Frank Schwieger — Trümmerkinder: Wie wir die Nachkriegszeit erlebten

29.Januar 2026

“Trüm­mer­kin­der: Wie wir die Nach­kriegs­zeit erleb­ten” ist ein bio­gra­fi­sches Sach­buch des deut­schen Autoren Frank Schwie­ger für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren. Er lässt sie­ben Jun­gen und Mäd­chen unter­schied­li­chen Alters zu Wort kom­men. Sie erzäh­len ihre Geschich­te, wie sie die Nach­kriegs­zeit von 1945 bis 1954 erlebt haben. Wie sie ver­trie­ben wur­den, Flucht und Hun­ger erleb­ten, Käl­te und Angst. Wie sie Tei­le ihrer Fami­lie ver­lo­ren. Wie sie sich ein neu­es Zuhau­se in den Trüm­mern suchen musss­ten. Wie sie heim­lich Koh­le klau­ten. Wie sie aber auch uner­war­tet Mensch­lich­keit in schwe­ren Zei­ten erfuh­ren. Hoff­nung, Zusam­men­halt und ein Miteinander.

Jede Geschich­te beginnt mit einer Zeich­nung der jewei­li­gen Per­son, die erzählt und einem kur­zen Steck­brief, in dem man den Namen, das Geburts­da­tum, die Geschwis­ter und den Wohn­ort erfährt. Vie­le Berich­te erstre­cken sich auch

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Neal Shusterman, Andrés Vera Martínez — Fenster in der Nacht: Geschichten der Hoffnung

11.Februar 2024

“Fens­ter in der Nacht: Geschich­ten der Hoff­nung” ist eine Gra­phic Novel des ame­ri­ka­ni­schen Autoren Neal Shus­ter­man (illus­triert von Andrés Vera Mar­tí­nez). Das Buch ent­hält fünf Kurz­ge­schich­ten über den Holo­caust, die auf eine Art und Wei­se geschrie­ben sind, wie sie noch nie erzählt wur­den! Der Autor ver­knüpft his­to­ri­sche Bege­ben­hei­ten mit einen Hauch von Fan­tas­tik. Was wäre, wenn…? Wenn plötz­lich Din­ge mög­lich gewe­sen wären, die gar nicht mög­lich sind? Din­ge, die Zuflucht, Ret­tung und vor allem Hoff­nung bedeu­ten? Wenn Men­schen aus Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern geret­tet wer­den kön­nen, weil die Legen­de des Golem leben­dig wird. Wenn eine Flucht von däni­schen Juden über das Meer rea­li­sier­bar ist, weil ein Stab aus Holz ver­sun­ke­ne Schif­fe aus dem Meer empor­tau­chen lässt. Wenn ein Fens­ter in der Nacht in einem Raum, in dem jüdi­sche Schwes­tern sich ver­steckt hal­ten, plötz­lich die Pfor­te zu einer ande­ren Welt wird. Ein bemer­kens­wer­tes, wich­ti­ges Buch, das ver­gan­ge­ne Ereig­nis­se aus einem ganz ande­ren Blick­win­kel beschreibt und den­noch his­to­ri­schen Kon­text und Bei­spie­le wah­rer Mensch­lich­keit in Zei­ten des Schre­ckens nach jedem Kapi­tel erklä­rend abbil­det. Ein­dring­lich, span­nend und uner­war­tet erzählt und vor allem für eine Ziel­grup­pe geschrie­ben, die sich mit dem The­ma Holo­caust viel­leicht noch nicht inten­siv aus­ein­an­der­ge­setzt hat. Ab 12 Jah­ren und für Erwachsene.

Drei jüdi­sche Schwes­tern, deren Eltern ins Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger gesteckt wur­den, und die von einer alten Dame in ihrem Haus ver­steckt wer­den. Aus dem Fens­ter dür­fen sie nicht schau­en. Nie­mand darf sie sehen. Die Vor­hän­ge sind zuge­zo­gen. Doch manch­mal spi­ckeln sie hin­aus. Und sehen etwas, durch das Fens­ter, das es eigent­lich gar nicht geben dürf­te… Als der Boten­jun­ge, der ihnen Essen bringt, sich ver­rät, kom­men ihnen

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Janne Teller — Alles, worum es geht

Janne Teller Alles worum es geht1.Juli 2015

Lese­fut­ter für alle Fans von Jan­ne Tel­ler: Die däni­sche Autorin hat mit “Alles, wor­um es geht” dies­mal eine Kurz­ge­schich­ten­samm­lung her­aus­ge­ge­ben. Gewohnt ekla­tant und zum Nach­den­ken anre­gend spricht sie über ver­schie­dens­te The­men: Gewalt, Aus­gren­zung, Frem­den­hass, Vor­ur­tei­le, kul­tu­rel­le Differenzen/Unterschiede, Aus­beu­tung, Todes­stra­fe und Behin­de­rung. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14.

Ins­ge­samt sind es acht Geschich­ten, mit denen Jan­ne Tel­ler ihre Leser kon­fron­tiert. Sie dazu ein­lädt, sich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Und das muss man. Denn die Autorin wickelt die Leser um ihre Fin­ger. Sie erzählt, sie umgarnt und endet dann abrupt. Sie pro­vo­ziert, scho­ckiert und lässt einen den Kopf schüt­teln. Aber sie macht dies auf bril­lan­te Weise!

