Schlagwort Archiv: Nationalsozialismus

Philip Kerr — Friedrich der Große Detektiv

Philip Kerr - Friedrich der Große Detektiv28.Januar 2020

Der bri­ti­sche Autor Phil­ip Kerr hat mit “Fried­rich der Gro­ße Detek­tiv” ein ganz beson­de­res Buch geschrie­ben - eine Hom­mage an Erich Käs­t­ner und sein erfolg­rei­ches Werk “Emil und die Detek­ti­ve”! Eine Geschich­te über eine außer­ge­wöhn­li­che Freund­schaft, über die Schre­cken des Hit­ler-Regimes und den Mut Wider­stand zu leis­ten. Haupt­fi­gu­ren in dem Buch: der jun­ge Fried­rich und Erich Käs­t­ner selbst! Ein sehr unter­halt­sa­mer, bewe­gen­der Roman — ide­al, um auch jün­ge­ren Lesern die Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus näher zu brin­gen. Ein­ge­bun­den in eine klei­ne Detek­tiv­ge­schich­te. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ber­lin. 1933. Der 13-jäh­ri­ge Fried­rich lebt dort mit sei­nen Eltern und sei­nem älte­ren Bru­der Rolf in der Roscher­stra­ße 14. Und nur zwei Häu­ser wei­ter lebt ein guter Freund der Fami­lie: Erich Käs­t­ner. Fried­richs Vater, der Kul­tur­re­dak­teur des Ber­li­ner Tage­blatts ist, hat auch beruf­lich mit ihm viel zu tun. Denn Erich Käs­t­ner schreibt gele­gent­lich Arti­kel für die­se Zei­tung. Er hat außer­dem ein tol­les Kin­der­buch geschrie­ben, von dem der jun­ge Fried­rich hell­auf begeis­tert ist: Seit das Buch Emil und die Detek­ti­ve 1929 her­aus­ge­kom­men war, hat­te Fried­rich es prak­tisch jeden MonatWeiterlesen!

Reiner Engelmann — “Alodia, du bist jetzt Alice!”

20.Oktober 2019

Alo­dia, du bist jetzt Ali­ce!” ist das neu­es­te Buch des deut­schen Autoren Rei­ner Engel­mann. Ein auto­bio­gra­fi­scher Roman über den Holo­caust, über Kin­der­raub und Zwangs­ad­ap­ti­on im Natio­nal­so­zia­lis­mus. Eine sehr gut recher­chier­te Geschich­te mit vie­len zusätz­li­chen Erläu­te­run­gen und Foto­gra­fien. Ein Lebens­zeug­nis, das ergrei­fend, erschre­ckend und doch so wahr ist. Ein Buch gegen das Ver­ges­sen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Polen wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs. Hier lebt die pol­ni­sche Fami­lie Wit­aszek. Der Vater, Fran­cis­zek Wit­aszek — ein ange­se­he­ner Arzt und Wis­sen­schaft­ler — jedoch im Gehei­men Teil einer Wider­stands­grup­pe, wird eines Tages fest­ge­nom­men und schließ­lich umge­bracht. Die Mut­ter — Hali­na Wit­aszek, wird auch ver­haf­tet und wie­der frei gelas­sen und dann wie­der ver­haf­tet. Lan­det letzt­end­lich in Aus­sch­witz. Ihre fünf gemein­sa­men Kin­der wer­den auf ver­schie­de­ne Ver­wand­ten ver­teilt. Die Schwes­tern Alo­dia und Daria lan­den … Weiterlesen!

Sharon E. McKay — Die letzte Haltestelle

Sharon E. McKay Die letzte Haltestelle28.April 2017

Die letz­te Hal­te­stel­le” von der kana­di­schen Autorin Sharon E. McK­ay ist ein his­to­ri­scher Roman, der wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs in den Nie­der­lan­den spielt. Eine Geschich­te über ein jüdi­sches Mäd­chen auf der Flucht, zwei uner­war­tet muti­ge Brü­der, Zivil­cou­ra­ge und Mensch­lich­keit in Zei­ten des Schre­ckens. Ver­se­hen mit vie­len Zeich­nun­gen. Bewe­gend und alters­ge­recht für Kin­der ab 9 Jah­ren erzählt.

1942. In den Nie­der­lan­den. Die 6‑jährige Bea­trix ist auf der Flucht mit ihrer Mut­ter. Die bei­den sind Juden und haben es seit der Beset­zung der Deut­schen äußerst schwer, denn “Die Natio­nal­so­zia­lis­ten hass­ten vor allem die Juden. Die Nazis glaub­ten, die Juden trü­gen die Schuld am gro­ßen Unglück der Welt.” (Zitat aus “Die letz­te Hal­te­stel­le” S.20) Jetzt hat Bea­trix’ Mut­ter einen Tipp bekom­men, wer ihre Toch­ter bei sich auf­neh­men und schüt­zen kön­ne. Sie müs­sen nur ein paar Häu­ser­blocks weit lau­fen und fünf Hal­te­stel­len mit der Stra­ßen­bahn fah­ren. Dort erwar­tet sie eine Frau mit grü­nem Hut, die Bea­trix in Sicher­heit brin­gen soll. Doch die Mut­ter erreicht die­se Hal­te­stel­le nie. Denn ein Sol­dat steigt unter­wegs zu und kon­trol­liert die Papie­re der Insas­sen. Bea­trix’ Mut­ter nimmt er gleich mit, als er sieht, dass sie Jüdin ist. Ehe er das Kind eben­falls auf­for­dern kann mit ihm zu kom­men und abzu­trans­por­tie­ren, mischt sich uner­war­tet ein … Weiterlesen!