Schlagwort Archiv: Schwimmen

Vera Kissel — Was die Welle nahm

6.Juli 2019

Der Roman “Frei­schwim­men” (im Hard­co­ver: “Was die Wel­le nahm“) von der deut­schen Autorin Vera Kis­sel erzählt die Geschich­te eines Jun­gen auf der Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät, auf der Suche nach der Wahr­heit. Über sei­nen Vater, der bei einem Tsu­na­mi in Thai­land ums Leben kam. Ein ein­fühl­sa­mes Por­trät eines Jugend­li­chen, des­sen Leben sich mit einem Schlag ver­än­dert. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Ab 12 Jah­ren.

Lukas ist 14. Er lebt in Ber­lin-Neu­kölln und hat zwei Wochen sturm­frei. So lan­ge ist sei­ne Mut­ter mit ihrem Freund am Boden­see. Er muss sich zwar jeden Tag bei ihr mel­den und auch Oma und Opa ab und zu mal einen Besuch abstat­ten, aber ansons­ten hat er alle Frei­hei­ten. Ent­we­der geht er sei­ne täg­li­chen 3000 Meter schwim­men, bas­telt mit einem Freund an des­sen Auto her­um oder denkt an Anni­ka – das Mäd­chen, in das er ver­liebt ist. Doch dann geschieht etwas, das ihn völ­lig aus der Bahn wirft: auf der Suche nach einem The­ma, über das er mit Mathe­crack Anni­ka reden könn­te, greift er zu einem alten Mathe­ma­tik­buch sei­ner Mut­ter, aus dem ein Brief her­aus­fällt. Ein Brief, der mit der Ver­gan­gen­heit sei­nes ver­stor­be­nen Vaters zu tun hat. Sein Vater, über des­sen Tod stets geschwie­gen wur­de. Lukas war damals vier, als er bei einem Tsu­na­mi… Weiterlesen!

Jutta Wilke — Wie ein Flügelschlag

Jutta Wilke Wie ein Flügelschlag20.Februar 2014

Wie ein Flü­gel­schlag” von der deut­schen Autorin Jut­ta Wil­kes ist nun als Taschen­buch erschie­nen. Ein span­nen­der, rund her­um gelun­ge­ner Thril­ler, der sprach­lich schön erzählt ist und einen sofort mit sich reißt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Gleich zu Beginn des Roma­nes wird ein Mäd­chen tot im Pool gefun­den. Mela­nie. Erst dann setzt die eigent­li­che Geschich­te an und es wird erzählt, was drei Mona­te vor­her geschah: Mit­tels eines Sti­pen­di­ums erhält Jana die Chan­ce auf ein Inter­nat für Leis­tungs­sport­ler zu gehen. Sie liebt das Schwim­men, nicht der Sie­ge wegen, son­dern weil sie sich nur dort im Was­ser frei füh­len kann. Der Sport war schon immer eine Mög­lich­keit der Anhäng­lich­keit ihrer depres­si­ven Mut­ter zu ent­kom­men und ein­fach nur sie selbst zu sein. Das Schwimm­trai­ning ist hart und die ande­ren Mit­schü­ler hän­seln sie - bis auf Mela­nie,… Weiterlesen!