Schlagwort Archiv: Reise

Sara Barnard — Die beste Zeit ist am Ende der Welt

Kasimira13.Oktober 2021

Die bes­te Zeit ist am Ende der Welt” ist ein Roman der bri­ti­schen Autorin Sara Bar­nard. Das Buch ent­führt sei­ne Leser auf einen Road­t­rip quer durch Kana­da. Ein jun­ges Mäd­chen, das aus ihrem bis­he­ri­gen Leben aus­steigt und neu anfan­gen will. Das auf der Suche nach sich selbst und nach Freund­schaf­ten und Zuge­hö­rig­keit ist, mit wel­cher sie es in der Ver­gan­gen­heit schwer hat­te. Eine aben­teu­er­li­che, unter­halt­sa­me und bewe­gend erzähl­te Geschich­te, in der vor allem Kana­da-Fans und Rei­se­lus­ti­ge auf ihre Kos­ten kom­men, aber auch Tief­gang und phi­lo­so­phi­sche Unter­tö­ne nicht feh­len. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Pey­ton hat die Kre­dit­kar­te ihres Vaters geklaut, einen Brief an ihre Eltern geschrie­ben und  sich in den nächs­ten Flie­ger von Lon­don nach Kana­da gesetzt. Sie will ihr altes Leben hin­ter sich las­sen. Neu anfan­gen. Denn sie hat eini­ges durch­ge­macht. “Fünf Jah­re lang habe ich sol­che Aktio­nen mit­ge­macht. Fünf, end­lo­se, schreck­li­che Jah­re, in denen igno­riert zu wer­den noch das Bes­te war, was mir pas­sie­ren konn­te. Und dabei hat­te ich nichts Schlim­mes getan, nicht mal irgend­et­was beson­ders Pein­li­ches. Ich hat­te bloß Pech.” (Zitat aus “Die bes­te Zeit ist am Ende der Welt” S.26) Sie wur­de lan­ge Zeit gemobbt, hat kei­nen ein­zi­gen Freund gefun­den und auch als sie… Weiterlesen!

Hansjörg Nessensohn — Mut. Machen. Liebe.

Kasimira28.September 2021

Der deut­sche Schrift­stel­ler und Dreh­buch­au­tor Hans­jörg Nes­sen­sohn leis­tet mit sei­nem Roman “Mut. Machen. Lie­be.” einen wich­ti­gen Bei­trag zum The­ma Diver­si­tät. Vor­der­grün­dig erzählt er die Geschich­te eines Jun­gen, der quer durch Ita­li­en reist und die Bekannt­schaft mit einer quir­li­gen 80-jäh­ri­gen Pil­ge­rin macht, die ihn fort­an beglei­tet. Auf raf­fi­nier­te Wei­se ein­ge­bet­tet fin­det sich jedoch eine Geschich­te inner­halb der Geschich­te wie­der, als die älte­re Dame dem Prot­ago­nis­ten von Enzo und Hel­mut erzählt, die in Köln im Jah­re 1957 leb­ten und sich inein­an­der ver­lieb­ten. In einer Zeit, in der gleich­ge­schlecht­li­che Bezie­hun­gen ver­bo­ten und nach Para­graf 175 des Straf­ge­setz­buchs recht­lich ver­folgt wur­den. Ein Buch über den Mut, man selbst zu sein, an sei­ne Träu­me zu glau­ben und für sei­ne Lie­be zu kämp­fen. Ein unglaub­lich mit­rei­ßen­der, berüh­ren­der, klug erzähl­ter, wich­ti­ger Roman, der sich defi­ni­tiv zu lesen lohnt! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Der 19-jäh­ri­ge Paul ist auf Wan­der­schaft gegan­gen. Quer durch Ita­li­en. Als Pil­ge­rer möch­te er aber trotz­dem nicht bezeich­net wer­den. Eigent­lich will er nur den Kopf frei­krie­gen. Die Idee hat­te er von dem Sän­ger Mark Fors­ter, der in einem Inter­view mal vom Wan­dern geschwärmt hat und wie gut man dabei… Weiterlesen!

Marian de Smet — French Summer: A fucking great road trip

Marian de Smet French Summer A fucking great road trip15.Februar 2016

French Sum­mer: A fuck­ing gre­at road trip” von der bel­gi­schen Autorin Mari­an de Smet erzählt nicht nur die Geschich­te eines Road­t­rips quer durch Frank­reich, son­dern die Geschich­te einer Flucht vor den eige­nen Gefüh­len, vor Kum­mer und Leid. Und von einer beson­de­ren Freund­schaft und der Erkennt­nis, dass gemein­sam vie­les ein­fa­cher durch­zu­ste­hen ist. Kraft­voll. Authen­tisch. Beein­dru­ckend. Und defi­ni­tiv lesens­wert! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren (beson­ders für Jungs) und inter­es­sier­te Erwachsene.

Eppo und Tab­by. Gemein­sam unter­wegs in einem roten VW Golf, der zudem nicht ihnen gehört. Quer durch Frank­reich. Tab­by hat ihn auf­ge­le­sen. An einem Rast­platz. Er, der per Anhal­ter gefah­ren ist. Er, der von Zuhau­se weg ist: “Anke und Hen­drik mein­ten, ich müs­se was von der Welt sehen. Ein­fach mal raus. Neue Orte ent­de­cken. Auf ande­re Gedan­ken kom­men.” “Wer sind Anke und Hen­drik?” “Mei­ne Eltern.” (Zitat S.20 aus “French Sum­mer: A fuck­ing gre­at road trip”). Eppo ist ein Außen­sei­ter. Still. Schweig­sam. Mehr in sich gekehrt. Tab­by ist das genaue Gegen­teil: sie plap­pert ohne Punkt und Kom­ma und kann kei­ne Sekun­de still hal­ten. Sie hat die merk­wür­digs­ten Ein­fäl­le (bei­spiels­wie­se einen… Weiterlesen!