E. Lockhart — We fell apart

31.August 2026

We fell Apart” ist der neu­es­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin E.Lockhart. Das Buch ist eigen­stän­dig zu lesen, spielt aller­dings in der­sel­ben Welt wie ihre Erfolgs­ti­tel “We Were Liars” und “Fami­ly of Liars” und ent­hält Spoi­ler auf die­se. Wer sich das Lese­ver­gnü­gen also nicht ver­mie­sen möch­te, fängt am bes­ten mit den Vor­gän­gern an. Bis­her gab es immer nur Matil­da und ihre Mut­ter. Ihr Vater hat bereits in der Schwan­ger­schaft das Wei­te gesucht und woll­te nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Doch jetzt ist Matil­da 18, ihr Freund hat gera­de mit ihr Schluss gemacht und ihre Mut­ter ist mit einer ihrer neu­es­ten Affä­ren nach Mexi­ko abge­hau­en. Als sie eine Ein­la­dung ihres Vaters erhält, die­sen auf Martha’s Viney­ard zu besu­chen, ist sie über­rascht und neu­gie­rig. Will end­lich Ant­wor­ten bekom­men. Ihr Vater, der ein gro­ßer Künst­ler ist, ist jedoch vor­über­ge­hend ver­reist, als sie ankommt. Wann er zurück­kommt, ist unge­wiss. Dafür trifft sie auf den Rest sei­ner Fami­lie und merkt von Tag zu Tag, dass irgend­et­was dort nicht stimmt… Ein geheim­nis­vol­ler, ein­dring­lich erzähl­ter Roman mit einer ganz beson­de­ren atmo­sphä­ri­schen Spra­che. Unauf­ge­regt erzählt und den­noch in sei­nen Bann zie­hend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Matil­da kennt nur das Leben mit ihrer Mut­ter zusam­men. “Unse­re Fami­lie bestand immer aus uns bei­den. Wenn ich nach einem Vater frag­te, sag­te Isa­do­ra ledig­lich, dass wir ohne ihn bes­ser dran wären. Irgend­wel­che Details spiel­ten nie eine Rol­le.” (Zitat aus “We Fell Apart” S.16). Sie weiß nur, dass er sich schon wäh­rend der Schwan­ger­schaft weigerte

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Susan Kreller — Hannas Regen

Kasimira21.Oktober 2022

Han­nas Regen” ist der neue Roman der viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten, deut­schen Autorin Sus­an Krel­ler. Sie erzählt die Geschich­te einer Freund­schaft zwei­er Mäd­chen. Eine Außen­sei­te­rin und eine neue Mit­schü­le­rin, wel­che sich äußerst son­der­bar ver­hält und offen­bar ein Geheim­nis ver­birgt. Ein Buch, auf das man sich ein­las­sen muss, das sprach­lich aus­ge­feilt und beson­ders, eigen­wil­lig und anders ist. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die ger­ne abseits des Main­streams lesen.

Jose­fin ist eine Außen­sei­te­rin. Freun­de hat sie nicht wirk­lich. Fin­det sich selbst lang­wei­lig. Nicht mal einen Spitz­na­men hat sie bei irgend­je­man­den. Doch dann begeg­net sie Han­na. Das ers­te Mal sieht sie das frem­de Mäd­chen, als es durch den Regen läuft. Ohne Schirm und ohne Jacke und ohne Eile. Han­na taucht nicht in mei­nem Leben auf. Sie taucht von Anfang an unter. Es stimmt auch nicht, dass sie so tut, als wäre die­ser Regen gar nicht vor­han­den. Der Regen, er scheint für sie viel mehr als nur Was­ser zu sein […] Han­na bewegt sich nicht gleich­gül­tig durch den Regen, das ist ja das Merk­wür­di­ge, in Wahr­heit beach­tet sie ihn mehr als jeder Ande­re, ver­steckt sich in ihm, hüllt sich in ihn ein wie einen Man­tel.” (Zitat S.8) Han­na ist die neue Mit­schü­le­rin in ihrer Klas­se. Und sie sitzt neben Jose­fin. Doch sie ist äußerst

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Colleen Hoover — Nächstes Jahr am selben Tag

