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Yves Grevet — Méto: Die Welt

Yves Grévet - Méto: Die Welt1.September 2014

Méto: Die Welt” von dem fran­zö­si­schen Autoren Yves Gre­vet ist der drit­te Band der Tri­lo­gie um den jun­gen Méto, jetzt als Taschen­buch erschie­nen und lie­fert nun auf alle offe­nen Fra­gen aus den vori­gen Büchern eine Ant­wort. Die — wie sich nun zwei­fels­frei her­aus­stellt — dys­to­pi­sche Rei­he über Macht, Unter­drü­ckung und dem Drang nach Frei­heit bringt den Leser erneut außer Atem. Emp­feh­lens­wert ist die­se Rei­he defi­ni­tiv nicht nur für Jugend­li­che ab 13, son­dern auch für Erwach­se­ne.

Méto, der nun wie­der in Gefan­gen­schaft des Hau­ses ist, muß sich quä­len­den Ver­hö­ren stel­len. Jovis, der Vater von Remus und Romu­lus will alles über sei­ne Zeit bei den abge­schnit­te­nen Ohren wis­sen. Nach­dem der Herr des Hau­ses ihn über­all absicht­lich als Ver­rä­ter prä­sen­tiert hat, damit er nir­gend­wo mehr Anschluss fin­det, wird er Mit­glied einer Eli­te­ein­heit. Dort absol­viert Méto eine har­te Aus­bil­dung, die gegen Ende auch Auf­trä­ge zum Fest­land beinhal­tet. End­lich erfährt er mehr über “Die Welt”. Doch eigent­lich ist in ihm nur ein Wunsch auf­recht­ge­blie­ben: mit sei­nen Freun­den und Eva von der Insel zu flie­hen…Weiterlesen!

Yves Grevet — Méto: Die Insel

Yves Grevet Méto Die Insel13.April 2014

Méto: Die Insel” ist der zwei­te Teil der erfolg­rei­chen “Méto”-Tri­lo­gie von dem fran­zö­si­schen Autoren Yves Gre­vet. Nun end­lich als Taschen­buch erschie­nen! Der Fort­set­zungs­band ver­spricht erneut span­nen­de Unter­hal­tung. Ein dys­to­pi­scher Roman über das Seh­nen nach Frei­heit, dem Kampf ums Über­le­ben und der Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät. Für Jungs und Mäd­chen ab 13 Jah­ren.

Gera­de erst haben sich Méto und sei­ne Freun­de aus dem Haus befrei­en kön­nen, schon gera­ten sie wie­der in Gefan­gen­schaft. Nach dem Kampf mit den Sol­da­ten wer­den sie von den Skla­ven des Hau­ses — den “Abge­schnit­te­nen Ohren” — in deren unter­irr­di­schen Höh­len­gän­ge der Insel gebracht. Méto hat eine schwe­re Ver­let­zung am Bauch davon­ge­tra­gen und erholt sich nur nach und nach. Die Skla­ven miss­trau­en ihnen und behan­deln sie nicht beson­ders gut, da sie durch die Flucht der Jun­gen aus dem Haus in den eige­nen Rei­hen vie­le Ver­lus­te hin­neh­men muss­ten. Die wert­vol­len Unter­la­gen, die Méto vor sei­ner Flucht gestoh­len hat, haben sie ihm abge­nom­men. Doch er will sie wie­der haben und er will die Insel ver­las­sen…

Méto: Die Insel” beginnt so kämp­fe­risch wie der ers­te Teil geen­det hat. Das flot­te Erzähl­tem­poWeiterlesen!

