Barbara O’Connor — Mein größter Wunsch

29.Juli 2025

“Mein größ­ter Wunsch” ist ein Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Bar­ba­ra O’Con­nor, die hier­für mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net wur­de. Die Geschich­te eines Mäd­chens, deren Mut­ter depres­siv ist und deren Vater im Gefäng­nis sitzt, und die nun zu ihrer Tan­te und ihrem Onkel zie­hen muss. Das passt der 10-jäh­ri­gen Char­lie über­haupt nicht. Und so gibt sie sich wenig Mühe in der Schu­le und auch bei Howard, der unbe­dingt ihr Freund sein möch­te. Sie wird ja ohne­hin nicht lan­ge blei­ben und hof­fent­lich bald zu ihrer Mut­ter zurück­keh­ren. Doch dann taucht ein streu­nen­der Hund auf, ohne ein rich­ti­ges Zuhau­se, so wie Char­lie. Klar, dass sie möch­te, dass der Hund ihr gehört. Aber Wish, so wie sie ihn nennt, ist gar nicht so ein­fach zu fan­gen… Eine bewe­gen­de Geschich­te über die Sehn­sucht nach Fami­lie, Freund­schaft und die Kraft des Wün­schens. Über die Suche nach dem rich­ti­gen Platz im Leben und dem Gück, das manch­mal viel näher ist, als man denkt. Unter­halt­sam und berüh­rend erzählt. Für jün­ge­re Leser:innen ab 9 Jahren.

Col­by, North Caro­li­na. Hier­hin hat es die 10-jäh­ri­ge Char­le­ma­gne, genannt Char­lie, ver­schla­gen. Weil ihr Vater, den alle “Klop­per” nen­nen, sich stän­dig prü­gelt, im Gefäng­nis gelan­det ist (war­um, das hat ihr kei­ner so genau erklärt). Und weil ihre Mut­ter gesund­heit­lich nicht in der Lage dazu ist, sich

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Josefine Sonneson — Wie man einen Bammel auf Hosentaschengröße schrumpft

24.Januar 2025

“Wie man einen Bam­mel auf Hosen­ta­schen­grö­ße schrumpft” ist ein Roman der deut­schen Autorin Jose­fi­ne Son­ne­son. Sie erzählt die Geschich­te von Elli und Jaro, die — seit sie 5 Jah­re alt sind — die aller­bes­ten Freun­de sind. Sie woh­nen im sel­ben Miets­haus, ver­krie­chen sich ger­ne auf dem Dach­bo­den in ihrem Geheim­ver­steck und schmie­den Plä­ne. Nun wol­len sie sich ihren Ängs­ten stel­len. Jaro hat Angst vor Hun­den, Elli traut sich nicht in tie­fes Was­ser. Als ein neu­es Mäd­chen in ihrem Haus ein­zieht, gerät ihr Gefü­ge lang­sam durch­ein­an­der. Plötz­lich unter­nimmt Jaro auch etwas mit Tami, ohne Elli zu fra­gen. Dabei woll­ten sie sich doch ihren Ängs­ten stel­len! Doch das will Jaro plötz­lich auch nicht mehr. Angst haben ist doch okay, sagt Tami. Bald kommt es zu einem gro­ßen Streit… Eine unter­halt­sa­me Geschich­te über Freund­schaft, Eifer­sucht und Ängs­te. Bewe­gend, lie­ben­wert und mit viel Humor erzählt. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und alle ande­ren Angst­ha­sen, die über sich hin­aus­wa­chen wollen;-)

Elli und Jaro sind bes­te Freun­de. Gefühlt schon fast immer. Elli wohnt mit ihren zwei Müt­tern, von denen eine bald ein Baby erwar­tet, im vier­ten Stock. Jaro wohnt mit sei­nem Vater in der Woh­nung dar­un­ter. Wenn sie sich ver­ab­re­den wol­len, muss Elli nur an das Hei­zungs­rohr schla­gen, dann weiß Jaro Bescheid. Sie unter­neh­men viel mit­ein­an­der. Tref­fen sich regel­mä­ßig auf dem Dach­bo­den, wo sie ein klei­nes Geheim­ver­steck ein­ge­rich­tet haben und oft Agen­ten­auf­trä­ge, die sie sich aus­den­ken, erle­di­gen. Und natür­lich vie­le Kek­se essen. Nun hat Jaro eine neue Idee für einen

