Constanze Neumann — Wann werden wir uns wiedersehen?

26.August 2026

Wann wer­den wir uns wie­der­se­hen?” ist ein Roman der deut­schen Autorin Con­stan­ze Neu­mann, die sich dem The­ma Leben in der DDR und Flucht aus die­ser wid­met. Im Mit­tel­punkt die Freund­schaft zwei­er Mäd­chen. Die Fami­lie der einen arbei­tet für die Sta­si, wäh­rend die Fami­lie der ande­ren mit dem Leben dort unzu­frie­den ist und mit einem Pad­del­boot über die Ost­see flüch­ten will. Ein gro­ßes Geheim­nis und eine Freund­schaft, die auf eine Pro­be gestellt wird… Bewe­gend, authen­tisch und mit­rei­ßend. Ide­al auch für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re, um in jene Zeit einen Ein­blick zu bekom­men. Mit aus­führ­li­chen Zusatz­in­for­ma­tio­nen. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

1985. Jana und Kat­ja sind bei­de 12 Jah­re alt. Sie leben in Leip­zig und sind bes­te Freun­din­nen seit der ers­ten Klas­se. Jetzt ste­hen die Som­mer­fe­ri­en bevor und die bei­den Mäd­chen müs­sen sich

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Stefanie Kaluza — Faustschlag von rechts

21.Juni 2026

Faust­schlag von rechts” ist ein Roman der deut­schen Autorin Ste­fa­nie Kalu­za, der sich mit den Gefah­ren von Rechts­extre­mis­mus aus­ein­an­der­setzt. Im Mit­tel­punkt der 15-jäh­ri­ge Jarik, der unter der Tren­nung sei­ner Eltern lei­det, mit sei­nen Freun­den nicht mehr so rich­tig reden kann und der beim Boxen im Jugend­zen­trum Dampf ablässt. Als sein cha­ris­ma­ti­scher Trai­ner Falk ihn zu einem Zelt­la­ger ein­lädt, freut sich Jarik über den neu­en Anschluss. Holz hacken, Sport trei­ben und Fan­ta­sy-Rol­len­spie­le im Wald. Hier fühlt er sich will­kom­men und ange­nom­men. Sei­ne Freun­de war­nen ihn, dass dies ein Camp von völ­ki­schen Neo­na­zis sein soll. Doch Jarik igno­riert das. Das hät­te er doch mit­be­kom­men. Erst als er und sei­ne neu­en Kum­pels vom Jugend­zen­trum aus­ge­schlos­sen wer­den, gerät die Situa­ti­on all­mäh­lich außer Kon­trol­le… Ein eher ein­fach geschrie­be­nes Buch, das mit kur­zen Sät­zen und einer schlich­ten Spra­che aus­kommt, es dadurch aber schafft, auch jün­ge­re Leser:innen für das erns­te The­ma Rechts­extre­mis­mus zu sen­si­bi­li­sie­ren. Bewe­gend und wich­tig. Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 15-jäh­ri­ge Jarik lebt in einem Kaff, in dem nur zwei Mal am Tag der Bus fährt. Nichts groß los hier. Oft hängt er mit sei­ner Cli­que an der Bus­hal­te­stel­le ab. Oder sie gehen ins Jugend­zen­trum, wo er boxen lernt. Doch in letz­ter Zeit ist das Leben anstren­gend für ihn gewor­den. Sei­ne Eltern haben

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Anna February — The Hive: Wenn die Königin fällt

23.August 2025

The Hive: Wenn die Köni­gin fällt” ist ein dys­to­pi­scher Thril­ler der bri­ti­schen Autorin Anna Febru­ary, der in eine unter­ir­di­sche Kolo­nie ent­führt, in einer nach dem Kli­ma­wan­del zer­stör­ten Welt. Wie in einem Bie­nen­stock leben die Men­schen dort im “Hive”. Es gibt zwei Köni­gin­nen, die über alles regie­ren. Eine Schar voll Aszen­den­ten, die die nächs­ten Anwär­ter auf den Thron oder den Rat des Hives sind und Arbei­ter, die ver­schie­de­ne Diens­te leis­ten. Ein stren­ges Regle­ment bestimmt den All­tag. Wer krank oder alt ist oder Feh­ler macht, könn­te bei der nächs­ten Aus­le­se aus­sor­tiert wer­den, wird nach drau­ßen geschickt oder getö­tet. Auch die Mög­lich­keit sich fort­zu­pflan­zen wird nur von den Köni­gin­nen bestimmt. Alles geschieht für die Gemein­schaft und zum Wohl des Hives. Are­ni­te ist mit der Aszen­den­tin Euphe­mia schon seit Geburt durch ein Schutz­schild ver­bun­den. Sie wür­de ihr Leben für Euphe­mia geben und wur­de nur dazu aus­ge­bil­det, um sie zu beschüt­zen. Doch dann wird ihr Schütz­ling eines Tages ermor­det und Are­ni­te für die Täte­rin gehal­ten. Eigent­lich hät­te sie gar nicht über­le­ben dür­fen. Stirbt der Schütz­ling, so stirbt das Schild auto­ma­tisch. Are­ni­te hat drei Tage Zeit ihre Unschuld zu bewei­sen, sonst wird sie hin­ge­rich­tet wer­den. Dabei hilft ihr der könig­li­che Außen­sei­ter Niko­los. Es beginnt ein Wett­lauf gegen die Zeit. Bald geschieht der nächs­te Mord… Ein äußerst fas­zi­nie­ren­des Buch, das schon recht anspruchs­voll und kom­plex ist, aber span­nend und unter­halt­sam geschrie­ben ist. Eine inter­es­san­te Mischung aus Dys­to­pie und Kri­mi. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Lese­er­leb­nis! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die gro­ße Flut hat als Fol­ge des Kli­ma­wan­dels die Erde nahe­zu unbe­wohn­bar gemacht. Doch es gibt den Hive. Eine neue Lebens­form, ähn­lich wie einen Bie­nen­stock. Ein rie­si­ges, kam­mern­ähn­li­ches Gebil­de, eine gro­ße unter­irr­di­sche Kolo­nie im Meer. Ein gro­ßer Blitzableiter

