Ruth Stiller — Almost true crime: Wer nicht liebt, muss sterben

10.April 2023

Almost True Crime: Wer nicht liebt muss ster­ben”  von der deut­schen Autorin Ruth Stil­ler ist der Auf­takt einer neue True-Crime-Rei­he des Thie­ne­mann Ver­lags. In sich abge­schlos­se­ne Bän­de, die Geschich­ten erzäh­len, die auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beru­hen, aber mit jede Men­ge Fik­ti­on ange­rei­chert wur­den. In die­sem Buch steht die Lie­be zwei­er höchst unter­schied­li­cher Mäd­chen im Vor­der­grund, die sich gemein­sam in der Spray­er-Sze­ne bewe­gen und von denen eine ster­ben wird. Die Hin­ter­grün­de hier­zu dür­fen die Leser*innen lang­sam ent­rät­seln. Unter­halt­sam — eine sorg­fäl­ti­ge Mileu­stu­die ver­schie­de­ner gesell­schaft­li­cher Schich­ten, die auf­ein­an­der­tref­fen. Wenn Jugend­li­che mor­den… Lei­der aktu­el­ler denn je. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Maja ist unglück­lich, weil ihre bes­te Freun­din Drie­ke weg­ge­zo­gen ist. “Maja ver­ließ das Haus nicht mehr. War­um auch? Drie­ke war weg. Es gab dort drau­ßen also nichts und nie­man­den, der es wert gewe­sen wäre.” (Zitat aus “Wer nicht liebt, muss ster­ben” S.6) Sie geht nur noch zur Schu­le und dann gleich wie­der nach Hau­se. Ihr Zim­mer hat sie schwarz ange­malt. Sie hasst Men­schen. Bleibt am liebs­ten für sich. Ihre Eltern füh­ren ein luxu­riö­ses Hotel, sind stän­dig am Arbei­ten. Nur ihre Mut­ter hat ab und zu Migrä­ne, dann muss Maja sich um sie küm­mern. “Ihr Vater hat­te dafür sel­ten Zeit. Sein indi­vi­du­el­les Nobel­ho­tel stand in den Rei­se­füh­rern, sein Gesicht für Qua­li­tät und den immer glei­chen Stand­art. Prä­senz war gefragt.” (Zitat S.8ff) Doch dann kommt eine neue Mitschülerin

Wei­ter­le­sen

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner