Clare Furniss — The things we leave behind

13.August 2025

“The things we lea­ve behind” ist ein dys­to­pi­scher, preis­ge­krön­ter Roman der bri­ti­schen Autorin Cla­re Fur­niss. Sie erzählt die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens namens Clem, die mit ihrer klei­nen Schwes­ter Bil­lie plötz­lich auf sich allein gestellt ist, als poli­ti­sche Unru­hen Eng­land erschüt­tern und ein rechts­extre­mer Poli­ti­ker an die Macht gerät. Ihre Stief­mut­ter wird ver­haf­tet, ihr Vater kämpft gegen den Wider­stand und ist in stän­di­ger Gefahr. Die bei­den Mäd­chen sol­len sich auf den Weg zum Groß­va­ter machen, von dem sie schon seit lan­ger Zeit nichts mehr gehört haben… Ein sehr berüh­ren­der und bewe­gen­der Roman, der atmo­sphä­risch und mit­rei­ßend geschrie­ben ist und schnell in sei­nen Bann zieht. Eine Geschich­te über Hoff­nung auf Sicher­heit, auf Fami­lie und auf den Nor­mal­zu­stand in einer außer Kon­trol­le gera­te­nen Welt. Sehr lesens­wert und mit einem beson­de­ren Clou am Ende! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

An ihrem fünf­zehn­ten Geburts­tag war noch alles in Ord­nung. Clem, ihr Vater, ihre Stief­mut­ter Clau­dia und ihre klei­ne (Stief-)Schwester Bil­lie fei­er­ten aus­ge­las­sen mit Freun­den und Bekann­ten im Gar­ten. “…die­ser Tag war magisch. Dem Wet­ter­be­richt zum Trotz schien die Son­ne und wir rekel­ten uns wie Kat­zen faul und zufrie­den in der Wär­me. Wir aßen Kek­se mit bun­tem Zucker­guss, Cock­tail­würst­chen am Spieß und eine Scho­ko­la­den­tor­te.” (Zitat aus “The things we lea­ve behind” S.6) Doch jetzt ist alles anders gewor­den. Nach und nach. Bis Clem plötzlich 

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Kimberly Brubaker Bradley — Gras unter meinen Füßen: Das Jahr, als ich leben lernte

15.April 2024

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Kim­ber­ly Bru­bak­er Brad­ley ist viel­fach aus­ge­zeich­net wor­den. “Gras unter mei­nen Füßen: Das Jahr, als ich leben lern­te” ist der ers­te Roman von ihr, der ins Deut­sche über­setzt wur­de. Das Buch ist in sich abge­schlos­sen und kann auch ein­zeln gele­sen wer­den, es gibt jedoch im Eng­li­schen noch eine Fort­set­zung. Die Autorin stellt ein jun­ges Mäd­chen namens Ada in den Mit­tel­punkt, die ihr Zuhau­se noch nie ver­las­sen durf­te und nur aus dem Fens­ter der Woh­nung, in der sie mit ihrer stren­gen Mut­ter und ihrem Bru­der lebt, schau­en darf. Adas Klump­fuß ist ihrer Mut­ter zu pein­lich für die Öffent­lich­keit. Auch sonst küm­mert sich die Mut­ter kaum um sie und ihren Bru­der. Doch dann wer­den vie­le Kin­der aufs Land eva­ku­iert, um den Bom­bar­die­run­gen des (Zwei­ten Welt-)Kriegs in Lon­don zu ent­ge­hen. Das ist die Chan­ce für Ada auf ein neu­es Leben. Eine ergrei­fen­de Geschich­te über Ver­wahr­lo­sung, Ver­trau­en, Umgang mit einer kör­per­li­chen Behin­de­rung und Selbst­wert­ge­fühl. Sen­si­bel und behut­sam erzählt. Mit einer ganz außer­ge­wöhn­li­chen Prot­ago­nis­tin. Äußerst lesens­wert! Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Ada ist 10 Jah­re alt. Wahr­schein­lich. So genau weiß sie das nicht. Ihren Geburts­tag kennt das Mäd­chen nicht. Wie so vie­le ande­re Din­ge, die sich drau­ßen außer­halb ihres Zim­mers abspie­len, von denen sie kei­ne Ahnung hat. “Mam schlug zu. Rich­tig fest. Mein Kopf don­ner­te gegen das Stuhl­bein, kurz blitz­ten Ster­ne vor mei­nen Augen. “Du redest hier mit gar kei­nem!”, sag­te Mam. “Ist rein mei­ne Net­tig­keit, dass ich dich über­haupt raus­gu­cken lass, aber wenn du noch mal die Nase raus­streckst, nagel ich Bret­ter vors Fens­ter. Und mit irgend­wem reden tust du gleich gar nicht.” (Zitat aus “Gras unter mei­nen Füßen: Das Jahr, als ich leben lern­te” S.7) Denn Ada darf die Ein­zim­mer­woh­nung, in der sie mit ihrer Mut­ter und ihrem jün­ge­ren Bru­der Jamie lebt, nicht ver­las­sen. Sie hat einen Klump­fuß, den niemand

