Schlagwort Archiv: Paradies

Chelsey Philpot — Ein anderes Paradies

Chelsey Philpot Ein anderes Paradies29.Mai 2018

Ein ande­res Para­dies” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Chel­sey Phil­pot ist ein Roman über eine beson­de­re Fami­lie, über Anzie­hung, gesell­schaft­li­chen Sta­tus und die Zer­brech­lich­keit die­ser Welt. Bedäch­tig erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Neu­eng­land. St. Anne’s, ein Mäd­chen­in­ter­nat. Seit drei Jah­ren teilt sich die jun­ge Char­lot­te schon ein Zim­mer mit Rosa­lie, ist befreun­det mit ihr und noch drei ande­ren Mäd­chen. Bis sie eines Nachts eher zufäl­lig auf die neu­rei­che, belieb­te Julia stößt, die unter ihrem Zim­mer­fens­ter in die Büsche kotzt. Deren Freun­din­nen haben die Betrun­ke­ne im Stich gelas­sen. Es ist Char­lot­te, die sich dem Mäd­chen annimmt und es vor der Inter­nats­lei­te­rin ret­tet, die sie fast ent­deckt hät­te. Und zugleich ist die­se Nacht der Beginn einer uner­war­te­ten Freund­schaft. Bald gibt es nur noch Char­lie — wie die neue Freun­din sie nennt — und Julia. Julia und Char­lie. Bis Char­lie in den Feri­en ein­ge­la­den wird, auch den Rest der Fami­lie Buchanan ken­nen­zu­ler­nen. Eine ganz beson­de­re Fami­lie, in die sie sofort herz­lich auf­ge­nom­men wird. Die Anzie­hung der Buchanans war so stark und Weiterlesen!

Antonia Michaelis: Paradies für alle

Antonia Michaelis Paradies für alle3.August 2015

Die bekann­te, deut­sche Kin­der- und Jugend­buch­au­torin Anto­nia Michae­lis hat 2013 ihren ers­ten Roman in einem bel­le­tris­ti­schen Ver­lag vor­ge­legt, der jetzt frisch als Taschen­buch erschie­nen ist: “Para­dies für alle” beschäf­tigt sich mit Unge­rech­tig­keit, Ver­gäng­lich­keit und der außer­ge­wöhn­li­chen Visi­on eines Kin­des: dem Wunsch nach einem Para­dies. Ein unheim­lich ergrei­fen­des, phi­lo­so­phi­sches Buch, vol­ler Atmo­sphä­re und einer schö­nen, beson­de­ren Spra­che. Abso­lu­ter Lese­tipp!! Für Erwa­che­ne und Jugend­li­che ab 16.

Der 9‑jährige David ist nach der Schu­le nicht nach Hau­se gekom­men. Viel­leicht ist er noch bei Freun­den, ver­mu­tet sei­ne Mut­ter Lovis, eine Künst­le­rin, die sich in letz­ter Zeit nicht all­zu viel um ihn küm­mern konn­te, weil sie eine Aus­stel­lung vor­be­rei­tet. Ihr Mann ist Arzt in einer Kli­nik und meis­tens erst spät zu Hau­se. Nach­dem alle Freun­de durch­t­e­le­fo­niert sind und auch die Poli­zei ein­ge­schal­ten wur­de, kommt spät abends plötz­lich der Anruf: David liegt nach einem Fron­tal­zu­sam­men­stoß mit einem Auto im Kran­ken­haus. Der Unfall ereig­ne­te sich jedoch auf der Auto­bahn! Was hat er dort gewollt? Jetzt liegt er mit schwe­ren Ver­let­zun­gen im Koma und nie­mand weiß, ob er jemals wie­der auf­wa­chen wird. Lovis beschließt her­aus­zu­fin­den, was in ihrem Sohn vor sich gegan­gen ist und fin­det eine geheim­nis­vol­le Klad­de unter Davids Bett. Dar­in sein Werk­statt­be­richt über ein beson­de­res Pro­jekt. Denn David war dabei ein Para­dies zu schaf­fen. Lovis beschließtWeiterlesen!

Hilde Kvalvaag — Das ist der Sommer im Paradies, wie er eben aussieht, wenn man die Sonnenbrille absetzt

Hilde Kvalvaag - Das ist der Sommer im Paradies, wie er eben aussieht, wenn man die Sonnenbrille absetzt18. Febru­ar 2015

Einen Roman mit einem außer­ge­wöhn­lich lan­gen Titel hat die nor­we­gi­sche Autorin Hil­de Kval­va­ag geschrie­ben: “Das ist der Som­mer im Para­dies, wie er eben aus­sieht, wenn man die Son­nen­bril­le absetzt”. Eine Geschich­te über Ent­täu­schun­gen, das Seh­nen nach Lie­be und das Erwach­sen­wer­den. Inten­siv, bewe­gend und authen­tisch. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Ein gan­zer Som­mer liegt vor der jun­gen Johan­ne. Zwei gan­ze Mona­te bei ihren Groß­el­tern auf dem Land. Ihre Schwes­ter Kat­rin wird noch nach­kom­men: “Den gan­zen Win­ter hocken wir in der Stadt und freu­en uns auf den Som­mer, freu­en uns auf unse­re Bet­ten an den gegen­über­lie­gen­den Wän­den. Dann lie­gen wir da wie zwei Prin­zes­sin­nen auf der Erb­se und fut­tern Chips und Scho­ko­la­de aus dem Laden.” (Zitat aus “Das ist der Som­mer im Para­dies, wie er eben aus­sieht, wenn man die Son­nen­bril­le absetzt” S.11). Eine ver­hei­ßungs­vol­le Zeit scheint anzu­bre­chen. Zumal Johan­ne sich ver­liebt hat. In Are: “Den gan­zen letz­ten Som­mer und Win­ter ist er mir im Kopf her­um­ge­geis­tert. Er ist dort ein­ge­zo­gen, ohne mich zu fra­gen, hat sich ein­fach ein­ge­nis­tet und ich hab ihn nicht mehr da raus­ge­kriegt. Er hat so viel Platz ein­ge­nom­men, dass ich kaum nochWeiterlesen!