Schlagwort Archiv: Jutta Wilke

Jutta Wilke — Roofer

Jutta Wilke - Roofer18.Juni 2017

Die deut­sche Autorin Jut­ta Wil­ke wagt sich in ihrem neu­en Roman “Roofer” an ein ganz beson­de­res und im Jugend­buch bis­her unbe­kann­tes The­ma her­an: Roofing — “ein Extrem­sport […], bei dem meist Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne ohne Siche­rung auf hohe Bau­wer­ke oder Gebäu­de klet­tern, um sich dort zu foto­gra­fie­ren oder zu fil­men” (Wiki­pe­dia) Bril­lan­te Unter­hal­tung, die nicht nur the­ma­tisch, son­dern vor allem span­nungs­mä­ßig abso­lut zu über­zeu­gen weiß. Aber Vor­sicht: Es geht hoch hin­aus! Schwin­del­frei zu sein erleich­tert das Lesen unge­mein;-) Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Frank­furt am Main. In Ali­ces Leben ist es nicht immer ein­fach. Ihr Vater ist an einer Krank­heit gestor­ben, als sie noch ein Kind war und ihre nach Har­mo­nie und Sicher­heit gie­ren­de Mut­ter hat sich an einen neu­en Mann gebun­den, der sie nur belügt und betrügt. Ein­zig ihre Freund­schaft zu Nasta­sia, die alle nur Nas­ti nen­nen, ist ein Licht­blick in ihrer klei­nen Welt: “Ich hät­te bei Nas­ti blei­ben sol­len. Solan­ge ich mit ihr zusam­men war, fühl­te ich mich gut. Frei und stark irgend­wie. Und unge­bun­den. Aber sobald ich in unse­re Stra­ße ein­bog, war die­ses Gefühl weg. Es war, als ob eine graue Wol­ke unser Haus und alle, die dar­in leb­ten, ein­hüll­te. Eine Wol­ke aus Trau­rig­keit. Und aus Angst.” (Zitat aus “Roofer” S.27) Doch dann zeigt Nas­ti ihr ein erschre­cken­des Video von… Weiterlesen!

Jutta Wilke — Herzschlagzeilen

Jutta Wilke Herzschlagzeilen24.Februar 2014

Die deut­sche Autorin Jut­ta Wil­ke hat einen flot­ten, pfif­fig erzähl­ten Roman geschrie­ben: “Herz­schlag­zei­len”. Über den Wunsch eines jun­ge Mäd­chens Jour­na­lis­tin zu wer­den, die Ent­de­ckung der ers­ten Lie­be und eine geplan­te Ent­füh­rung, die es zu ver­hin­dern gilt. Mit viel Humor und einer gro­ßen Por­ti­on Selbst­iro­nie. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Isa will unbe­dingt Jour­na­lis­tin wer­den. Schon seit län­ge­rem schreibt sie für die Schü­ler­zei­tung “Brenn­punkt”, jetzt darf sie für ein Prak­ti­kum sogar für den “Stadt­an­zei­ger” arbei­ten. Bei einer Kin­der­gar­ten­er­öff­nung trifft sie auf Marc, den Sohn des Bür­ger­meis­ters, den sie unab­sicht­lich in eine miss­li­che Lage bringt. Durch Zufall erfährt sie, dass aus­ge­rech­net er an sei­nem Geburts­tag ent­führt wer­den soll. Das wäre die Sto­ry, auf die sie gewar­tet hat! Damit könn­te sie ihren Durch­bruch schaf­fen. Um sei­ne Ent­füh­rung zu ver­hin­dern und ihm gleich­zei­tig näher zu kom­men, schmie­det sie mit ihrer bes­ten Freun­din Nina einen Plan. Und tat­säch­lich — Marc zeigt Inter­es­se an ihr! Das gefällt jedoch… Weiterlesen!

Jutta Wilke — Wie ein Flügelschlag

Jutta Wilke Wie ein Flügelschlag20.Februar 2014

Wie ein Flü­gel­schlag” von der deut­schen Autorin Jut­ta Wil­kes ist nun als Taschen­buch erschie­nen. Ein span­nen­der, rund her­um gelun­ge­ner Thril­ler, der sprach­lich schön erzählt ist und einen sofort mit sich reißt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Gleich zu Beginn des Roma­nes wird ein Mäd­chen tot im Pool gefun­den. Mela­nie. Erst dann setzt die eigent­li­che Geschich­te an und es wird erzählt, was drei Mona­te vor­her geschah: Mit­tels eines Sti­pen­di­ums erhält Jana die Chan­ce auf ein Inter­nat für Leis­tungs­sport­ler zu gehen. Sie liebt das Schwim­men, nicht der Sie­ge wegen, son­dern weil sie sich nur dort im Was­ser frei füh­len kann. Der Sport war schon immer eine Mög­lich­keit der Anhäng­lich­keit ihrer depres­si­ven Mut­ter zu ent­kom­men und ein­fach nur sie selbst zu sein. Das Schwimm­trai­ning ist hart und die ande­ren Mit­schü­ler hän­seln sie - bis auf Mela­nie,… Weiterlesen!

