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Johannes Herwig — Bis die Sterne zittern

Johannes Herwig - Bis die Sterne zittern5.August 2017

Bis die Ster­ne zit­tern” ist das ers­te Buch des deut­schen Autoren Johan­nes Her­wig und zugleich auch das ers­te Jugend­buch, das die “Leip­zi­ger Meu­ten” in den Mit­tel­punkt einer Geschich­te stellt — Grup­pen von Jugend­li­chen in Leip­zig, die sich von der NS-Ideo­lo­gie distan­zier­ten. Ein inter­es­san­ter, auf­klä­ren­der, poli­tisch-his­to­ri­scher Roman, der nicht nur das Erwach­sen­wer­den in einer schwie­ri­gen Zeit zeigt, son­dern auch Freund­schaft, Mut, Ein­satz­be­reit­schaft und den Kampf um Frei­heit. Bewe­gend und unter­halt­sam geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne, die sich mit jener Zeit ger­ne aus­ein­an­der­set­zen möch­ten.

Leip­zig. 1936. Die Som­mer­fe­ri­en haben gera­de begon­nen, als der 16-jäh­ri­ge Har­ro uner­war­tet auf der Stra­ße mit der Hit­ler­ju­gend anein­an­der­ge­rät: “Du hast die Fah­ne nicht gegrüßt. […] Ein jeder hat die Fah­ne zu grü­ßen! Ganz gleich, wo er steht.” Die Dop­pel­deu­tig­keit sei­ner Wor­te war dem Hit­ler­jun­gen offen­sicht­lich nicht bewusst. “Wer es nicht tut, wird bestraft!” (Zitat S.15) Denn Har­ro steht tat­säch­lich nicht auf der Sei­te des Nazi­re­gimes. Er — der Sohn von Leh­rer­el­tern, die eben­falls nicht in der Par­tei sind, sich aber eher aus allem raus­hal­ten — will mit der Hit­ler­ju­gend nichts zu tun haben. Glück­li­cher­wei­se kom­menWeiterlesen!