Schlagwort Archiv: nähen

Lucy Adlington — Das rote Band der Hoffnung

Kasimira4.Oktober 2021

Das rote Band der Hoff­nung” von der bri­ti­schen Autorin Lucy Adling­ton ist ein Roman über den Holo­caust. Die Geschich­te eines jun­gen, jüdi­schen Mäd­chens, das ins Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ausch­witz kommt und durch ihr hand­werk­li­ches Talent Arbeit in einer Nähe­rei erhält. Wird ihr Traum eines Tages einen eige­nen Mode­la­den zu eröff­nen nun uner­füll­bar blei­ben? Ein har­ter Kampf ums Über­le­ben beginnt. Denn erst ein­mal muss sie Ausch­witz über­ste­hen. Ein Buch über Träu­me, über Zusam­men­halt und Freund­schaft, über Mensch­lich­keit in Zei­ten des Schre­ckens und die Hoff­nung, die man nie­mals ver­lie­ren darf. Authen­tisch, sen­si­bel und äußerst berüh­rend erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Das Nähen hat die 14-jäh­ri­ge Ella von ihrer Groß­mutter gelernt, bei der sie auf­ge­wach­sen ist. Schö­ne Erin­ne­run­gen hat sie an ihre gemein­sa­me Arbeit in der Näh­stu­be. Doch nun ist der Krieg auch in ihre Stadt gekom­men und man hat sie mit­ge­nom­men. Weil sie Jüdin ist. Ella lan­det im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ausch­witz-Bir­ken­au. Doch sie hat Glück. Nach den ers­ten drei Wochen vol­ler Grau­en bekommt sie… Weiterlesen!

Andrew Norriss — Jessicas Geist

Andrew Norriss Jessicas Geist18.September 2016

Der bri­ti­sche Autor Andrew Nor­riss hat mit “Jes­si­cas Geist” eine über­ra­schend klu­ge Geschich­te über das The­ma Anders­sein geschrie­ben. Ein Roman über Freund­schaft, Ausgrenzung/Mobbing und Sui­zid. Mit einem Geist in der Haupt­rol­le. Ein groß­ar­ti­ges Buch! Unter­halt­sam, sen­si­bel und ein­fach herz­er­wär­mend erzählt. Eine Geschich­te, die man gele­sen haben soll­te. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Eigent­lich will sich Fran­cis in sei­ner Mit­tags­pau­se nur ein ruhi­ges Plätz­chen auf dem Pau­sen­hof suchen. Selbst die eisi­gen Tem­pe­ra­tu­ren drau­ßen schre­cken ihn nicht ab. Er will allei­ne sein. Nach­den­ken. Bis sich auf ein­mal ein unbe­kann­tes Mäd­chen zu ihm setzt. Eines, das nur ein kur­zes Kleid trägt, aber über­haupt nicht zu frie­ren scheint. Höf­lich bie­tet Fran­cis ihr einen Schluck aus sei­nem Ther­mos­be­cher an. “Redest du… redest du mit mir?” frag­te sie. “Ja, sor­ry.” Fran­cis zog den Ther­mos­be­cher wie­der zurück. “Wird nicht noch mal vor­kom­men.” “Und du ver­stehst, was ich sage?” “Ja”, sag­te Fran­cis. “Noch mal sor­ry.” Das Mäd­chen run­zel­te die Stirn. “Aber nie­mand kann mich sehen! Oder hören!” “Nein?” “Außer…” Das Mäd­chen sah ihn ange­strengt an. “Du bist nicht zufäl­lig auch tot, oder?” “Äh, nein, ich glau­be nicht.” (Zitat S.9) Was Fran­cis dar­auf­hin erfährt, ist gera­de­zu unglaub­lich. Denn das Mäd­chen, das sichWeiterlesen!

Karen Foxlee — Das nachtblaue Kleid

Karen Foxlee Das nachtblaue Kleid7. März 2016

Das nacht­blaue Kleid“ von der aus­tra­li­schen Autorin Karen Fox­lee besticht nicht nur durch sein bemer­kens­wer­tes Cover, son­dern auch durch die beson­de­re Spra­che, die sich wie ein „blau­er“ Faden durch den Roman zieht. Die Geschich­te über das Nähen eines außer­ge­wöhn­li­chen Klei­des, über Freund­schaft und das Ver­schwin­den eines Mäd­chens. Geheim­nis­voll, exo­tisch, anders und auf jeden Fall lesens­wert! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Aus­tra­li­en. Im Jah­re 1986. Ein klei­ner Ort an der Küs­te. Hier sind die 15-jäh­ri­ge Rose und ihr rast­lo­ser Vater mit ihrem Wohn­wa­gen gelan­det. Hier auf einem Cam­ping­platz geht das Leben für das trau­ri­ge Mäd­chen, das sich am liebs­ten die Fin­ger­nä­gel schwarz anmalt, wei­ter. Der Vater ist Alko­ho­li­ker,die Zei­ten, in denen er trinkt, wech­seln sich mit den nüch­ter­nen Pha­sen ab. Eine Hass­lie­be ver­bin­det ihn mit sei­ner Toch­ter. Die Mut­ter ist schon vor Jah­ren gestor­ben und im Meer ums Leben gekom­men. Dunk­le Gedan­ken schreibt Rose in ihr klei­nes Notiz­buch. Freun­de möch­te sie lie­ber kei­ne. Mensch­li­che Nähe behagt ihr nicht beson­ders. Doch dann lernt sie die quir­li­ge Pearl ken­nen, mit der sie zusam­men in die Schu­le geht. Pearl plap­pert meist ohne Ende, schreibt nur mit bun­ten Filz­stif­ten und träumt von Russ­land, in dem sie ihren leib­li­chen Vater ver­mu­tet. Aber vor allem träu­men Pearl und ihre Mit­schü­le­rin­nen von… Weiterlesen!