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Anna Woltz — Für immer Alaska

Kasimira2.Juli 2020

“Für immer Alas­ka” von der nie­der­län­di­schen Autorin (mit den bri­ti­schen Wur­zeln) Anna Woltz ist ein Roman über Freund­schaft und das Anders­sein. Über Hilf­lo­sig­keit und Ängs­te. Wun­der­bar ver­packt in eine unter­halt­sa­me und unglaub­lich berüh­ren­de Geschich­te. Ein Buch, das in die Tie­fe geht und unter ande­rem das Tabu­the­ma Epi­lep­sie auf­greift. Der beson­de­re Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 13-jäh­ri­ge Sven ist neu an der Schu­le. Und er hat Gro­ßes vor: “Das ist der Plan für heu­te: in den ers­ten fünf Stun­den etwas der­ma­ßen Groß­ar­ti­ges machen, dass die gan­ze Schu­le sofort weiß, wer ich bin. Sie sol­len mich ken­nen, bevor sie von mir hören. […] Natür­lich will ich nicht gleich am ers­ten Tag von der Schu­le flie­gen. Aber es muss etwas Gro­ßes sein.” (Zitat S.7) Doch dann fällt Sven irgend­wie doch nichts ein und es ist nur ein Witz auf Kos­ten einer ande­ren Mit­schü­le­rin, den er schließ­lich reißt. Auf Kos­ten von Par­ker, die eben­falls neu ist: “Aus mei­ner alten Klas­se sind alle auf eine ande­re Schu­len gegan­gen. Kei­ner hier kennt mich, kei­ner weiß, was die­sen Som­mer gesche­hen ist. Das ist ein Neu­an­fang, sage ich zu mir selbst.” (Zitat S.12) Par­kers Eltern, die ein Foto­gra­fie­ge­schäft betrei­ben, wur­den vor fünf Wochen über­fal­len. Ihr Vater wurde

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Ross Welford — Der Hund, der die Welt rettet

Kasimira22.März 2020

Dass der bri­ti­sche Autor Ross Wel­ford mit sei­nem neus­ten Roman “Der Hund, der die Welt ret­tet” in Zei­ten von Coro­na ein höchst aktu­el­les The­ma trifft, hät­te er letz­tes Jahr, als das Buch bereits im Eng­li­schen erschien, wohl nicht gedacht. Nun wur­de das Buch im Deut­schen Anfang des Jah­res ver­öf­fent­licht und ist gera­de für Kin­der ide­al um sich mit der Virus-The­ma­tik aus­ein­an­der­zu­set­zen. Eine Geschich­te über einen sich plötz­lich ver­brei­ten­den Hun­de-Virus, eine ver­rück­te Wis­sen­schaft­le­rin und zwei Jugend­li­che, die durch Zeit­rei­se nichts Gerin­ge­res ver­su­chen als eben mal die gan­ze Welt zu ret­ten. Eine tur­bu­len­te, äußerst unter­halt­sa­me Lek­tü­re, die mit Ernst­haf­tig­keit und Humor vor allem eines gibt, etwas das Kin­der und Jugend­li­che jetzt brau­chen — Hoff­nung! Und der Glau­be, dass — zumin­dest zwi­schen zwei Buch­de­ckeln — mal alles gut aus­ge­hen kann. Der vier­te — und für mich zugleich bes­te Roman des Autoren. Zu emp­feh­len ab 10 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Als die 11-jäh­ri­ge Geor­gie von ihrem Vater eines Tages einen Hund, des­sen Alter und Ras­se nicht wirk­lich bekannt ist, geschenkt bekommt, ver­liebt sie sich sofort: “Mis­ter Masch hat zot­te­li­ges Fell — grau, braun und weiß — und Schlapp­oh­ren. Und so ein süßes, auf­ge­weck­tes Gesicht wie ein Schnau­zer; gro­ße lie­be Augen und einen kräf­ti­gen, sehr wedel­freu­di­gen Schwanz wie ein Lab­roa­dor. Sprich, er ist ein Misch­masch.” (Zitat aus “Der Hund, der die Welt ret­tet S.7) Eigent­lich woll­te Geor­gie ihn tat­säch­lich “Misch­masch” nen­nen, aber weil alle anderen

