Sara Pennypacker — Das Glück liegt hinter der Hecke

7.Mai 2026

“Das Glück liegt hin­ter der Hecke” ist der neu­es­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Sara Pen­ny­pa­cker. Sie stellt ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das ihr Haus bis­her nur zwei Mal ver­las­sen durf­te und ansons­ten hin­ter einen hohen Hecke ver­bor­gen wohnt. Ihre Eltern küm­mern sich gar nicht um sie, inter­es­sie­ren sich schlicht­weg nicht für Lee­va. Ihre Mut­ter ist die Bür­ger­meis­te­rin der Stadt und nur auf Ruhm und Erfolg aus; für ihren Vater als Finanz­meis­ter zählt ledig­lich das Geld. Sie las­sen sich von Lee­va das Essen kochen und sich bedie­nen, zur Schu­le gehen darf sie nicht, weil das ja weder Geld noch Erfolg bringt. Doch eines Tages bricht Lee­va heim­lich aus und ent­deckt auf ihren kur­zen Fluch­ten das wah­re Leben außer­halb der Hecke. Fin­det Freund­schaft, Wär­me, Gebor­gen­heit und ver­steht, was ihr all die Jah­re gefehlt hat. Aber dann kom­men ihre Eltern plötz­lich hin­ter ihre heim­li­chen Aus­flü­ge… Ein herz­er­wär­men­der Roman mit einer bezau­bern­den Prot­ago­nis­tin, die auf der Suche nach der Fra­ge ist, wozu die Men­schen da sind und Ant­wor­ten fin­det, die alles ver­än­dern. Eine Geschich­te, die an Mensch­lich­keit, Freund­schaft und das Ange­nom­men­wer­den und glau­ben lässt. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die beson­de­re und außer­ge­wöhn­li­che Roma­ne lieben.

Lee­va hat ihr Haus bis­her nur zwei Mal ver­las­sen. Ein­mal, um mit ihrer Mut­ter auf einen Schön­heits­wett­be­werb zu gehen, und ein­mal mit ihrem Vater, der erfolg­los einen Job für sie suchen woll­te. Seit­dem ist sie nur zu Hau­se. Von ihren Eltern hat sie ein Bediens­te­ten-Hand­buch erhal­ten mit stren­gen Regeln, an die sie sich hal­ten muss. Denn wirk­lich inter­es­sie­ren sich ihre Eltern nicht für sie. Für sie erzählt nur

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Sara Pennypacker — Hier im echten Leben

Kasimira22.Mai 2021

Ein klei­nes, lite­ra­ri­sches Schmuck­stück ist “Hier im ech­ten Leben” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Sara Pen­ny­pa­cker, die vor allem durch “Mein Freund Pax” Bekannt­heit erhielt. In ihrem neu­en (unab­hän­gig zu lesen­den) Roman stellt sie einen Jun­gen in den Vor­der­grund, der als in sich gekehr­ter Träu­mer und Außen­sei­ter eigent­lich an einem Feri­en­camp teil­neh­men soll, dann jedoch mit einem Mäd­chen ein ganz ande­res, uner­war­te­tes Aben­teu­er in einer ver­las­se­nen Kir­chen­rui­ne erlebt. Eine wun­der­schö­ne, jedes Gemüt erwär­men­de Geschich­te über Freund­schaft und Indi­vi­dua­li­tät, die Anders­ar­tig­keit posi­tiv her­vor­hebt. Ein wah­res Her­zens­buch — abso­lu­te Lese­emp­feh­lung!! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und alle Erwach­se­ne, die mal wie­der etwas rich­tig schön Berüh­ren­des lesen wollen.

Der 11-jäh­ri­ge Ware ist ein Außen­sei­ter, ein Träu­mer. Lebt oft in sei­ner eige­nen Welt. “Ware war es gewohnt, dass Leu­te sich über ihn lus­tig mach­ten, weil er oft in Gedan­ken abdrif­te­te und nicht mit­be­kam, was um ihn her­um pas­sier­te.” (Zitat aus “Hier im ech­ten Leben” S.8) Und er liebt Rit­ter. Weiß alles über sie und wäre am liebs­ten auch einer. “Alles wäre viel ein­fa­cher gewe­sen, zumin­dest wenn man ein Rit­ter war. Rit­ter hat­ten ein Regel­buch — ihren Ehren­ko­dex -, das alles abdeck­te: Die­ses sollst du stets tun. Jenes sollst du stets unter­las­sen. Wenn man ein Rit­ter war, stand man immer am rich­ti­gen Ort.” (Zitat S.20) Als er die Som­mer­fe­ri­en bei sei­ner Groß­mutter ver­brin­gen, freut Ware sich rie­sig. Bei ihr kann er alles tun, was ihm gefällt. Und sei es nur, dass er

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Sara Pennypacker — Der Sommer der Eulenfalter

Sara Pennypacker Der Sommer der Eulenfalter30.Mai 2015

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Sara Pen­ny­pa­cker hat mit “Der Som­mer der Eulen­fal­ter” ein rich­tig schö­nes Buch geschrie­ben. Eine Geschich­te über Freund­schaft, Zusam­men­halt und den Wunsch nach einer rich­ti­gen Fami­lie. Aber auch über die Stär­ke zwei­er Mäd­chen, über sich hin­aus­zu­wach­sen. Behut­sam und sen­si­bel erzählt. Ein ganz beson­de­rer, wirk­lich loh­nens­wer­ter Roman mit einem bezau­bern­den Cover. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und Erwachsene.

Die 11-jäh­ri­ge Stel­la wohnt schon seit fast zwei Mona­ten bei ihrer Groß­tan­te Loui­se. Der Schwes­ter ihrer ver­stor­be­nen Groß­mutter. Ihre Mut­ter, die ein ruhe­lo­ses Wesen hat, ist mal wie­der abge­taucht. Schon öfters ist sie ein paar Tage ein­fach weg­ge­we­sen und hat Stel­la allei­ne gelas­sen, aber jetzt hat sich das Jugend­amt ein­ge­schal­ten und Stel­la ist nach einem kur­zen Auf­ent­halt in einem Heim zu ihrer Groß­tan­te gekom­men. Die­se wohnt auf Cape Cod, einer Halb­in­sel im Süd­os­ten von Mas­sa­chu­setts, direkt am Meer. Dort hat Loui­se ein paar klei­ne Feri­en­hüt­ten, die sie im Som­mer ver­mie­tet. Schon frü­her hat auch Stel­las Mut­ter eini­ge Zeit bei ihrer Groß­tan­te gelebt. Von ihrem Auf­ent­halt zeu­gen die vie­len Blau­beer­sträu­che, die sie mit Loui­se damals ange­pflanzt hat. Die Blau­bee­ren, die Stel­las Mut­ter geliebt hat und die auch Stel­la liebt. Als Sie­ben­jäh­ri­ge hat sie ihrer Mut­ter ein­mal eine Ket­te mit auf­ge­fä­del­ten Blau­bee­ren geschenkt. “Sie hat­te die Ket­te den gan­zen Tag getra­gen, obwohl ihre Blu­se davon Fle­cken bekam, sie hat­te gesagt, sie füh­le sich damit wie ver­zau­bert.” (Zitat aus “Der Som­mer der Eulen­fal­ter”, S.11) Für das Mäd­chen ist es nicht ein­fach die­ses stän­di­ge Ver­las­sen­wer­den. Als dann eines Tages Loui­se plötz­lich tot in ihrem Fern­seh­ses­sel sitzt, ist dies für sie beson­ders tra­gisch. Vor allem als 

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