Sarah Sprinz — In unserem Universum sind wir unendlich

Kasimira31.Juli 2022

In unse­rem Uni­ver­sum sind wir unend­lich” ist das ers­te Jugend­buch der deut­schen Autorin Sarah Sprinz, die vor allem mit ihrer “Dun­bridge Aca­de­my”-Rei­he gro­ße Erfol­ge fei­er­te. In dem jet­zi­gen Werk erzählt sie die Geschich­te von zwei Jungs, die sich in einem Kran­ken­haus auf einer Inten­siv­sta­ti­on ken­nen­ler­nen und ein­an­der uner­war­tet näher kom­men. Wäh­rend einer von ihnen dort nur ein befris­te­tes Prak­ti­kum macht, ist der ande­re jedoch ster­bens­krank. Eine Road­trip nach Schott­land als letz­ter Wunsch lässt sie gemein­sam eine beson­de­re Rei­se antre­ten. Ein höchst emo­tio­na­les Buch, ein­dring­lich und inten­siv geschrie­ben. Trau­rig, aber auch nach­denk­lich machend. Unver­gess­lich. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Ansel woll­te eigent­lich ein Medi­zin­stu­di­um begin­nen. Doch nun ist er in einem Kran­ken­haus auf der Inten­siv­sta­ti­on gelan­det. Er macht dort ein Prak­ti­kum als Pfle­ger. “Weil es mit dem Medi­zin­stu­di­um nicht geklappt hat­te wie geplant. Es war ernüch­ternd, wenn man begriff, dass es dort drau­ßen nie­man­den inter­es­sier­te, wie sehr man etwas woll­te. Da warst du kei­ne Per­son, son­dern nur eine Abitur­no­te, ent­we­der sie war gut genug oder eben nicht.” (Zitat aus “In unse­rem Uni­ver­sum sind wir unend­lich” S.6) Die Arbeit gefällt ihm eigent­lich ganz gut. Er mag es, etwas Sinn­vol­les zu tun. Auch wenn er nicht all­zu viel von

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