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Dan Gemeinhart — Die wirkliche Wahrheit

Dan Gemeinhart Die wirkliche Wahrheit4.November 2015

Der deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Autor Dan Gemein­hart hat mit “Die wirk­li­che Wahr­heit” einen Roman über einen krebs­kran­ken Jun­gen, einen letz­ten Wunsch, Freund­schaft und den treus­ten Hund der Welt geschrie­ben. Ein Road­mo­vie. Eine Suche. Eine dra­ma­ti­sche und zutiefst berüh­ren­de Geschich­te. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Wen­at­chee. Bun­des­staat Washing­ton. Der 12-jäh­ri­ge Mark ist von zu Hau­se abge­hau­en. “Der Berg rief nach mir. Ich muss­te ein­fach weg­lau­fen. Ich konn­te nicht anders.” (Zitat aus “Die wirk­li­che Wahr­heit” S.9). Der Mount Rai­nier ist sein Ziel, 4392 Meter hoch. Auf ihn hin­auf möch­te er. Auch wenn dies bei­na­he unmög­lich ist. Es sind 263 Mei­len, die ihn von sei­nem Ziel tren­nen. Und eine Krank­heit, die sich Krebs nennt. “Irgend­wo da drau­ßen in der Dun­kel­heit war Jes­sie, mei­ne bes­te Freun­din. Und mei­ne Mut­ter und mein Vater. Ihre Gesich­ter tauch­ten ver­schwom­men vor mir auf. Sie wuss­ten nicht, dass ich fort­ging. Und sie wuss­ten auch nicht, wo ich hin­woll­te. Sie wür­den mich nicht fin­den kön­nen. Sie wür­den mir nicht hel­fen kön­nen.” (Zitat S.13) Nie­mand kann Mark mehr hel­fen. Denn er wird ster­ben. Auf dem Weg zum Mount Rai­nier wird er mit eini­gen Pro­ble­men kon­fron­tiert: Er muss die Poli­zei aus­trick­sen, die ihm

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Andreas Jungwirth — Kein einziges Wort

Andreas Jungwirth - Kein einziges Wort - Ravensburger13.Juni 2014

Der öster­rei­chi­sche Autor Andre­as Jung­wirth hat ein beson­de­res Buch geschrie­ben: “Kein ein­zi­ges Wort”. Ein sehr unter­halt­sa­mer Roman über Zivil­cou­ra­ge, Bedro­hung, Angst und den Mut, die Wahr­heit zu sagen. Mit einer sehr deut­li­chen und vor allem aus­drucks­star­ken Spra­che, die ein inten­si­ves Lese­er­leb­nis mög­lich macht. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Simon ist 12. Sei­ne Fami­lie ist gera­de umge­zo­gen. Aufs Land. Das gefällt ihm gar nicht. Doch schon bald fin­det er einen neu­en Freund. Chris. Er setzt sich für ihn ein und ver­tei­digt ihn vor ein paar Mit­schü­lern. Ihm erzählt Simon auch, was ihm vor kur­zem Hef­ti­ges pas­siert ist: er hat einen Hund ent­deckt, mit­ten im Feld. Tot. Ihm wur­de die Keh­le auf­ge­schlitzt. Anbei ein Mes­ser und ein Stück Papier auf dem steht: “Letz­te War­nung”. Sofort benach­rich­tigt er die Poli­zei. Der Hund gehört Hubert, einem orts­an­säs­si­gen Bau­ern. Ein Mann mit Gewehr, den alle nur den Scha­kal nen­nen, über­rascht Simon auf dem Feld. Mit einen Schuss 

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