Yves Grevet — Méto: Das Haus

Yves Grevet Méto Das Haus18.Februar 2014

Der fran­zö­si­sche Autor Yves Gre­vet hat mit “Méto: Das Haus” einen fas­zi­nie­ren­den Roman her­aus­ge­bracht, der wie ein Kam­mer­spiel wirkt und den Leser sofort in sei­nen Bann zie­hen wird. Die­ses Buch ist der ers­te Teil einer drei­tei­li­ge Rei­he, die in Frank­reich auf Anhieb ein Best­sel­ler wur­de —  zu Recht! Jetzt neu als Taschen­buch für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Sie leben in einem Haus. 64 Jun­gen. Ein­ge­sperrt. Bewacht. Sie wis­sen nicht, woher sie kom­men. Sie haben kei­ne Erin­ne­rung an frü­her. Eltern — Vater, Mut­ter, die­se Begrif­fe ken­nen sie nicht. Sie wer­den von Men­schen bewacht, die sich Cäsar 1, Cäsar 2, Cäsar 3 usw nen­nen. Sie haben Schul­un­ter­richt, üben sich in unter­schied­li­chen Sport­ar­ten und leben nach äußerst stren­gen Regeln. Wer gegen die­se Regeln ver­stößt,… Weiterlesen!

Das Thema “Gedächtnisverlust” in der Jugendliteratur

28.Dezember 2012

Das The­ma “Gedächt­nis­ver­lust” wird in der Jugend­li­te­ra­tur häu­fig ange­spro­chen. Zum einen erzeugt es eine Men­ge Span­nung beim Lesen, wenn die Erin­ne­rung der Haupt­fi­gur Stück für Stück zurück­kehrt und man nicht weiß, was einen erwar­tet. Zum ande­ren befin­det sich der Leser auf dem glei­chen Kennt­nis­stand wie die Figur selbst. Es gibt nichts, was erwähnt wer­den muss, kei­ne Kind­heits­ge­schich­ten, kei­ne Ein­flüs­se auf die Ent­wick­lung der Per­son, weil sie sich ohne­hin meist an rein gar nichts mehr erin­nern kann. Die­ses Neu-Ent­de­cken, die­ses Mit­rät­seln und Über­le­gen, was in der Ver­gan­gen­heit pas­siert sein könn­te, machen mitoft einen beson­de­ren Reiz aus.

Jutta Wilke Schwarz wie SchneeEin aktu­el­les Jugend­buch zu die­sem The­ma ist bei­spiels­wei­se Jut­ta Wil­kes “Schwarz wie Schnee” (Sauer­län­der Ver­lag, ab 14). Hier­bei erwacht die 17-jäh­ri­ge Prot­ago­nis­tin nach einem Motor­rol­ler­un­fall im Kran­ken­haus und kann sich an rein gar nichts mehr erin­nern. Auch die frem­de Frau an ihrem Bett, die ihre Mut­ter sein soll, erkennt sie nicht. Zuhau­se in dem Miets­haus erhält sie selt­sa­me Anru­fe. Jemand nennt sie “Schnee­witt­chen”. Und hat sie wirk­lich etwas mit Dro­gen zu tun gehabt? Denn in ihrem Blut hat man Spu­ren davon gefun­den. Zusam­men mit einem Mit­schü­ler geht sie auf die Suche nach ihrer Ver­gan­gen­heit. Span­nend und unter­halt­sam erzählt und mit einem ziem­lich über­ra­schen­den Ende!

Auch in Miche­le Jaf­fes Thril­ler “Wer schön sein will, muss ster­ben” (Fischer Ver­lag, ab 14) erwar­tet den Leser ein furio­ses Ende, auf das man selbst wohl so nie gekom­men wäre. In dem Psy­cho­thril­ler, des­sen Ver­lag sich bezüg­lich der Span­nung mit Tote Mäd­chen lügen nicht” ver­gleicht, geht es um ein 16-jäh­ri­ges Mäd­chen, das zu den belieb­tes­ten Mäd­chen der Schu­le gehört und nach einer total ange­sag­ten Par­ty von einem Auto ange­fah­ren wird. Als sie nach einer kur­zen Bewusst­lo­sig­keit unter einem Dor­nen­strauch erwacht,… Weiterlesen!