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Anna Woltz — Nächte im Tunnel

Kasimira8.September 2022

“Näch­te im Tun­nel” ist ein Roman der nie­der­län­di­schen Autorin Anna Woltz (mit bri­ti­schen Wur­zeln). Eine Geschich­te, die wäh­rend des zwei­ten Welt­kriegs in Lon­don spielt und ein Mäd­chen in den Vor­der­grund stellt, die mit ihrem klei­nen Bru­der und dem Rest ihrer Fami­lie regel­mä­ßig nachts Unter­schlupf in einer U‑Bahnstation sucht und die Bekannt­schaft mit zwei ande­ren Jugend­li­chen macht. Vor dem Hin­ter­grund des Krie­ges tei­len sie ihre Sehn­süch­te, Sor­gen und Ängs­te mit­ein­an­der. Mit einer sehr bild­haf­ten und ein­dring­li­chen Spra­che erzählt. Von einer viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Autorin, die ein her­vor­ra­gen­des Gespür für Zwi­schen­tö­ne hat. Erschre­ckend aktu­ell. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

1940. Die 14-jäh­ri­ge Ella lebt mit ihrem klei­nen Bru­der und ihren Eltern in Lon­don. Sie war lan­ge Zeit schwer krank und hat ein stei­fes Bein, das sie stark hin­ken lässt. Nun ist seit einem Jahr auch noch Krieg. “Jede Nacht fal­len Bom­ben. Über­all in Lon­don sieht man rie­si­ge Brän­de und zer­stör­te Häu­ser und viel­leicht auch Tote. Und was machen wir? Wir ste­hen schon seit über vier Stun­den in der Schlan­ge mit einem Kar­ren vol­ler Decken vol­ler Kis­sen und Decken.” (Zitat aus “Näch­te im Tun­nel” S.8) Jeden Tag steht sie bereits früh­zei­tig mit ihrer Mut­ter oder mit ihrem klei­nen Bru­der Rob­bie an der U‑Bahnstation an, um sich einen guten Schlaf­platz für die Nacht zu sichern. Im eige­nen Haus zu schla­fen, ist momen­tan viel zu ris­kant. Beim War­ten lernt sie über ihren Bru­der Rob­bie Jay ken­nen, einen klei­nen Gau­ner, der

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Chris Kaspar — Pride & Pretty: Einen Tod musst du sterben

Kasimira9.April 2022

End­lich wie­der ein neu­er Thril­ler von der deut­schen Autorin Chris Kas­par! “Pri­de & Pret­ty: Einen Tod musst du ster­ben” heißt ihr aktu­el­les Werk und stellt neben Mob­bing und dem Aus­tausch von Gos­sip vor allem Rache in den Vor­der­grund. Ein jun­ges Mäd­chen, das sich in eine ange­sag­te Cli­que ein­schleicht, um Ver­gel­tung zu üben und bald dar­auf erpresst wird. Eine schon etwas anspruchs­vol­le­re Geschich­te, die es in sich hat und immer wie­der raf­fi­nier­te Wen­dun­gen nimmt. Span­nungs­tech­nisch auf höchs­tem Niveau — die­ses Buch wird einen so schnell nicht mehr los­las­sen! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Lynn hat es geschafft. Sie, die Neue am Col­lege, hat sich in DIE Cli­que der Schu­le ein­ge­schli­chen: die “Pret­ty Pen­nies”, bestehend aus Evie, ihrem Freund Pat und Vin­ce, der ihr Herz höher schla­gen lässt. Doch eigent­lich hat Lynn kei­ne Zeit für amou­rö­se Gefüh­le. “Vin­ce hält mich. Sei­ne Arme sind eine Zwangs­ja­cke, in die ich ich frei­wil­lig habe ein­wi­ckeln las­sen. Ich könn­te mich aus ihr befrei­en, weiß jedoch, dass zu viel davon abhängt, es nicht zu tun. In mir tobt ein Kampf, wie jedes Mal, wenn ich Vin­ce gegen­über­ste­he. Er ist mein Feind, nur mein Herz scheint das anders zu sehen.” (Zitat aus “Pri­de & Pret­ty: Einen Tod musst du ster­ben” S.62) Denn sie hat einen Plan. Oder zumin­dest fast. Denn sie will

