Silke Heimes — Who’s to blame

18.Oktober 2024

“Who’s to bla­me” ist der neu­es­te Thril­ler der deut­schen Autorin Sil­ke Hei­mes. Sie ent­führt ihre Leser:innen zu einer letz­ten Unter­richts­stun­de vor den Som­mer­fe­ri­en. Deutsch-Leis­tungs­kurs. 15 Schü­ler. Doch anstatt mit dem Unter­richt zu begin­nen, ver­schließt der Leh­rer die Tür und holt eine Pis­to­le aus sei­ner Tasche. Er droht zu schie­ßen. Fängt an ein per­fi­des Fra­ge­spiel mit den Schüler:innen zu spie­len. Wer die rich­ti­ge Ant­wort gibt, darf den Raum ver­las­sen. Bald droht die Situa­ti­on immer wei­ter zu eska­lie­ren und die Klas­se begreift, dass sie nur über­le­ben kann, wenn sie zusam­men­hal­ten… Eine rasan­te, span­nungs­ge­la­de­ne Geschich­te, die schnell in ihren Bann zieht und die man kaum aus den Hän­den legen möch­te! Ein Kam­mer­spiel der Emo­tio­nen — über Schuld, Angst, aber auch über Stär­ke und Zusam­men­halt im abso­lu­ten Aus­nah­me­zu­stand. Hef­tig. Ein­dring­lich. Aktu­ell. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Herr Brandl ist zu spät. “Brandl bestellt uns an einem Frei­tag­nach­mit­tag kurz vor den Som­mer­fe­ri­en für vier Unter­richts­stun­den in die Schu­le und ist dann selbst nicht da?” (Zitat aus “Who’s to bla­me” S.9) Das wun­dert auch die fünf­zehn Schüler:innen des Deutsch-Leis­tungs­kur­ses, die für eine Vor­be­rei­tung zu einer Podi­ums­dis­kus­si­on antre­ten sol­len. Aber dann taucht Herr Brandl schließ­lich auf. Und macht etwas völ­lig Uner­war­te­tes. “Brandl schließt die Tür, zieht einen Stuhl her­an und klemmt die Leh­ne unter die Klin­ke. “War­um blo­ckie­ren Sie die Tür?”, fragt Esther. “Was, wenn ich pin­keln muss?”, fragt Ben. Brandl setzt sich ans Pult, öff­net die Leder­map­pe und zieht eine Pis­to­le her­aus.” (Zitat S.11) Die Schüler:innen begrei­fen zuerst gar nicht, wie ihnen geschieht. Plötz­lich sol­len sie auch noch alle ihre

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Karen M. McManus — Nothing more to tell

Kasimira18.Dezember 2022

“Not­hing more to tell” ist der neu­es­te Thril­ler der ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Karen M.McManus. Schau­platz ist eine Pri­vat­schu­le in einer Klein­stadt in South Dako­ta. Vor vier Jah­ren wur­de dort ein Leh­rer ermor­det und der Täter ist nie gefasst wor­den. Drei Schü­ler fan­den sei­ne Lei­che. Als Brynn, die ein jour­na­lis­ti­sches Prak­ti­kum bei einem True-Crime-Fern­seh­sen­der macht, an ihre alte Schu­le zurück­kehrt, beschließt sie den Fall neu auf­zu­rol­len und den Täter zu fin­den. Rasch stößt sie auf eini­ge Unge­reimt­hei­ten. Fes­seln­de, mit­rei­ßen­de Unter­hal­tung. Bes­te Lek­tü­re für Thril­ler­fans und tat­säch­lich eine sehr gute Alter­na­ti­ve zu “A Good Girl’s Gui­de to Mur­der”. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Dass Brynn Talent fürs Schrei­ben hat, dar­auf hat sie in der ach­ten Klas­se ihr Eng­lisch­leh­rer Mr.Larkin gebracht: “Du hast eine beson­de­re Bega­bung, hat er gesagt, und ich glau­be nicht, dass ihm damals bewusst war, wie viel sei­ne Wor­te mir bedeu­tet haben. Ich habe es ihm nie gesagt, und das wer­de ich immer bereu­en.” (Zitat aus “Not­hing more to tell” S.17) Wegen ihm hat sie das Schrei­ben für die Schü­ler­zei­tung begon­nen. Doch Mr. Lar­kin ist ermor­det wor­den, als Brynn 13 Jah­re alt war. Drei Schü­ler haben sei­ne Lei­che damals im Wald gefun­den. Dar­un­ter auch Tripp, Brynns bes­ter Freund, der jedoch von einem auf den ande­ren Tag mit ihr gebro­chen hat. Sie vor ande­ren gede­mü­tigt hat und behaup­tet hat

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Eileen Merriman — Missing Sophie

Kasimira3.Oktober 2020

“Miss­ing Sophie” ist ein Thril­ler der neu­see­län­di­schen Autorin Eileen Merri­man. Eine Geschich­te über Freund­schaft, Geheim­nis­se und ein ver­schwun­de­nes Mäd­chen. Auf eine beson­de­re Art und Wei­se erzählt: näm­lich rück­wärts! Unter­halt­sam und span­nend und mit einem raf­fi­nier­ten Ende. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Als sie neun Jah­re alt waren und die Grund­schu­le besuch­ten, lern­ten sie ein­an­der ken­nen. Und beschlos­sen, da sie alle drei den glei­chen Namen tru­gen, fort­an mit­ein­an­der befreun­det zu sein: Sophie Aber­crom­bie — die Schö­ne, Sophie Twiggs — die Sport­li­che (genannt Twig­gy) und Sophie McKen­zie — die Unschein­ba­re (genannt Mac). Doch nun ist Sophie seit 64 Tagen spur­los ver­schwun­den. Das letz­te Mal, als Sophie M. sie gese­hen hat, saß sie bei ihrem Eng­lisch­leh­rer Mr Bacon im Auto und sie küss­ten sich. Das hat sie auch der Poli­zei gesagt. “Aber wer weiß, ob Sophies Ver­schwin­den etwas mit Mr Bacon