Colleen Hoover Nächstes Jahr am selben Tag25.Oktober 2019

Nächs­tes Jahr am sel­ben Tag” von der ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Col­leen Hoo­ver ist schon ihr 10. Roman, der ins Deut­sche über­setzt wur­de. Über 400.000 ver­kauf­te Bücher in Deutsch­land — die­ser Erfolg kann sich sehen las­sen! Die Lie­bes­ge­schich­te spielt zwi­schen Los Ange­les und New York, eine On-Off-Bezie­hung der beson­de­ren Art. Man könn­te sagen “Zwei an einem Tag” rel­oa­ded. Roman­tisch wie eh und je, mit sprit­zi­gen Dia­lo­gen und jeder Men­ge gro­ßen Gefüh­len — die­se Autorin kann ein­fach erzäh­len. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für mich eines ihrer bes­ten Bücher! Für Jung und Alt. Frü­hes­tens ab 14 Jahren.

Die 18-jäh­ri­ge Fallon woll­te schon immer Schau­spie­le­rin wer­den, so wie ihr berühm­ter, aber mitt­ler­wei­le höchst arro­gan­ter Vater. Sie galt als eine der viel­ver­spre­chends­ten Nach­wuchs­schau­spie­le­rin­nen, bis sie bei einem Brand vor zwei Jah­ren, bei dem Fallon so schnell nicht gefun­den wur­de — wor­an auch ihr Vater eine Mit­schuld trägt —  schlim­me Ver­bren­nun­gen erlitt. “…nach­dem mein Aus­se­hen in Flam­men auf­ge­gan­gen war, hat mir der Sen­der den Ver­trag gekün­digt. Manch­mal habe ich das Gefühl, mein Vater trau­ert mehr dar­um, dass er jetzt nicht mehr mit sei­ner erfolg­rei­chen Toch­ter ange­ben kann, als dass ich durch sei­ne Unacht­sam­keit für immer ent­stellt bin.” (Zitat aus “Nächs­tes Jahr am sel­ben Tag” S.27) Ihre lin­ke Gesichts­hälf­te ist total ver­narbt, eben­falls die gesam­te lin­ke Sei­te ihres Ober­kör­pers. Nie wie­der, so denkt Fallon, wird sie 

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Wulf Dorn — 21: Dunkle Begleiter

30.Juni 2019

21: Dunk­le Beglei­ter” ist mitt­ler­wei­le das drit­te Jugend­buch des bekann­ten, deut­schen Thril­ler­au­toren Wulf Dorn. Ein Buch über ein Mäd­chen, das 21 Minu­ten lang tot war, ehe man sie reani­mie­ren konn­te, eine beson­de­re Nah­tod­erfah­rung und ein Leben, in dem nun nichts mehr so ist wie zuvor. Denn ihre bes­te Freun­din ist seit­dem spur­los ver­schwun­den. Und nicht nur das… Dra­ma­tisch und äußerst span­nend. Erzäh­le­risch top! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Eigent­lich ist die 16-jäh­ri­ge Nik­ki nicht wirk­lich ein Par­ty­mensch. Sie liebt Bücher, Kino­fil­me, das ruhi­ge­re Leben, mag kei­ne gro­ßen Men­schen­an­samm­lun­gen. Doch ihrer bes­ten Freun­din Zoe zulie­be kommt sie an Hal­lo­ween mit zu einer neu­en Cluber­öff­nung. “Wir waren Ein­zel­kin­der, und irgend­wie war jede von uns für die ande­re wie die Schwes­ter, die sie nie gehabt hat­te. Wir waren immer für­ein­an­der da, pass­ten auf­ein­an­der auf und teil­ten all unse­re Geheim­nis­se. (Zitat aus “21: Dunk­le Beglei­ter” S.21) Ein höchst selt­sa­mes Geheim­nis hat auch Zoe ihr ver­ra­ten. Denn sie fühlt sich seit eini­ger Zeit

