Antonia Michaelis — Never Leave the Path

16.September 2026

Pas­send zur Jah­res­zeit gibt es von der deut­schen Autorin Anto­nia Michae­lis ein neu­es Buch. Ein Mys­tery­thril­ler mit herbst­lich-win­ter­li­chen Vibes, der auf eine ein­sa­me Hüt­te in den Ber­gen ent­führt. Dort­hin flüch­tet Jes­pers Mut­ter, um ihr Burn­out zu über­win­den und ihr Sohn beglei­tet sie. Der Berg­füh­rer, der sie zur Hüt­te bringt, warnt sie davor, die Wege im Wald zu ver­las­sen. Jes­per begeg­net nicht nur einem son­der­ba­ren alten Mann dort in der Wild­nis, den die Leu­te im Tal nur den “Hexer” nen­nen, und um den sich unheil­vol­le Legen­den ran­ken, son­dern auch der gleich­alt­ri­gen Erle, die eben­falls in der Ein­sam­keit der Natur zu leben scheint. Jes­per ist von ihr fas­zi­niert, doch Erle for­dert sie auf, lie­ber zurück ins Tal zu gehen, ehe es zu spät sei. Blu­ti­ge Spu­ren im Wald. Ihre Han­dys, die plötz­lich ver­schwun­den sind. Zu vie­le Grä­ber im Wald, wie Erle sagt. Bald erfährt Jes­per von einem unge­lös­ten Todes­fall in den Ber­gen… Geheim­nis­voll, atmo­sphä­risch und sprach­ge­wal­tig. Von einer Autorin, die ein­fach rich­tig gut erzäh­len kann! Bes­tes Lese­fut­ter für den Herbst. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Der 17-jäh­ri­ge Jes­per macht sich Sor­gen um sei­ne Mut­ter Lisa. “Die Stadt und der Puls der Zeit hat­ten Lisa auf­ge­fres­sen. Sie arbei­te­te viel zu viel.” (Zitat aus “Never Lea­ve the Path” S.14) Sie ist Archi­tek­tin und völ­lig über­ar­bei­tet, kann ein­fach nicht mehr und ist völ­lig aus­ge­brannt. Des­halb bucht sie kur­zer­hand eine Hüt­te in den Ber­gen, um end­lich einmal

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Cornelia Funke, Tammi Hartung — Das grüne Königreich

