“Irgendwo wartet das Leben” ist der aktuelle Roman der amerikanischen Autorin Erin Entrada Kelly, die bereits den Deutschen Jugendliteraturpreis (für “Vier Wünsche ans Universum”) erhielt. Eine Geschichte, die in eine Kleinstadt nach Südlouisiana entführt, in der ein neu hinzugezogenes Mädchen das Gefüge einer Schulklasse — bestehend aus zwölf Siebtklässler*innen — gehörig durcheinanderbringt. Ein Gesellschaftsporträt, das sehr feinsinnig gezeichnet wird. Ein ruhig erzählter Roman über Freundschaft, Toleranz und Veränderungen, der sich besonders auf Zwischenmenschliches konzentriert und hauptsächlich an einer Schule spielt. Für Jugendliche ab 11 Jahren und interessierte Erwachsene.
Fawn Creek. Eine Kleinstadt in Südlouisiana. Die so klein ist, dass die Einwohner*innen nicht einmal eine Ampel haben. “Es war Freitag, der erste November, und Greyson befand sich wie schon seit Urzeiten auf dem Weg zur Schule, wo er wieder auf dieselben elf Mädchen und Jungen treffen würde wie gefühlt seit Anbeginn der Menschheit, Woche für Woche. In Fawn Creek änderte sich nie etwas, die Luft war heiß und feucht, und die Mücken sogen einem das Blut aus den Armen.” (Zitat aus “Irgendwo wartet das Leben” S.12) Hier leben die Außenseiter Greyson und seine beste Freundin Dorothy. Greyson ist ein Träumer, wird von seinem Vater und seinem Bruder für ein Weichei gehalten und hält sich am liebsten



