Schlagwort Archiv: Martin Schäuble

Martin Schäuble — Sein Reich

Kasimira23.Juli 2020

Der deut­sche Autor und Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Mar­tin Schäub­le hat mit “Sein Reich” nicht nur einen hoch­bri­san­ten und wich­ti­gen, auf­klä­ren­den Roman geschrie­ben, son­dern zugleich das ers­te Jugend­buch zu die­sem The­ma über­haupt auf den Markt gebracht: über Reichs­bür­ger. Ein Jun­ge, der eigent­lich nur die Som­mer­fe­ri­en bei sei­nem bis­her unbe­kann­ten Vater ver­brin­gen möch­te und mit die­ser Grup­pie­rung kon­fron­tiert wird. Flott erzählt, unter­halt­sam und infor­ma­tiv. Für Jugend­li­che — ins­be­son­de­re Jungs — ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Stutt­gart. Der letz­te Schul­tag vor den Feri­en star­tet nicht gera­de so, wie der 15-jäh­ri­ge Juri sich das vor­ge­stellt hat. Der Bus, mit dem er fah­ren woll­te, kommt nicht, weil gestreikt wird. Und als er nach sei­nem Schul­buch grei­fen will, stößt er in sei­nem Ruck­sack plötz­lich auf etwas ganz Ande­res: “Moment. Da sind kei­ne Bücher in mei­nem Ruck­sack. Nichts, nur Zei­tungs­pa­pier. Was soll das? Ich hole ein Bün­del her­aus, und es fühlt sich hart an. Ich wick­le eine lee­re Fla­sche aus dem Papier. Oettin­ger Export, Hau­kes Lieb­lings­mar­ke. Ver­mut­lich lau­fe ich gera­de rot an, zumin­dest trans­for­miert mein Blut zu Lava.” (Zitat aus “Sein Reich” S.12) Hau­ke ist Mamas neu­er Freund, der stän­dig betrun­ken ist. Aber der Letz­te, namens Peter, war auch nicht bes­ser: “Peter hat­te einenWeiterlesen!

Martin Schäuble — Endland

Kasimira31.Januar 2019

Der deut­sche Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Jour­na­list Mar­tin Schäub­le hat mit “End­land” eine Geschich­te von höchs­ter Bri­sanz geschrie­ben. Ein dys­to­pi­scher Roman über Rechts­ex­tre­mis­mus, Radi­ka­li­sie­rung, Flücht­lings­po­li­tik und einem fik­ti­ven Deutsch­land, in dem eine rechts­po­pu­lis­ti­sche Par­tei an die Macht gekom­men ist. Dra­ma­tisch, hoch­ak­tu­ell und sehr span­nend umge­setzt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Ein Deutsch­land der Zukunft: Eine rechts­na­tio­na­le Par­tei hat das Land seit eini­ger Zeit fest im Griff und so wie vie­le ande­re Staa­ten hohe Grenz­mau­ern errich­tet: “Über der acht Meter hohen Beton­wand ver­läuft Sta­chel­draht. Drei­fach. Da passt nicht mal mehr eine Hand durch.” (Zitat aus “End­land” S.32). Hier patrouil­liert Anton mit sei­nem bes­ten Freund Noah, die bei­de ihren Wehr­dienst ableis­ten. “Wir ken­nen uns schon ewig, haben zusam­men Abi gemacht. Spä­ter will Noah Mark Zucker­berg beer­ben und außer­dem ein neu­es Goog­le erfin­den. Er ist eher so der beschei­de­ne Typ. Ich bin kein Nerd. Ich will was mit Men­schen machen, nicht mit Cyborgs. Viel­leicht ver­län­ge­re ich auch erst mal bei der Armee, bis mir was gutes ein­fällt.” (Zitat S.35) Die Armee wur­de ver­grö­ßert, die Auf­rüs­tung ist in vol­len Zügen und auch ein neu­es Bünd­nis mit Russ­land… Weiterlesen!

Robert M. Sonntag — Die Scanner

Rob M. Sonntag Die Scanner27.November 2014

Der deut­sche Autor Robert M. Sonn­tag hat eine fas­zi­nie­ren­de Zukunfts­ge­schich­te über die Buch­bran­che geschrie­ben: “Die Scan­ner” heißt der dys­to­pi­sche Roman und gewährt sei­nem Leser einen Ein­blick in eine mög­li­che Welt ohne gedruck­te Bücher in einer kom­plett ver­netz­ten Welt. Eine Schre­ckens­vi­si­on für Buch­händ­ler, Ver­le­ger und Lite­ra­tur­agen­ten. Ein Anstoß, um nach­zu­den­ken, ein The­ma vol­ler Aktua­li­tät — über eine Bran­che, die sich im Umbruch befin­det. Für Erwach­se­ne und für Jugend­li­che ab 14.

Im Jah­re 2035. Der jun­ge Rob und sein bes­ter Freund Jojo arbei­ten als Buch­agen­ten für Scan AG, ein Toch­ter­un­ter­neh­men von Ultra­netz, das die Welt über Mobril kom­plett mit­ein­an­der ver­netzt. Mobril, das sind Bril­len, die wie Son­nen­bril­len aus­se­hen und Smart­pho­nes und Com­pu­ter kom­plett ersetzt haben — alles funk­tio­niert nun über Mobril. Die Scan AG hat es sich zur Auf­ga­be gemacht die gan­ze Welt papier­frei zu machen. Alle gedruck­ten Aus­ga­ben, ob Zei­tung, Buch oder Zeit­schrift sol­len digi­ta­li­siert wer­den und im Ultra­netz für jeden jeder­zeit und vor allem kos­ten­frei ver­füg­bar sein! Hier­für bie­ten Rob und Jojo den weni­gen Leu­ten, die sich noch mit Buch fin­den las­sen, Geld an. Hin­ter­her wer­den die gedruck­ten Bücher von ihnen über die Mobril ein­ge­le­sen und bei Nomos — ihrem Chef — abge­ge­ben, um dann ver­brannt zu wer­den. Doch eines Tages tref­fen sie im Metro­g­lei­ter auf einen selt­sa­men, altenWeiterlesen!