23.Juli 2023

“Das grü­ne König­reich” von der deut­schen Best­sel­ler­au­torin Cor­ne­lia Fun­ke ist das ers­te rea­lis­ti­sche Kin­der­buch seit den “Wil­den Hüh­nern”. Die Autorin hat sich hier­zu mit Tam­mi Har­tung zusam­men­ge­tan, einer Pflan­zen­ex­per­tin, die auf einem Bio­hof in South Caro­li­na über 1800 Pflan­zen­ar­ten anbaut. Im Mit­tel­punkt steht ein jun­ges Mäd­chen, das mit ihren Eltern den Som­mer in New York ver­brin­gen muss und davon alles ande­re als begeis­tert ist. Cas­pia mag kei­ne Groß­städ­te. Doch dann stößt sie auf ein paar alte Brie­fe, die ein blin­des Mäd­chen, das in Beglei­tung ihres Bota­ni­ker-Vaters durch die Welt­ge­schich­te reis­te, vor vie­len Jah­ren ihrer Schwes­ter schrieb. Ein­ge­lei­tet wer­den die Brie­fe mit einem Pflan­zen­rät­sel. Begeis­tert macht sich Cas­pia dar­an die­se Rät­sel zu lösen und die jewei­li­gen Pflan­zen in New York zu fin­den. Bald ist die Stadt mit ihren Bewoh­nern gar nicht mehr so unin­ter­es­sant… Ein zau­ber­haft erzähl­tes und mit Illus­tra­tio­nen von Fran­zis­ka Blin­de stim­mungs­voll in Sze­ne gesetz­tes Buch über die Lie­be zur Natur, Nach­hal­tig­keit und die beson­de­re Kraft der Pflan­zen. Aus­ge­stat­tet mit vie­len (Sach-)Informationen und sogar eini­gen Rezep­ten zum Nach­ko­chen. Eine Rei­se in die Ver­gan­gen­heit, ein Inne­hal­ten in der Gegen­wart und ein Bewusst­ma­chen der Zukunft, in der wir die Ver­ant­wor­tung tra­gen über die Erhal­tung der Schön­heit unse­rer Natur. Fas­zi­nie­rend, lehr­reich und unter­halt­sam. Macht direkt Lust die Natur und den eige­nen grü­nen Dau­men zu ent­de­cken! Klas­se!! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Weil ihr Vater einem alten Schul­freund den gan­zen Som­mer auf einer Bau­stel­le aus­hel­fen muss, ver­brin­gen die 12-jäh­ri­ge Cas­pia und ihre Eltern die nächs­ten drei Mona­te in New York. Ihre bes­ten Freun­din­nen sind höchst begeis­tert. “Du wirst in Brook­lyn sein! Ich bin gift­grün vor Neid.” Aber Cas­pia war kein Stadt­mensch. Sie hat­te ihr gan­zes Leben in Wil­merton, einem klei­nen Ort im Nor­den von Maine, gelebt.” (Zitat aus “Das grü­ne König­reich” S.9) Sie freut sich nicht wirk­lich auf den Lärm und die Men­schen­mas­sen in der Stadt. Doch dann ent­deckt sie

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Saša Stanišić — Wolf

5.Mai 2023

“Wolf” ist der ers­te Jugend­ro­man des deutsch-bos­ni­schen Autoren Saša Sta­nišić. Er erzählt die Geschich­te eines Jun­gen, der unfrei­wil­lig an einem Feri­en­la­ger im Wald teil­nimmt und Zeu­ge von Mob­bing an einem Mit­schü­ler wird, aber sich nicht rich­tig traut, etwas dage­gen zu unter­neh­men. Ein Roman über das Anders­sein, über Aus­gren­zung und Angst. Aber auch über Mut und Zivil­cou­ra­ge. Meis­ter­haft erzählt und auch im Innen­teil mit Bil­dern geni­al in Sze­ne gesetzt (illus­triert von Regi­na Kehn). Ein sprach­li­ches High­light mit aus­ge­feil­ten Cha­rak­te­ren, bril­lan­tem Humor und auch ein biss­chen gesell­schafts­kri­ti­schen Momen­ten. Nur über das Ende lässt sich ein wenig strei­ten;-) Ganz kla­re Lese­emp­feh­lung!! Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und auf jeden Fall auch für Erwach­se­ne, die Geschich­ten mit Tief­gang mögen.

Kemi soll ins Feri­en­la­ger. Eine Woche in einen Wald, irgend­wo in Bran­den­burg. “Ein biss­chen Natur wird dir gut­tun.” “Natur? Mir? Mama, seit wann ken­nen wir uns?” “Aben­de am Lager­feu­er, Foli­en­kar­tof­feln in der Glut?” “Rauch in den Augen, die Zun­ge ver­brannt? Und bit­te. Es gibt dch kein trau­ri­ge­res Feu­er als eines, in dem Foli­en­kar­tof­feln bra­ten!” “Hör zu”, sagt Mut­ter und sieht mich an. “Es ist nur für eine Woche. Das Feri­en­la­ger liegt mit­ten im Wald und -” “Im Wald? In den Wald geh ich auf kei­ne Fall.” (Zitat S.12) Doch er hat kei­ne Wahl, weil sei­ne Mut­ter arbei­ten muss und auch die Oma nicht auf ihn auf­pas­sen kann. Dabei hasst Kemi

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Antje Babendererde — Isegrim: Eine Liebe in Wolfsnächten