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Marnie Schaefers — A new chapter: My London Bookshop

Kasimira29.Oktober 2020

Die deut­sche Autorin Mar­nie Schae­fers (jetzt nach Outing Mari­us Schae­fers) hat mit “A New Chap­ter: My Lon­don Book­shop” den ers­ten Teil einer Rei­he geschrie­ben, wel­ches aber auch kom­plett allein­ste­hend gele­sen wer­den kann. Eine Lie­bes­ge­schich­te, die sowohl Lon­don, als auch eine klei­ne Buch­hand­lung in den Mit­tel­punkt stellt. Ein jun­ges, hoch­sen­si­bles Mäd­chen, das die­se nach dem Tod ihres Vaters über­nimmt und ein jun­ger Mann mit dunk­ler Ver­gan­gen­heit, die ein­an­der uner­war­tet näher kom­men. Sen­si­bel und unter­halt­sam erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Lon­don. Lia hat seit Kur­zem ange­fan­gen zu stu­die­ren. Hat sich aus ihrem Schne­cken­haus her­aus­ge­wagt. Denn jah­re­lang wur­de sie nur online zu Hau­se unter­rich­tet. Weil sie hoch­sen­si­bel ist: “Sobald ich jeman­den auch nur anse­he, ver­su­che ich sofort, mich in ihn hin­ein­zu­füh­len und her­aus­zu­fin­den, was ihn gera­de bewegt. Irgend­wann rau­ben mir die­se inten­si­ven Wahr­neh­mun­gen aller­dings so viel Ener­gie, dass ich mich zurück­zie­hen und die Akkus wie­der auf­la­den muss. Es ist wie eine Art Schutz­me­cha­nis­mus.” (Zitat aus “A new chap­ter: My Lon­don book­shop” S.10) Frü­her hat sie ver­sucht zur Schu­le zu gehen, war aber bald völ­lig

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William Sutcliffe — Concentr8

William Sutcliffe Concentr82.November 2016

“Concentr8” von dem bri­ti­schen Autoren Wil­liam Sut­clif­fe ist ein (dys­to­pi­scher) Roman über ein hoch­bri­san­tes The­ma: ADHS. Ein neu­es Medi­ka­ment mit dem Mas­sen behan­delt wer­den, eine Ent­füh­rung und eine Grup­pe von Jugend­li­chen, die durch den Wirk­stoff bis­her ruhig gestellt wur­den, jetzt aber nach dem plötz­li­chen Ver­sie­gen des Medi­ka­ments auf­rüh­re­risch wird, sind zen­tra­le Bestand­tei­le des Buchs. Eine Geschich­te erzählt aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven, äußerst unter­halt­sam und pro­vo­kant! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Lon­don in einer nahen Zukunft. Sie sind zu fünft, als sie den Mann, der aus dem Rat­haus kommt, ent­füh­ren: Der 16-jäh­ri­ge Troy, der in sozi­al schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen auf­ge­wach­sen ist; die schö­ne Karen; der ein­fäl­ti­ge Lee; Femi, der Jun­ge mit dem Gewis­sen und Bla­ze, Troys bes­ter Freund, dem alle irgend­wie fol­gen und der sie anführt, obwohl sie eigent­lich kei­ne Gang sind. “Es fing an, als Lon­don kom­plett durch­ge­dreht ist…[…] Wie sich der Wahn­sinn so schnell aus­brei­te­te, wie jeder davon mit­ge­ris­sen wur­de, wie die Poli­zei schein­bar auf­gab und alles 

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Saskia Sarginson — Zertrennlich

Saskia Sarginson Zertrennlich2.August 2014

“Zer­trenn­lich” von Saskia Sar­gin­son ist das hoch­ge­lob­tes Debüt einer bri­ti­schen Autorin. Ein Psy­cho­gramm einer ganz beson­de­ren Schwes­tern­be­zie­hung vor dem Hin­ter­grund eines schreck­li­chen Ereig­nis­ses in der Jugend der zwei Mäd­chen. Sprach­ge­wal­tig und bril­lant erzählt. Ein her­aus­ra­gen­des Buch! Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Isol­te und Vio­la sind Zwil­lings­schwes­tern. Seit ihre Mut­ter die Hip­pie- Kom­mu­ne ver­las­sen hat, in der sie eini­ge Zeit gelebt haben, woh­nen sie in einem Häus­chen mit­ten im Wald. Glück­se­lig­keit pur. Tage in der Natur. Ent­de­ckun­gen, Frei­heit. Die auf­re­gen­de Freund­schaft zu den zwei Jun­gen aus der Nach­bar­schaft, die eben­falls Zwil­lin­ge sind. Aben­teu­er. Aber auch Beschwer­lich­keit und Sor­gen prä­gen ihren All­tag. Wenn die Zie­ge geschlach­tet wer­den muss und die Mut­ter mal wie­der einen über den Durst trinkt. Wenn die ehe­ma­li­gen Hip­pie­freun­de zu Besuch kom­men oder der neue Freund der Mut­ter samt Toch­ter Pol­ly sich in ihre Fami­lie drän­gen. Auch die Bezie­hung der Schwes­tern ver­än­dert sich. Vio­la erlebt ihre ers­te gro­ße Lie­be, ver­heim­licht sie aber vor Isol­te. Und dann ist da noch das Unaus­ge­spro­che­ne, das Schreck­li­che, das 

