

Joyce Carol Oates Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe24.Juni 2016

Die bekann­te, ame­ri­ka­ni­sche Autorin Joy­ce Carol Oates hat mit „Zwei oder drei Din­ge, die ich dir nicht erzählt habe“ einen Roman geschrie­ben, der sich mit dem Erwach­sen­wer­den und den damit ver­bun­de­nen Schwie­rig­kei­ten aus­ein­an­der­setzt. The­ma­ti­siert wer­den unter ande­rem Schei­dung, Selbst­ver­let­zung, Sui­zid und Mob­bing. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Wenn Meris­sa eines ist, dann erfolg­reich. Sie hat einen begehr­ten Stu­di­en­platz an der Brown ergat­tert und damit vie­le ihre Klas­sen­ka­me­ra­den neid­voll hin­ter sich gelas­sen. In sämt­li­chen Fächern schreibt sie Best­no­ten, hat in einem Thea­ter­stück die Haupt­rol­le bekom­men und ist ansons­ten sozi­al auch sehr enga­giert. Doch sie ist unglück­lich. Sie sehnt sich nach der Lie­be und der Bestä­ti­gung ihres Vaters, der immer sel­te­ner zu Hau­se ist, lei­det unter ihrem eige­nen Per­fek­tio­nis­mus und hat begon­nen sich selbst zu ver­let­zen. Sie muss sich bestrafen…

Tink ist anders als alle ande­ren. Knall­ro­te Haa­re. Auf­ge­weck­tes Wesen. Direkt. Nimmt kein Blatt vor den Mund. Weder gegen­über Leh­rern, noch gegen­über Mit­schü­lern. Frü­her hat sie mal bei einer Fern­seh­se­rie mit­ge­spielt. Doch die Zeit als Kin­der­starWeiterlesen!

Cat Clarke — Vergissdeinnicht

Cat Clarke Vergissdeinnicht16.Mai 2012

Ver­giss­dein­nicht” von der afri­ka­ni­schen Autorin Cat Clar­ke ist ein bewe­gen­der Roman, in dem ein jun­ges, sui­zid­ge­fähr­de­tes, sich selbst­ver­let­zen­des Mäd­chen dazu gezwun­gen wird, sich mit ihrem eige­nen Leben aus­ein­an­der­zu­set­zen: ein­ge­sperrt in einem wei­ßen Raum. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Die 17-jäh­ri­ge Grace liebt Far­ben. Lila oder grün, ihre Lieb­lings­far­be. Und jetzt sitzt sie in einem Raum, in dem alles weiß ist: der Tisch, das Bett, die Wand. Sogar die Klei­dung, die sie bekom­men hat, ist weiß. Grace ist ein­ge­sperrt in die­sem Raum. Wie sie hin­ein­ge­kom­men ist, das weiß sie nicht. Aber sie kennt ihren Ent­füh­rer. Er heißt Ethan und sie hat ihn an dem Abend ken­nen­ge­lernt, an dem sie sich eigent­lich das Leben neh­men woll­te. Auf einem Spiel­platz hat­te sie begon­nen sich zu betrin­ken und woll­te sich ver­steckt in einem klei­nen Häus­chen schließ­lich die Puls­adern auf­schnei­den, bis Grace merk­te, dass sich außer ihr noch jemand auf dem Spiel­platz befand. Ein gut­aus­se­hen­der, etwa 20 Jah­re jun­ger Mann, der auf einer der Schau­keln saß. Sie hat sich mit ihm unter­hal­ten. Sie woll­te ihn los­wer­den, um ihre Tat zu Ende zu brin­gen, doch irgend­wie tat es gut mit ihm zu reden. Sie ver­schob ihr Vor­ha­ben und woll­te sich von ihm nach Hau­se brin­gen las­sen. Und dann plötz­lich alles Weiterlesen!