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Nana Rademacher — Wir waren hier

Nana Rademacher Wir waren hier26.Januar 2016

Wir waren hier” von der deut­schen Autorin Nana Rade­ma­cher ist ein dys­to­pi­scher Roman über ein zer­stör­tes Ber­lin im Jah­re 2039. Eine Geschich­te übers Über­le­ben, über die Sehn­sucht nach einer bes­se­ren Welt und die einer Lie­be mit­ten in den Zei­ten eines end­lo­sen Krie­ges. Schwer­mü­tig und bewe­gend. Zum Nach­den­ken anre­gend. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Ber­lin. 2039. Eine Mili­tär­re­gie­rung hat die Stadt über­nom­men. Die 15-jäh­ri­ge Anna und ihre Eltern leben in stän­di­ger Angst und Sor­ge. Es herrscht Krieg. Vor Jah­ren hat er begon­nen, Anna weiß nicht ein­mal mehr genau, wer ange­fan­gen hat. Es war irgend­ei­ne Wirt­schafts­kri­se, es waren Natur­ka­ta­stro­phen, es waren Krie­ge um Res­sour­cen. Jetzt ist es von einem Krieg von Staa­ten zu einem Bür­ger­krieg gewor­den. Nir­gend­wo kann man sich mehr sicher füh­len. “Vor einer Woche oder so ging es auf ein­mal wie­der los. Wie ein Vul­kan unter Druck, der plötz­lich aus­bricht. Aber nie ändert sich was. Alles wird nur schlim­mer. Wir ren­nen von Ecke zu Ecke. Sprin­gen, so schnell es geht, über die Schutt­ber­ge. Immer wie­der wird geschos­sen…”(Zitat S.16) Mal gibt es Strom, mal nicht. Mit Nah­rungs­mit­teln wer­den sie nur not­dürf­tig von den Sol­da­ten ver­sorgt. Hun­ger zu haben, das ist an der Tages­ord­nung. Annas Mut­ter ist nur noch… Weiterlesen!