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Asa Anderberg Strollo — Verdammt heiß

Asa Anderberg Strollo - Verdammt heiß5.Oktober 2013

“Sex sells” - dass ist nicht erst seit dem Erfolg von “Shades of Grey” bekannt. Doch war­um nicht auch Jugend­li­che mit die­ser “Weis­heit” zum Buch­kauf locken? Das dach­te sich wohl die schwe­di­sche Her­aus­ge­be­rin Asa Ander­berg Strol­lo, als sie die ero­ti­sche Kurz­ge­schich­ten­samm­lung “Ver­dammt heiß” auf den Markt brach­te. Ein Jugend­buch, das defi­ni­tiv nicht ganz jugend­frei ist! Ab 16 Jahren.

In “Ver­dammt heißt” wird nichts zen­siert, aus­ge­blen­det oder roman­ti­siert. Hier geht es um nack­te Tat­sa­chen: Eine Ver­ab­re­dung zum Sex auf der Schul­toi­let­te. Ein über­ra­schen­des One-Night-Stand. Eine Affä­re mit der Bio­lo­gie­leh­re­rin. Ein uner­war­te­tet Drei­er. Ein Tag­traum. Auch Homo­se­xua­li­tät

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Stephan Sigg — Das hohe Lied der Liebe

Stephan Sigg Das hohe Lied der Liebe5.März 2013

Eine Lie­bes­er­klä­rung an die Lie­be — das ist Ste­pan Siggs neu­es­tes Buch “Das hohe Lied der Lie­be”. Eine Samm­lung des Schwei­zer Autoren vol­ler Geschich­ten, Gedich­te und Gebe­te über das höchs­te aller Gefüh­le. Hier ist nichts ver­staubt und tro­cken, hier wer­den flot­te Geschich­ten aus dem All­tag Jugend­li­cher erzählt, die vor allem eines ver­mit­teln: Lie­be ist ein groß­ar­ti­ges Geschenk! Ein tol­les Prä­sent zur Kon­fir­ma­ti­on. Emp­foh­len ab 13 Jahren.

Ein Kalei­do­skop vol­ler Moment­auf­nah­men. Das ers­te Mal ver­liebt sein. Aus Lie­be Din­ge tun, die man nor­ma­ler­wei­se nie tun wür­de. Mut haben, jeman­dem sei­ne Lie­be zu geste­hen. Sei­ne Lie­be ver­heim­li­chen. Angst vor Ent­täu­schun­gen haben. Unge­dul­dig war­ten auf die Lie­be. Ein Risi­ko ein­ge­hen und die Gefahr ver­letzt zu wer­den in Kauf neh­men. Eifer­süch­tig sein und  Lie­bes­kum­mer haben. Von der Lie­be über­rascht und ver­zau­bert wer­den.

Mit in sich abge­schlos­se­nen, teil­wei­se leicht vor­her­seh­ba­ren Kurz­ge­schich­ten (was das Lese­ver­gnü­gen den­noch nicht min­dert!) unter­hält Ste­phan Sigg sei­ne jugend­li­chen Leser. Die Tex­te schaf­fen viel Raum für eige­ne Gedan­ken und durch ihren gro­ßen All­tags­be­zug auch die Mög­lich­keit sich in man­chen Epi­so­den selbst wie­der­zu­er­ken­nen. Am Ende von “Das hohe Lied der Lie­be” wird

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Stephan Sigg — Die 7 Todsünden

Stephan Sigg Die 7 Todsünden8.Februar 2012

Das neue Buch des Schwei­zer Autoren und Theo­lo­gen Ste­phan Sigg greift ein inter­es­san­tes The­ma auf: “Die 7 Tod­sün­den”. Schon allein das Cover ist einen Hin­gu­cker wert und lässt hof­fent­lich vie­le Leser danach grei­fen, denn auch inhalt­lich ist das Buch wie­der mehr als unter­halt­sam, anre­gend und lädt ein zu vie­len Dis­kus­sio­nen. Ab 12 Jah­ren und für Erwachsene.

Das Buch ver­sam­melt sie­ben Kurz­ge­schich­ten, in denen Jugend­li­che die Haupt­rol­le spie­len. Mit­ten aus dem Leben gegrif­fen, bezieht sich jede der Geschich­ten auf eine der Tod­sün­den: Stolz, Neid, Völ­le­rei, Lust, Zorn, Neid, und Faul­heit. Jedoch — und das ist gera­de das Tol­le an dem Buch — ver­rät die Über­schrift nicht, wel­che Geschich­te sich auf wel­che Tod­sün­de bezieht. Der Leser ist selbst dazu ange­hal­ten mit zu raten. Eine “Auf­lö­sung” gibt es am Ende des Buches. Dazu aus­führ­li­che­re Erklä­run­gen zu jeder Geschich­te. Eben­falls wird der Ent­ste­hung der sie­ben Tod­sün­den auf den Grund gegan­gen (sie stam­men näm­lich nicht aus der Bibel

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