Christina Stein — Dreivierteltot

Kasimira20.Februar 2022

End­lich wie­der etwas Neu­es von der deut­schen Autorin Chris­ti­na Stein: “Drei­vier­tel­tot”. Auf die­ses Buch habe ich mich schon lan­ge Zeit gefreut, eigent­lich hät­te es bereits 2019 ver­öf­fent­licht wer­den sol­len. Der Erschei­nungs­ter­min wur­de aller­dings (u.a. wegen Coro­na) lei­der ver­scho­ben. Die Autorin, die hof­fent­lich längst kein Geheim­tipp mehr ist, ent­führt ihre Leser dies­mal nach Schott­land, wo sich die Traum­rei­se einer jun­gen Frau, beglei­tet von ihrem Freund, zuneh­mend in einen Alp­traum ver­wan­delt, als mit­ten auf dem Trail plötz­lich eine Lei­che auf­taucht. Ein Thril­ler, der zunächst noch ganz unschein­bar daher­kommt, dann aber schlag­ar­tig an Span­nung gewinnt und bei dem dann selbst zu Anfang noch belang­lo­se Details plötz­lich eine ganz ande­re Bedeu­tung bekom­men. Cha­peau vor die­ser erzäh­le­ri­schen Raf­fi­nes­se! Lese­tipp!! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 19-jäh­ri­ge Kim ist nicht beson­ders sport­lich. Im Gegen­satz zu ihrem Freund Jon. “Nächs­tes Jahr will er sogar ver­su­chen, einen kom­plet­ten Mara­thon zu lau­fen. Kein Wun­der, dass er außer Sicht­wei­te ist. Wahr­schein­lich hat er die­sen Hügel bereits zwei­mal bestie­gen, ein­mal von jeder Sei­te. Nur um in Form zu blei­ben.” (Zitat aus “Drei­vier­tel­tot” S.14). Den­noch wagt sie mit ihm eine Tour nach Schott­land. In die High­lands. Sie wol­len gemein­sam den West High­land Way lau­fen: “Hun­dert­sech­zig Kilo­me­ter Fuß­marsch über acht Etap­pen lagen vor uns, durch Moor­ebe­nen, Wäl­der und die schot­ti­schen High­lands.” (Zitat S.10) Doch ihr ers­ter gro­ßer Streit lässt

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Christina Stein — Searching Lucy

Kasimira17.März 2021

Sear­ching Lucy” ist der neu­es­te Thril­ler der deut­schen Autorin Chris­ti­na Stein. Schon vor ein paar Jah­ren hat mich ihr Span­nungs­ro­man “Won­der­land” sehr begeis­tert. Und auch ihr aktu­el­les Werk hat mich wie­der abso­lut über­zeugt! Eine Geschich­te über ein Mäd­chen, deren Vater und — einen Monat spä­ter — auch deren Zwil­lings­schwes­ter spur­los ver­schwun­den sind und die nicht auf­gibt die­se zu suchen und es sich zur täg­li­chen Auf­ga­be gemacht hat, in Häu­ser ein­zu­bre­chen, um Spu­ren zu fin­den. Fes­selnd. Inten­siv. Vol­ler spür­ba­rer Ver­zweif­lung. Wahn­sin­nig gut erzählt. Die­se Autorin ver­dient defi­ni­tiv mehr Auf­merk­sam­keit! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Das Leben der 17-jäh­ri­gen Amber ist völ­lig aus den Fugen gera­ten. Denn nicht nur ihr Vater, son­dern auch ihre Zwil­lings­schwes­ter Lucy sind spur­los ver­schwun­den. “Bei Lucy kann ich mir noch einen Grund zusam­men­rei­men. Sie ist so hübsch, wie gesagt. Da habe ich gleich irgend­wel­che Bil­der vor Augen. Von Män­nern, die über sie her­fal­len. Aber Dad? Ein 45-jäh­ri­ger Gym­na­si­al­leh­rer, der Deutsch, Eng­lisch und Geschich­te unter­rich­tet? Er war so beliebt, nicht nur in der Leh­rer­schaft, son­dern auch bei den Schü­lern, war sogar Ver­trau­ens­leh­rer.” (Zitat aus “Sear­ching Lucy” S.35ff) Nie­mand hat eine Spur. Auch die lei­ten­den Beam­ten, die immer sel­te­ner für ihre Befra­gun­gen vor­bei­kom­men, haben kei­ner­lei Hin­wei­se gefun­den. Doch Amber gibt nicht auf. Sie hat es sich zur Gewohn­heit gemacht

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