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Margit Ruile — Dark Noise

Margit Ruile - Dark Noise13.September 2018

Die deut­sche Autorin Mar­git Rui­le hat mit “Dark Noi­se” einen Thril­ler geschrie­ben, der es in sich hat! Eine Geschich­te über tota­le Über­wa­chung, die unge­heu­er­li­chen Mög­lich­kei­ten der Bild­re­tu­sche und eine geheim­nis­vol­le Unter­grund­grup­pe. Brand­ak­tu­ell und unter­halt­sam. Ein Buch, das nach­denk­lich macht. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Beson­ders gut geeig­net für Jungs ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Zafer führt ein Leben in Abge­schie­den­heit. Er arbei­tet als Bild­re­tu­scheur und ver­lässt sei­ne Woh­nung nur dann, wenn es unbe­dingt sein muss. Er mag kei­ne Leu­te um sich her­um und erhält nur ab und zu Besuch von sei­ner klei­nen Schwes­ter. “Er hass­te die Stra­ßen mit den vie­len Men­schen, die U‑Bahnen, das Gedrän­gel. So vie­le Details, so vie­le Klei­nig­kei­ten. Ohren, Augen, Kör­per, Bewe­gun­gen, Haa­re. Per­fekt erschaf­fen. […] Manch­mal ertapp­te er sich dabei, dass er sich wünsch­te, die Sze­ne in der U‑Bahn anzu­hal­ten, um sie sich etwas genau­er anzu­se­hen.” (Zitat aus “Dark Noi­se” S.9) Sein Com­pu­ter, sein Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm — das ist sei­ne Welt. Sein Reich, in dem er sich wohl fühlt und in dem er krea­tiv sein kann: “Nur vor sei­nem Rech­ner war er sicher. Hier konn­te er alles tun, die Zeit ver­lang­sa­men, sich in ihr vor und zurück bewe­gen, und vor allem konn­te er 

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Das neue Thema des Monats Januar: Die Toptitel des Frühjahrs 2018

Es geht schon wie­der los…Das neue Thema des Monats Januar: Die Toptitel des Frühjahrs 2018

die neue Ein­kaufs­sai­son beginnt im Buch­han­del! Zwei Mal im Jahr wer­den die Buch­händ­ler Deutsch­lands mit Ber­gen von Vor­schau­en über­häuft. Jeder Ver­lag möch­te sei­ne Titel an den Mann/an die Frau brin­gen und wirbt dafür in den höchs­ten Tönen. Dafür spricht allein schon das Cover jeder Vor­schau — denn die meis­ten gro­ßen Kin­der- und Jugend­buch­ver­la­ge wäh­len einen Schwer­punkt­ti­tel, der jenen Ein­band ziert. Das ist ein Buch, von dem sich der Ver­lag beson­ders viel ver­spricht. Das inhalt­lich über­zeugt und von dem sie sich wün­schen, dass es vie­le Leser fin­den wird. Was erwar­tet die Leser also im aktu­el­len Früh­jahrs­pro­gramm? Was sind die Top­ti­tel der Ver­la­ge? In die­sem Special 

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Andreas Jungwirth — Schwebezustand

Andreas Jungwirth Schwebezustand7.Oktober 2017

Schwe­be­zu­stand” ist das zwei­te Buch von dem öster­rei­chi­schen Autoren Andre­as Jung­wirth und ein typi­scher Ado­les­zenz­ro­man, der eine Jugend­li­che in den Vor­der­grund stellt, die mit der Lie­be, einer lang­sam zer­bre­chen­den Freund­schaft und der Tren­nung ihrer Eltern kon­fron­tiert wird. Berüh­rend und sehr unter­halt­sam erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jahren.

Wien. Die 14-jäh­ri­ge Sophie wohnt mit ihren Eltern in einem 13-stö­cki­gen Hoch­haus, im 9. Stock. Der Vater hat sei­nen Job ver­lo­ren und eine Stel­le in einer ande­ren Stadt anneh­men müs­sen, des­halb ist er jetzt nur noch am Wochen­en­de da. Auch sonst hat sich in Sophies Leben eini­ges ver­än­dert. Ihre bes­te Freun­din Vanes­sa ist jetzt mit Jonas zusam­men und in Gedan­ken oft woan­ders. Das glei­che T‑Shirt mit dem Toten­kopf anzu­zie­hen, das fin­dest die Freun­din plötz­lich uncool. Vanes­sa ist auch sonst nicht mehr all zu ent­spannt. Kurz bevor sie auf eine Par­ty zu der ver­mö­gen­den Oli­via wol­len, wirft sie ihrem Freund vor, einer ande­ren Frau hin­ter­her­ge­guckt zu haben und ergreift belei­digt die Flucht. Also fah­ren Jonas und Sophie 