Kasimira13.März 2022

“Ise­grim: Eine Lie­be in Wolfs­näch­ten” von der deut­schen Autorin Ant­je Baben­der­erde ist jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Ein Thril­ler über Natur, Mord und eine dörf­li­che Idyl­le, in der nichts so ist, wie es scheint. Die Autorin schreibt in die­sem Werk das ers­te Mal nun nicht über India­ner, — eine The­ma­tik, die ihre ver­gan­ge­nen Roma­ne aus­zeich­ne­te — son­dern kehrt zurück zu ihren deut­schen Wur­zeln, in den Thü­rin­ger Wald. Ein sehr gelun­ge­nes Lese­er­leb­nis! Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14.

Die 16-jäh­ri­ge Jola lebt mit ihren Eltern am Ran­de des Thü­rin­ger Wal­des. In einem win­zi­gen Kaff namens Alten­win­kel, einem Dorf, in dem jeder jeden kennt und nicht gera­de der Bär steppt. Jolas Vater ist Förs­ter und ihre Mut­ter Schrift­stel­le­rin und Angst­pa­ti­en­tin — es gibt Tage, an denen sie das Haus nicht mehr ver­lässt oder alle mit ihren über­trie­be­ne Sor­gen und Ängs­ten in Bedrän­gis bringt. Des­halb flüch­tet Jola auch ger­ne in “ihren” Wald, den sie kennt wie ihre Wes­ten­ta­sche. Aber in letz­ter Zeit hat sie wie­der­holt das Gefühl, beob­ach­tet zu wer­den. Bis sie auf einen geheim­nis­vol­len Jun­gen mit­ten im Wald trifft, in Beglei­tung eines rie­si­gen Schä­fer­hun­des. Doch — und das rea­li­siert Jola vol­ler Fas­zi­na­ti­on — ist die­ses Tier kein Hund, son­dern ein ech­ter Wolf! Das wird im Dorf für Unmut sor­gen, des­sen ist sich Jola sicher. Und erneut die Ängs­te ihrer Mut­ter schü­ren, die beson­ders her­vor­tra­ten, als vor fünf Jahren

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Ella Blix — Wild: Sie hören dich denken

Kasimira14.Januar 2022

“Wild: Sie hören dich den­ken” ist das zwei­te Werk von Ella Blix, hin­ter deren Pseud­onym sich die deut­schen Autorin­nen Ant­je Wag­ner und Tania Wit­te ver­ber­gen. Ein Natu­re-Sci­ence-Thril­ler der beson­de­ren Art, der in ein abge­le­ge­nes Camp inmit­ten des Wal­des ent­führt, wo eine Grup­pe jugend­li­cher Straf­tä­ter reso­zia­li­siert wer­den soll. Ein gro­ßes Aben­teu­er, ein Geflecht von unter­schied­li­chen Per­so­nen mit ihren ganz eige­nen Geheim­nis­sen und etwas Uner­war­te­tem, das im Dickicht lau­ert. Bedroh­lich. Mys­te­ri­ös. Span­nend. “Wood­wal­kers” für die älte­re Gene­ra­ti­on? Fin­de es her­aus! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vier Jugend­li­che. Ein Straf­camp. Mit­ten in den Tie­fen der Säch­si­schen Schweiz, in einer “wald­rei­chen Fels­land­schaft des Elb­sand­stein­ge­bir­ges” (Zitat aus “Wild: Sie hören dich den­ken” S.8). Sie woh­nen in spar­ta­ni­schen Holz­hüt­ten, dür­fen kei­ne elek­tri­schen Gerä­te mit­neh­men. Eine Stun­de am Tag wird der Gene­ra­tor ange­schal­tet, damit sie Licht haben. Es gibt eine Kom­post­toi­let­te. Und sie müs­sen zusam­men kochen, arbei­ten, put­zen und Gesprä­che füh­ren. Ab zehn Uhr dür­fen die Hüt­ten nicht mehr ver­las­sen wer­den. Wer sich nicht an die Regeln hält, bekommt

