Erin Doom — The Tearsmith

10.September 2024

“The Tears­mith” von der ita­lie­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Erin Doom wur­de nun end­lich ins Deut­sche über­setzt. Der Erfolgs­ti­tel aus Ita­li­en, der außer­dem ver­filmt wur­de, lös­te einen Hype auf Tik­Tok aus und erreicht nun auch Deutsch­land. Für die 17-jäh­ri­ge Nica, deren Eltern gestor­ben sind, als sie fünf Jah­re alt war, geht ein Traum in Erfül­lung, als die Fami­lie Mil­ligan sie aus dem Wai­sen­haus holt und adop­tie­ren möch­te. Doch die­se neh­men auch den gleich­alt­ri­gen Rigel aus dem Heim mit, um ihm eben­falls ein neu­es Zuhau­se zu geben. Rigel, den Nica schon kennt seit sie ins Wai­sen­haus kam und der alles kaputt­macht, um sich schlägt und des­sen zugleich char­man­te Art die meis­ten Leu­te blen­det. Nica weiß um sei­ne dunk­le Sei­te und hat Angst, dass er ihr Glück zer­stö­ren wird. Aber zugleich zieht er sie selt­sam an, auch wenn er grau­sam ist und sie deut­lich auf­for­dert, sich von ihm fern­zu­hal­ten… Eine Lie­bes­ge­schich­te von schmerz­li­cher Inten­si­tät, vol­ler Ver­zweif­lung, aber auch Hoff­nung und Sehn­sucht. Mit einer Sprach­ge­walt und einer fast mär­chen­haf­ten Poe­sie, die ver­zau­bert. Ver­ein­nah­mend, atmo­sphä­risch und betö­rend. Ein Roman, der unter die Haut geht und defi­ni­tiv gele­sen wer­den soll­te! Eines der bes­ten Bücher, das ich die­ses Jahr gele­sen habe!! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Ala­ba­ma. Die 17-jäh­ri­ge Nica hat ihre Eltern früh ver­lo­ren. Seit­dem lebt sie im Wai­sen­haus “Gra­ve”. “An mei­ne Mut­ter und mei­nen Vater konn­te ich mich kaum noch erin­nern. Nur ganz ver­schwom­men, als wür­de ich sie durch ein hef­tig beschla­ge­nes Fens­ter betrach­ten. Wenn ich die Augen schloss und mich kon­zen­trier­te, konn­te ich ihre unschar­fen Gesich­ter sehen, wie sie von oben auf mich her­ab­schau­ten. Ich war erst fünf gewe­sen, als sie star­ben.” (Zitat aus “The Tears­mith” S.11) Nicas größ­ter Wunsch ist es, aus dem Heim raus­zu­kom­men. Eine Fami­lie zu fin­den, die sie auf­nimmt. Doch je älter sie wird, des­to gerin­ger ist die

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Matt Dickinson — Die Macht des Schmetterlings

Matt Dickinson Die Macht des Schmetterlings20.Juli 2015

Ein phä­no­me­na­les, über­ra­schend genia­les Buch hat der ame­ri­ka­ni­sche Autor Matt Dick­in­son geschrie­ben: “Die Macht des Schmet­ter­lings”. Basie­rend auf dem Schmet­ter­ling­ef­fekt erzählt die­ser Roman eine Geschich­te, die man ein­fach lesen soll­te: Tem­po­reich, fas­zi­nie­rend und äußerst dra­ma­tisch! Nicht nur für Jugend­li­che ab 14, son­dern beson­ders für Erwach­se­ne, die rich­tig gut unter­hal­ten wer­den wollen.

Was hat eine japa­ni­sche Berg­stei­ge­rin mit einem Hand­ta­schen­dieb zu tun? Was ver­bin­det ein hun­gern­des, afri­ka­ni­sches Kind mit einer Pilo­tin? War­um löst ein Schmet­ter­ling eine Kata­stro­phe aus? Wer wird in die­sem Buch ster­ben und wer über­lebt? Fra­gen über Fra­gen. Zunächst ein­mal die Wich­tigs­te von allen: Was ist der Schmet­ter­lings­ef­fekt? “Der Schmet­ter­lings­ef­fekt ist ein Begriff aus der Cha­os­theo­rie, dem zufol­ge der Flü­gel­schlag eines Schmet­ter­lings irgend­wo auf der Welt weit­rei­chen­de und vor allem unvor­her­seh­ba­re Kon­se­quen­zen haben kann”. Der Roman basiert auf die­ser Theo­rie und beginnt tat­säch­lich mit einem Schmet­ter­ling. Die­ser streift ein jun­ges Kanin­chen, das gera­de das ers­te Mal

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