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Graham Gardner — Im Schatten der Wächter

Graham Gardner - Im Schatten der Wächter 7.Mai 2017

Für sein Erst­lings­werk “Im Schat­ten der Wäch­ter” wur­de der bri­ti­sche Autor Gra­ham Gard­ner 2005 zu Recht mit dem Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis aus­ge­zeich­net (Preis der Jugend­ju­ry). Anläss­lich des 70-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums des Ver­lags Frei­es Geis­tes­le­ben erscheint das Buch nun in einem neu­en Gewand. Eine Geschich­te über Gewalt, Mob­bing und die Mecha­nis­men von Macht. Ein her­aus­ra­gen­des, span­nungs­ge­la­de­nes Buch, das man nahe­zu in einem Zug ver­schlin­gen möch­te. Ein­dring­lich und tief­grün­dig geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Elli­ot lebt in stän­di­ger Angst. Und die­se Angst hört ein­fach nicht auf. Auch nicht jetzt, an sei­ner neu­en Schu­le. Jetzt nach dem Umzug sei­ner Fami­lie. Denn Elli­ot wur­de an sei­ner alten Schu­le aufs Übels­te gemobbt: “Es fing mit Klei­nig­kei­ten an. Ein Tritt in sei­ne Fer­sen, als er den Flur ent­lang­lief. Ein Schlag auf den Hin­ter­kopf im Klas­sen­zim­mer. […] Er wuss­te nicht, war­um man ihn aus­er­wählt hat­te. Viel­leicht, weil er allein war. Viel­leicht weil er klein und mager war. […] Viel­leicht, weil es ihn über­haupt gab.” (Zitat S.31) Es war sein gro­ßes Glück, dass sei­ne Fami­lie nun 

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Andrew Norriss — Jessicas Geist

Andrew Norriss Jessicas Geist18.September 2016

Der bri­ti­sche Autor Andrew Nor­riss hat mit “Jes­si­cas Geist” eine über­ra­schend klu­ge Geschich­te über das The­ma Anders­sein geschrie­ben. Ein Roman über Freund­schaft, Ausgrenzung/Mobbing und Sui­zid. Mit einem Geist in der Haupt­rol­le. Ein groß­ar­ti­ges Buch! Unter­halt­sam, sen­si­bel und ein­fach herz­er­wär­mend erzählt. Eine Geschich­te, die man gele­sen haben soll­te. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Eigent­lich will sich Fran­cis in sei­ner Mit­tags­pau­se nur ein ruhi­ges Plätz­chen auf dem Pau­sen­hof suchen. Selbst die eisi­gen Tem­pe­ra­tu­ren drau­ßen schre­cken ihn nicht ab. Er will allei­ne sein. Nach­den­ken. Bis sich auf ein­mal ein unbe­kann­tes Mäd­chen zu ihm setzt. Eines, das nur ein kur­zes Kleid trägt, aber über­haupt nicht zu frie­ren scheint. Höf­lich bie­tet Fran­cis ihr einen Schluck aus sei­nem Ther­mos­be­cher an. “Redest du… redest du mit mir?” frag­te sie. “Ja, sor­ry.” Fran­cis zog den Ther­mos­be­cher wie­der zurück. “Wird nicht noch mal vor­kom­men.” “Und du ver­stehst, was ich sage?” “Ja”, sag­te Fran­cis. “Noch mal sor­ry.” Das Mäd­chen run­zel­te die Stirn. “Aber nie­mand kann mich sehen! Oder hören!” “Nein?” “Außer…” Das Mäd­chen sah ihn ange­strengt an. “Du bist nicht zufäl­lig auch tot, oder?” “Äh, nein, ich glau­be nicht.” (Zitat S.9) Was Fran­cis dar­auf­hin erfährt, ist gera­de­zu unglaub­lich. Denn das Mäd­chen, das sich

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