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Moritz Seibert — Das letzte Aufgebot

4.Mai 2025

Das letz­te Auf­ge­bot” ist der Debüt­ro­man des deut­schen Autoren Moritz Sei­bert. Basie­ren­den auf einem Thea­ter­stück, das der Autor, der das “Jun­ge Thea­ter Bonn” lei­tet, mit drei Jugend­li­chen aus dem Nach­wuchs­en­sem­ble ent­wi­ckel­te und wel­ches auf Tei­len der Lebens­ge­schich­te sei­nes eige­nen Vaters beruht. Er ent­führt in ein (fik­ti­ves) klei­nes Dorf in die Eifel, in wel­chem der Zwei­te Welt­krieg kaum statt­fin­det. Hier wohnt der 15-jäh­ri­ge Jakob und erlebt 1944 einen fast nor­ma­len Som­mer. Geht mit sei­nen Freun­den schwim­men, nimmt regel­mä­ßig an den Wehr­machts­übun­gen der Hit­ler Jugend teil und erlebt sei­ne ers­te gro­ße Lie­be mit Maria, der Nich­te des Bür­ger­meis­ters. Doch dann steht eines Tages ein SS-Wagen im Dorf. Die nächs­te Gene­ra­ti­on der Jugend­li­chen soll ein­ge­zo­gen wer­den, um für das Hei­mat­land zu kämp­fen. Jakob ist eigent­lich noch ein Jahr zu jung, mel­det sich aber frei­wil­lig, will eben­so tap­fer und mutig sein wie sei­ne Freun­de. Doch im Lager, in dem er aus­ge­bil­det wird, ist nicht alles so toll, wie er es erwar­tet hat und dann erfährt er auch noch etwas über Maria, das alles auf den Kopf stellt… Ein wirk­lich sehr gelun­ge­ner, über­zeu­gend und mit­rei­ßend erzähl­ter Roman über die letz­ten Mona­te des Zwei­tes Welt­kriegs. Über die Balan­ce zwi­schen Erwach­sen­wer­den und Krieg, zwi­schen Lie­be und Hass, Treue und Ver­rat, Angst und Hel­den­tum. Ein sehr emp­feh­lens­wer­tes Buch, das sich wirk­lich zu lesen lohnt! Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

1944. Stein­bach, in der Eifel. Hier lebt der 15-jäh­ri­ge Jakob mit sei­nem klei­nen Bru­der und sei­ner Mut­ter auf einem Hof. Seit der Vater, von dem sie schon lan­ge nichts mehr gehört haben, an der Front kämpft, kämp­fen auch sie um das finan­zi­el­le Über­le­ben. Haben kaum Geld. Jakob läuft meistens

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Zoë Jenny — Nachts werden alle Wünsche wahr

13.November 2024

Nachts wer­den alle Wün­sche wahr” ist ein Kin­der­buch der Schwei­zer Autorin Zoë Jen­ny, die vor allem mit ihrem Roman “Blü­ten­staub­zim­mer” (für Erwach­se­ne) bekannt wur­de. In ihrem aktu­el­len Werk stellt sie die 10-jäh­ri­ge Lea in den Mit­tel­punkt, die mit ihren Freun­den die auf­re­gends­ten Aben­teu­er erlebt. Als sie sich nachts in das Ein­kaufs­zen­trum schlei­chen, in dem Leas Mut­ter arbei­tet, ent­de­cken sie ein geheim­nis­vol­les, magi­sches Buch, das ihnen Rät­sel auf­gibt und Auf­ga­ben stellt. Nur wenn sie ihre Ängs­te über­win­den und wah­ren Mut bewei­sen, wer­den sich eini­ge ihrer Träu­me erfül­len. Gemein­sam machen sich die Freun­de dar­an die Her­aus­for­de­run­gen zu lösen und über sich hin­aus­zu­wach­sen. Fan­ta­sie­voll, unter­halt­sam und mit einer schö­nen Bot­schaft ver­se­hen. Lei­der manch­mal ein wenig unau­then­tisch und künst­lich wir­kend. Für Kin­der ab 9 Jahren.

Die Schu­le hat wie­der ange­fan­gen und Lea freut sich dar­auf, ihre Freun­de wie­der­zu­se­hen. “Die letz­te Feri­en­wo­che war furcht­bar lang­wei­lig. Nur scha­de, dass sie in der Klas­se nicht neben einem ihrer Freun­de sit­zen kann. Die Leh­re­rin hat sie aus­ge­rech­net neben Mia gesetzt. Mia, die immer so unfreund­lich zu ihr ist. Schon in der ers­ten Stun­de hat Mia ihr Line­al in die Mit­te des Tisches gelegt und gesagt: “Das hier ist die Gren­ze!” (Zitat aus “Nachts wer­den alle Wün­sche wahr” S.6ff) Aber in ihrer Frei­zeit unter­nimmt sie viel mit ihren Freun­den. Da sind die Zwil­lin­ge Jes­scia und Jen­ny. Und Simon, des­sen Mut­ter gestor­ben ist. Und Lukas, der schon einen eigenen

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