Schlagwort Archiv: Panikattacken

Jana Hoch — Dancing with Raven: Unser wildes Herz

24.Oktober 2021

Dan­cing with Raven: Unser wil­des Herz” von der deut­schen Autorin Jana Hoch kom­bi­niert die Trend­the­men Pfer­de, Inter­nat und Lie­be. Ein jun­ges Mäd­chen, das von ihrem Vater auf ein Inter­nat geschickt wird, eine Men­ge Bal­last aus ihrer Ver­gan­gen­heit mit sich trägt und nicht nur auf ein unge­zähm­tes Pferd, son­dern auch einen Jun­gen trifft, mit dem sie zunächst so gar nicht klar­kommt. Roman­tik, Dra­ma­tik und jede Men­ge emo­tio­na­le, tief­grün­di­ge aber auch humor­vol­le Momen­te. Eine rund­her­um gelun­ge­ne Lek­tü­re! Ein in sich abge­schlos­se­ner Roman. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Kat­ri­na darf fort­an auf ein Inter­nat gehen. So hat sie es mit ihrem Vater, den sie nur Peter nennt, bespro­chen: “Er hat­te gewollt, dass ich eine The­ra­pie mach­te und anschlie­ßend mei­nen Pri­vat­leh­rer wie­der gegen eine Schu­le tausch­te, neue Freun­de ken­nen­lern­te und gute Noten schrieb. Dass ich “end­lich ankam”, hier in Deutsch­land. Er woll­te ein ganz nor­ma­les Leben für mich. ohne Panik­at­ta­cken, ohne Rück­fäl­le.” (Zitat aus “Dan­cing with Raven: Unser wil­des Herz” S.12) Denn Kat­ri­na hat seit dem Tod ihrer Mut­ter vor fast zwei Jah­ren eini­ges durch­ge­macht. Noch immer geht es ihr nicht rich­tig gut. Und sie lei­det vor allem dar­un­ter, dass Peter ihr… Weiterlesen!

Anne Hoffmann — Es geht ja bloß um den Rest meines Lebens

Kasimira25.Juli 2021

Die deut­sche Autorin Anne Hoff­mann hat einen Jugend­ro­man geschrie­ben, der ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt setzt, das sich im letz­ten Schul­jahr vor dem Abitur befin­det und mit dem Erwar­tungs­druck nicht umge­hen kann. Eine Geschich­te über Panik­at­ta­cken, über das Fin­den einer zar­ten Lie­be und der Suche nach der eige­nen, inne­ren Stär­ke. Behut­sam und unter­halt­sam erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Eine Klein­stadt in Bran­den­burg. Länd­li­che Idyl­le. “Wir hat­ten nur eine ein­zi­ge wei­ter­füh­ren­de Schu­le, der lang­sam die Schü­ler fehl­ten, weil jedes Jahr nach dem Abitur ein Teil der Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner ging und nicht wie­der­kehr­te.” (Zitat aus “Es geht ja bloß um den Rest mei­nes Lebens” S.40) Hier lebt die 17-jäh­ri­ge Eli­sa. Sie ist eher unschein­bar. Durch­schnitt­lich. Unauf­fäl­lig. Schreibt Fan-Fic­tion. Ihre Eltern sind bei­de Leh­rer, ihre Mut­ter sogar Direk­to­rin. Jetzt ist sie im letz­ten Schul­jahr, hat das Abitur vor sich. Die Erwar­tungs­hal­tung ihrer Eltern ist daher hoch: “Ich will, dass du dich in dei­nem letz­ten Schul­jahr ein biss­chen mehr zusam­men­reißt. Nicht mir zulie­be, son­dern zu dei­nem eige­nen Bes­ten. Ich weiß, es nervt. Aber jetzt geht es um dei­ne Zukunft.” (Zitat S.8) Als die ers­ten Vor­prü­fun­gen anste­hen, hat Eli­sa plötz­lich mit­ten in einer Klau­sur ein Weiterlesen!

Sanne Näsling — The lovely way: Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

Sanne Näsling - The lovely way: Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich21.August 2012

The lovely way: Nur wenn du auf­gibst, wird der Tod lebens­ge­fähr­lich” von der schwe­di­schen Autorin San­ne Näs­ling ist ein Roman wie ein Kalei­do­skop: bunt, grell, facet­ten­reich und tra­shig! Die Geschich­te zwei­er Freun­din­nen, die ihr Leben auf völ­lig ande­re Art und Wei­se zu leben ver­su­chen. Für Jugend­li­che, die eine Freu­de an beson­de­rer Spra­che haben und min­des­tens 15 Jah­re alt sind. Und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne. Abso­lu­ter Lese­tipp — die­ser Roman hat das Zeug zum Kult­buch! Aus­ge­zeich­net mit dem Debü­tan­ten­preis des schwe­di­schen Autorenverbands.

Mary und Lovely sind bei­de 15 Jah­re alt und aller­bes­te Freun­din­nen. See­len­ver­wand­te. Sie fech­ten Kämp­fe mit Lip­pen­stif­ten aus, lie­ben knall­bun­ten Nagel­lack und reden manch­mal auf Eng­lisch mit­ein­an­der. Sie has­sen den neu­en Freund von Marys Mut­ter. Sie erträu­men sich ein ande­res Leben und wol­len lie­ber ster­ben, als ein ereig­nis­lo­ses, lang­wei­li­ges Dasein zu fris­ten. In der Schu­le ecken sie mit ihrem Anders­sein an. Doch zu zweit sind sie unschlag­bar! Die Fan­ta­sie ist ihre Waf­fe. Ihr Über­mut, ihre Ver­rückt­heit und ihre Extra­va­ganz sind ihre Mit­tel, um mit dem Leben fer­tig zu wer­den. Doch hin­ter der coo­len Fas­sa­de ver­birgt sich jede Men­ge Angst: nicht gut genug zu sein, nicht genug gelebt zu haben, allein zu sein. Lovely lei­det zudem unter Panik­at­ta­cken. Die Sehn­sucht nach dem Tod ist immer­zu gegen­wär­tig. Die Sehn­sucht nach Nähe und Gebor­gen­heit ist noch viel grö­ßer. Doch die Rea­li­tät ist eis­kalt und… Weiterlesen!