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Kathy Tailor — Disappeared

21.Oktober 2019

“Dis­ap­peared” ist das ers­te Buch der deut­schen Autorin Kathy Tail­or. Ein Thril­ler, der in ein abge­le­ge­nes Inter­nat ent­führt, in wel­chem das plötz­li­che Ver­schwin­den eines Mäd­chens gro­ße Rät­sel auf­gibt. Eine Geschich­te über Intri­gen, Geheim­nis­se und eine ver­bo­te­ne Lie­be zu einem Leh­rer. Unter­halt­sam und span­nend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor gut einem hal­ben Jahr ist Frey­as Mut­ter gestor­ben. Sie hat­te einen Herz­in­farkt und lag danach im Koma, aus wel­chem sie nie wie­der erwach­te. Seit­dem hat Freya immer wie­der hef­ti­ge Alp­träu­me. Die­se hal­ten auch an, als sie in das Inter­nat Hohen­hau­sen kommt. Ihr Vater, der sich — um sei­ne Trau­er zu ver­ar­bei­ten — lie­ber in Arbeit stürzt und wenig Zeit für sei­ne Toch­ter hat, hält es für das Bes­te und hat sie dort­hin geschickt. Freya freun­det sich mit ihrer Zim­mer­nach­ba­rin und Außen­sei­te­rin Ter­ri an. Die Zicken der Schu­le Maria und Anna, allen vor­an die ein­ge­bil­de­te Cora, deren Vater viel Ein­fluss hat, lernt sie eben­falls schnell ken­nen. Doch dann verschwindet

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Lena Gorelik — Mehr Schwarz als Lila

Lena Gorelik - Mehr Schwarz als Lila23.September 2018

Die rus­si­sche Autorin Lena Gore­lik hat mit “Mehr Schwarz als Lila” einen Roman geschrie­ben, der eigent­lich (im Hard­co­ver) in einem Erwach­se­nen­ver­lag erschie­nen ist, sich aber auf­grund der Geschich­te vor allem an ein junges/jugendliches Publi­kum rich­tet. Ein Buch über Freund­schaft, das Erwach­sen­wer­den und die Lie­be, die nicht immer erwi­dert wird. Authen­tisch und ein­fühl­sam erzählt. Mit einem beson­ders gelun­ge­nem Cover! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Alex­an­dra, die von allen nur Alex genannt wird, hat zwei bes­te Freun­de: Paul und Rat­te (die eigent­lich Nina heißt). “Manch­mal ist da die­se Nähe zwi­schen uns. Die Nähe bedarf kei­ner Wor­te. Ich spü­re sie dann, sogar in den Füßen, und ich weiß dann nicht, wie ich sie in Wor­te fas­sen soll­te…[…] Manch­mal fah­re ich Paul dann durch die strub­be­li­gen Haa­re und mei­ne Hand bleibt in sei­nen Haa­ren ste­cken, und das ist, als hiel­te er mich damit fest. Oder ich leh­ne mei­nen Kopf an Rat­tes Schul­ter, und das ist bei­na­he ein Wort.” (Zitat aus “Mehr Schwarz als Lila” S.63ff) Alex, die einen Papa­gei namens Astrid daheim hat, trägt am liebs­ten schwarz. Sie hat nur schwar­ze Klei­dungs­stü­cke in ihrem Schrank hän­gen, auch wenn Rat­te behauptet

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Patricia Mennen — Du gehörst mir allein

Patricia Mennen Du gehörst mir allein

9.Februar 2012

“Du gehörst mir allein” der deut­schen Autorin Patri­cia Men­nen ist ein ergrei­fen­der Roman, der sich span­nend wie ein Thril­ler liest und das neben einer ver­bo­te­nen Lie­be zu einem Leh­rer das The­ma Stal­king in dem Mit­tel­punkt rückt. Sehr zu emp­feh­len für Jugend­li­che ab 13 Jahren.

Es fängt zunächst alles ganz harm­los an: ein jun­ges Mäd­chen namens Caro­lin, die das Thea­ter­spie­len über alles liebt, ver­liebt sich in ihren Leh­rer: Patrick, Lehr­amts­prak­ti­kant, der neu­er­dings die Thea­ter-AG über­nimmt. Der Leser erfährt wie sich die Bezie­hung zwi­schen ihnen lang­sam ent­wi­ckelt und sie bald zusam­men sind. DOCH DANN… wech­selt die Per­spek­ti­ve. Und es wird aus Patricks Sicht und der ihrer bes­ten Freun­din erzählt. Sinah, die den Lügen ihrer Freun­din lang­sam auf die Schli­che kommt. Und Patrick, der neu­er­dings von einer Unbe­kann­ten mit roten Rosen über­schüt­tet wird, mit E‑Mail-Bot­schaf­ten und heim­li­chen Besu­chen in sei­ner Woh­nung. Patrick fühlt sich stets unter Beob­ach­tung und ist völ­lig über­for­dert mit der Situa­ti­on. Zumal er mit einer Schü­le­rin wirk­lich eine Bezie­hung ein­geht, die aber NICHT Caro­lin ist. Doch Caro­lin, die auch das über Patrick her­aus­fin­det, ist jedes Mit­tel recht um

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