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Stephan Knösel — Panic Hotel: Letzte Zuflucht

Kasimira30.September 2020

Panic Hotel: Letz­te Zuflucht” ist der fünf­te Roman des deut­schen Autoren Ste­phan Knö­sel, der erst­mals nicht in sei­ner Hei­mat­stadt Mün­chen spielt, son­dern in Frank­furt am Main. Im Jah­re 2032 ist ein welt­wei­ter ato­ma­rer Krieg aus­ge­bro­chen, der weni­ge rei­che Men­schen in Luxus­bun­ker flüch­ten lässt. Mit­ten im Gesche­hen ein Jun­ge und ein Mäd­chen, deren Lie­be sich zu einem denk­bar ungüns­ti­gen Zeit­punkt ent­wi­ckelt. Ein Kam­mer­spiel. Bewe­gend und unter­halt­sam. Mit klei­nen erzäh­le­ri­schen Schwä­chen. Für Jungs und Mäd­chen ab 14 Jah­ren glei­cher­ma­ßen gut geeig­net. Und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Durch Kli­ma­wan­del, Dür­re­pe­ri­oden, einen unauf­halt­sa­mem Flücht­lings­strom, der sich vom Süden her nach oben dräng­te, ist es gesche­hen: ein eigent­lich nur von der west­li­chen Alli­anz abge­ge­be­ner Warn­schuss mit Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten den Flücht­lin­gen gegen­über wur­de vom Iran fehl­in­ter­pre­tiert und lös­te einen Gegen­an­griff aus. “So stieß ein Domi­no­stein den nächs­ten um: Der Gegen­an­griff des Iran muss­te ver­gol­ten wer­den — was wie­der­um Russ­land als Ver­bün­de­ten Irans in Zug­zwang brach­te. Danach gab es kein Zurück mehr.” (Zitat aus “Panic Hotel: Letz­te Flucht” S.14) Ein ato­ma­rer Welt­krieg mit unge­ahn­ten Fol­gen. Ein Kampf ums Über­le­ben ent­bricht. Doch es gibt Hoff­nung. Zumin­dest für die… Weiterlesen!