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Veit Etzold — Spiel des Lebens

Veit Etzold Spiel des Lebens10.November 2012

Der deut­sche Autor Veit Etzold — bekannt durch den Thril­ler “Final Cut” (für Erwach­se­ne) hat jetzt sein ers­tes Jugend­buch geschrie­ben: “Spiel des Lebens” — ein atem­be­rau­ben­der Span­nungs­ro­man über Rache, mys­te­riö­se Rät­sel und dem per­fi­den Spiel eines Wahn­sin­ni­gen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Für Emi­ly ist das Stu­di­um am King’s Col­lege in Lon­don wie ein Neu­be­ginn. End­lich aus dem Eltern­haus aus­ge­zo­gen, weg von der über­für­sorg­li­chen Mut­ter — ein neu­es Leben im Stu­den­ten­wohn­heim mit ihrer bes­ten Freun­din Julia. Bis sie eines Tages eine selt­sa­me Bot­schaft in ihrem Post­fach fin­det: Du hast mir mein Leben gestoh­len. Und ich hole es mir zurück. Zunächst glaubt Emi­ly noch an einen Scherz, doch dann beginnt es, das “Spiel des Lebens” wie es der Psy­cho­path nennt, der sie mit Anru­fen, SMS und MMS bom­bar­diert. Und jedes Mal muss sie ein Rät­sel lösen. Und wenn sie es nicht löst, dann wird jemand sterben…

Eine ner­ven­zer­ren­de Katz-und-Maus-Jagd führt den Leser Sei­te für Sei­te durch das Buch. Es wird beson­ders viel auf das Innen­le­ben der Prot­ago­nis­tin ein­ge­gan­gen. Dies kann teil­wei­se Span­nung erzeu­gen, teil­wei­se aller­dings auch

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Anne Cassidy — Die einzige Zeugin

Anne Cassidy Die einzige Zeugin20.März 2012

Mit dem Titel “Die ein­zi­ge Zeu­gin” hat die bri­ti­sche Autorin Anne Cass­idy einen span­nen­den Thril­ler vor­ge­legt, der den Leser sofort in sei­nen Bann zie­hen wird und ihn auf eine Suche nach der Ver­gan­gen­heit schi­cken wird: was ist damals wirk­lich pas­siert? Was hat die jun­ge Haupt­fi­gur Schreck­li­ches erle­ben müs­sen? Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Lau­ren war damals gera­de mal sie­ben Jah­re alt, als es pas­sier­te. Als ihre Mut­ter und ihre klei­ne Schwes­ter star­ben. Als ihr Vater im Gefäng­nis lan­de­te. Was genau geschah, das bleibt zunächst ein Rät­sel. Lau­ren ist nun 17 Jah­re alt. Sie lebt seit zehn Jah­ren bei Jes­si­ca — der Schwes­ter ihrer Mut­ter — und deren Freund Don­ny. Die Zwei sind wie eine Fami­lie für sie, doch jetzt scheint auch die­se zu zer­bre­chen: Don­ny trennt sich von Jes­si­ca, er hat sich in eine ande­re Frau ver­liebt. Dabei sind sie gera­de erst von Corn­wall nach Lon­don gezo­gen, sogar ganz in die Nähe des alten Hau­ses, in dem Lau­rens Kind­heit jäh ein Ende fand. Natür­lich kommt sie nicht umhin sich das Haus noch ein­mal anzu­se­hen. Erin­ne­run­gen holen sie ein. Und plötz­lich erfährt Lau­ren auch von einem Brief ihres Vaters. Und nicht nur einem: Jah­re­lang hat ihr Vater ihr immer wie­der Brie­fe aus dem Gefäng­nis geschickt. Und in einem steht, dass er ihr nicht die Schuld gibt, an dem, was damals pas­siert ist. Ihr die Schuld gibt? Aber wie­so? Lau­ren, die

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