“Eyes closed: Wenn falsche Versprechen blenden” ist das zweite Jugendbuch des französischen Autoren Patrick Bard, das ins Deutsche übersetzt wurde. Ein Autor, der vielfach ausgezeichnet wurde und sich mit heftigen Themen befasst. In seinem aktuellen Werk stellt er eine 16-jährige Schülerin in den Mittelpunkt, die online einen Jungen kennenlernt, seinen falschen Versprechen glaubt, zum Islam konvertiert und ihn über Facebook heiratet. Bald bricht sie all ihre Zelte in Deutschland komplett ab und reist mit einem gefälschten Pass nach Syrien. Um im “gelobten Land” zu leben und anderen zu helfen. Aber dort ist dann doch nicht alles so wie versprochen… Ein Roman über Radikalisierung, falsche Wahrheiten und Islamismus. Eindringlich und absolut mitreißend erzählt. Langeweile beim Lesen? Bei Patrick Bard und seinem flüssigen Erzählstil — Fehlanzeige! Idealer Stoff auch als Klassenlektüre oder für eine Buchvorstellung. Für Jugendliche ab 14 Jahren und für interessierte Erwachsene.
Die 16-jährige Maëlle ist nun wieder zurück in Frankreich. Am Flughafen von Paris wurde sie von der Polizei verhaftet. Jetzt wohnt sie bei ihrer Mutter und ihrer Schwester, muss sich aber drei Mal täglich bei der Gendarmerie melden. “Dass ich manipuliert wurde, ist für mich am schwersten zu akzeptieren. Ich würde so gerne auf Facebook gehen, um mit meinen Schwestern zu reden und mich mit ihnen auszutauschen. Wir haben das ständig getan, sie waren wirklich da für mich. Aber Mama hat meinen Internetzugang gesperrt und mein Handy hab ich nicht mehr. Das wurde beschlagnahmt.” (Zitat aus “Eyes Closed: Wenn falsche Versprechen blenden” S.8). Denn Maëlle, die sich nur noch “Ayat” nennt, ist