Die Januar-Jugendbuch-Neuheiten — ein Überblick:

Januarnovitäten 201431.Januar 2014

Das Jahr 2014 hat schon längst begon­nen und der Buch­markt über­schwemmt uns mit einer Viel­zahl von Neu­erschei­nun­gen. Wo anfan­gen? Was lohnt sich? Was klingt viel­ver­spre­chend und was ist ein Flop? Wo wur­de ein neu­es The­ma ent­deckt und wo funk­tio­niert Alt­be­währ­tes wie­der rich­tig gut? Hier gibt es einen klei­nen Über­blick über die aktu­el­len Neu­erschei­nun­gen des Monats Janu­ar. Chro­no­lo­gisch nach dem Ver­lag­s­al­pha­bet.

A wie Are­na Ver­lag. A wie Alt­be­währ­tes geht immer gut: des­halb kom­men im Janu­ar eini­ge Titel ein­fach mal mit neu­em Preis und/oder neu­em Cover/Buchformat auf den Markt. Äußerst preis­wert sind nun vier älte­re Titel der fol­gen­den Are­na-Thril­ler:… Weiterlesen!

Das Thema “Gedächtnisverlust” in der Jugendliteratur

28.Dezember 2012

Das The­ma “Gedächt­nis­ver­lust” wird in der Jugend­li­te­ra­tur häu­fig ange­spro­chen. Zum einen erzeugt es eine Men­ge Span­nung beim Lesen, wenn die Erin­ne­rung der Haupt­fi­gur Stück für Stück zurück­kehrt und man nicht weiß, was einen erwar­tet. Zum ande­ren befin­det sich der Leser auf dem glei­chen Kennt­nis­stand wie die Figur selbst. Es gibt nichts, was erwähnt wer­den muss, kei­ne Kind­heits­ge­schich­ten, kei­ne Ein­flüs­se auf die Ent­wick­lung der Per­son, weil sie sich ohne­hin meist an rein gar nichts mehr erin­nern kann. Die­ses Neu-Ent­de­cken, die­ses Mit­rät­seln und Über­le­gen, was in der Ver­gan­gen­heit pas­siert sein könn­te, machen mitoft einen beson­de­ren Reiz aus.

Jutta Wilke Schwarz wie SchneeEin aktu­el­les Jugend­buch zu die­sem The­ma ist bei­spiels­wei­se Jut­ta Wil­kes “Schwarz wie Schnee” (Sauer­län­der Ver­lag, ab 14). Hier­bei erwacht die 17-jäh­ri­ge Prot­ago­nis­tin nach einem Motor­rol­ler­un­fall im Kran­ken­haus und kann sich an rein gar nichts mehr erin­nern. Auch die frem­de Frau an ihrem Bett, die ihre Mut­ter sein soll, erkennt sie nicht. Zuhau­se in dem Miets­haus erhält sie selt­sa­me Anru­fe. Jemand nennt sie “Schnee­witt­chen”. Und hat sie wirk­lich etwas mit Dro­gen zu tun gehabt? Denn in ihrem Blut hat man Spu­ren davon gefun­den. Zusam­men mit einem Mit­schü­ler geht sie auf die Suche nach ihrer Ver­gan­gen­heit. Span­nend und unter­halt­sam erzählt und mit einem ziem­lich über­ra­schen­den Ende!

Auch in Miche­le Jaf­fes Thril­ler “Wer schön sein will, muss ster­ben” (Fischer Ver­lag, ab 14) erwar­tet den Leser ein furio­ses Ende, auf das man selbst wohl so nie gekom­men wäre. In dem Psy­cho­thril­ler, des­sen Ver­lag sich bezüg­lich der Span­nung mit Tote Mäd­chen lügen nicht” ver­gleicht, geht es um ein 16-jäh­ri­ges Mäd­chen, das zu den belieb­tes­ten Mäd­chen der Schu­le gehört und nach einer total ange­sag­ten Par­ty von einem Auto ange­fah­ren wird. Als sie nach einer kur­zen Bewusst­lo­sig­keit unter einem Dor­nen­strauch erwacht,… Weiterlesen!

Jutta Wilke — Schwarz wie Schnee

Jutta Wilke Schwarz wie Schnee17.Oktober 2012

Die deut­sche Autorin Jut­ta Wil­ke hat nach “Wie ein Flü­gel­schlag” einen neu­en Thril­ler für Jugend­li­che geschrie­ben: “Schwarz wie Schnee” — eine Geschich­te über das Ver­ges­sen, das Erin­nern und die bedroh­li­che Gefahr, die damit ver­bun­den ist. Die­se Suche nach sei­ner eige­nen Iden­ti­tät liest sich recht span­nend. Ab 14 Jah­ren.

Sie ist 17 Jah­re. Und sie heißt Kira. Das sagen zumin­dest die Ärz­te und Kran­ken­schwes­tern, als sie nach einem Koma im Kran­ken­haus erwacht. Und die­se frem­de Frau, die immer an ihrem Bett wacht und ihre Mut­ter sein soll. Doch Kira kann sich an nichts erin­nern. Auch an den Unfall mit ihrem Motor­rol­ler, der sie erst hier­her­ge­bracht hat. Auf der glat­ten Stra­ße muss sie weg­ge­rutscht und die Böschung hin­un­ter­ge­fal­len sein. Nur ein Baum hat ver­hin­dert, dass sie in einen Fluss fiel. Alles fühlt sich fremd an. Die Woh­nung ihrer Mut­ter, ihr Zim­mer, ihr Gesicht im Spie­gel, alles. Wer war sie vor­her? Und war­um hat Kira das selt­sa­me Gefühl ver­folgt zu wer­den? Dann spricht sie ein Mäd­chen in ihrem Wohn­haus plötz­lich auf Dro­gen… Weiterlesen!