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Antje Wagner — Hyde

Antje Wagner Hyde11.März 2020 

“Hyde” von der deut­schen Autorin Ant­je Wag­ner ist ein Roman, der eine Wahr­heit ver­birgt, die sich erst nach und nach ent­blät­tert. Über ein alter­na­ti­ves Leben, das plötz­lich zu Ende ist und ein Mäd­chen, das Rache nimmt. Geheim­nis­voll. Fas­zi­nie­rend. Und sprach­lich — wie gewohnt von der Autorin — gekonnt erzählt. Ein Buch, das rasch gefan­gen nimmt und nicht los­lässt. Bes­te Unter­hal­tung für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne, die eine Freu­de an anspruchs­vol­ler, facet­ten­rei­cher Lite­ra­tur haben! Jetzt neu als Taschen­buch erschienen.

Hyde. Das Haus hin­ter den Hecken. Mit­ten in der Natur, fern­ab von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on. Hier ist Kat­ri­na mit ihrer Zwil­lings­schwes­ter Zoe und ihrem Vater auf­ge­wach­sen. Hier ver­ber­gen sich das Glück und zugleich die Sor­gen ihrer Kind­heit. Denn bei Dun­kel­heit durf­ten sie das Haus nicht ver­las­sen. “Von Anfang Juni bis Ende Febru­ar hat­ten wir Hyde nicht mehr ver­las­sen dür­fen, sobald es däm­mer­te. […] Das Dun­kel war ver­bo­ten. Es war zu gefähr­lich. Lebens­ge­fähr­lich.” (Zitat S.37) Jetzt ist Kat­ri­na mitt­ler­wei­le 18 Jah­re alt, Tisch­le­rin gewor­den und befin­det sich auf der Walz. Sie reist von Ort zu Ort und ver­dient sich dort Geld, wo ihre Hil­fe benö­tigt wird. Immer ist sie dar­auf ange­wie­sen, von jeman­dem mit dem Auto ein Stück mit­ge­nom­men zu wer­den, so wie zum Bei­spiel von der Radio­mo­de­ra­to­rin und Wahr­sa­ge­rin Jose­fi­ne, die ihr zufäl­lig auch

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Ali Shaw — Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Ali Shaw Das Mädchen mit den gläsernen Füßen16.Januar 2012

Der bri­ti­sche Autor Ali Shaw hat mit “Das Mäd­chen mit den glä­ser­nen Füßen” einen wun­der­ba­ren, außer­ge­wöhn­li­chen Roman geschrie­ben. Ein sprach­li­ches Meis­ter­werk! Zu Recht wur­de die­ses Buch bereits in mehr als 18 Län­dern ver­kauft und hat zahl­rei­che Preise/Nominierungen erhal­ten. Geeig­net für erwach­se­ne Leser und Jugend­li­che ab 15, die auch an anspruchs­vol­le­rer Lite­ra­tur eine Freu­de haben.

Isa kehrt auf die Insel zurück, auf der sie ihre Som­mer­fe­ri­en ver­bracht hat. Denn sie hat ein gro­ßes, sehr selt­sa­mes Pro­blem: ihre Füße haben sich nach und nach in Glas ver­wan­delt! Eine kau­zi­ger, älte­rer Mann, der in der Ein­öde noch viel selt­sa­me­re Insek­ten züch­tet, könn­te ihr letz­te Ret­tung sein. Was weiß er über das Glas? Kann er ihr hel­fen? Doch dann lernt Isa Midas ken­nen, einen äußerst zurück­ge­zo­gen leben­den jun­gen Mann, in den sie sich ver­liebt. Aber Midas hat eine Mau­er um sich her­um errich­tet. Berüh­run­gen und Nähe sind ihm fremd. Wird Isa sein Herz erobern, ehe es zu spät ist und das Glas

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