Schlagwort Archiv: Hanser

Tom Leveen — Ich hätte es wissen müssen

Tom Leveen Ich hätte es wissen müssen29.Juli 2015

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Tom Leve­en hat mit “Ich hät­te es wis­sen müs­sen” einen Roman geschrie­ben, der sich mit den The­men Schuld, Mob­bing und Sui­zid aus­ein­an­der­setzt. Ein auf­wüh­len­des, packen­des Buch, das auf jeden Fall nach­denk­lich machen wird! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Im Leben der 16-jäh­ri­gen Vic­to­ria, die von allen Tori genannt wird, ist nichts mehr so, wie es ein­mal war. Das Auto ihrer Mut­ter wur­de mit einem Zie­gel­stein beschä­digt, die Pres­se lun­gert vor dem Haus der Fami­lie her­um, ihr Bru­der Jack spricht kaum ein Wort mehr mit ihr und ihre Eltern haben ihr den Lap­top und das Smart­pho­ne weg­ge­nom­men. Tori soll nicht mit­be­kom­men, was man Schlim­mes im Inter­net über sie schreibt. Über sie und die sechs ande­ren Jugend­li­chen, die einen Jun­gen durch (Cyber-)Mobbing in den Sui­zid getrie­ben haben. Jetzt hat Tori nur noch ein altes, klapp­ba­res Han­dy. Doch auf genau die­sem ruft sie am Abend vor der Gerichts­ver­hand­lung ein Jun­ge, namens Andrew an, der behaup­tet die­se Num­mer ganz zufäl­lig gewählt zu haben und sich umbrin­gen will. Aus­ge­rech­net bei Tori! Das kann nur ein schlech­ter Scherz sein. Sie legt auf. Doch kurz dar­auf… Weiterlesen!

Mats Wahl — Wie ein flammender Schrei

Mats Wahl Wie ein flammender Schrei3.Oktober 2014

Der Schwe­de Mats Wahl legt mit sei­nem Roman “Wie ein flam­men­der Schrei” har­ten Stoff vor. Unter­drü­ckung und Gewalt im schu­li­schen All­tag und Alko­ho­lis­mus im pri­va­ten Leben der Prot­ago­nis­tin. Doch trotz Mut und Zivil­cou­ra­ge, die Kata­stro­phe ist unauf­halt­sam. Mit kla­ren Wor­ten und viel ver­steck­ter Tie­fe begeg­net Mats Wahl sei­nen Lesern. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Ellen, das Mäd­chen, das es liebt Vögel zu zeich­nen, und ihre Mut­ter Nina, zu der sie ein teils inni­ges, teils distan­zier­tes Ver­hält­nis führt, sind umge­zo­gen. Ninas Ehe­mann hat sie gestalkt, des­halb muss­ten sie den Wohn­ort wech­seln. Die labi­le Mut­ter frönt dem Alko­hol, steht kurz vor einer erneu­ten Ent­zie­hungs­kur. Sich auf­zu­raf­fen, um eine neue Arbeits­stel­le zu suchen, das kann sie gera­de nicht. Die Frau vom Sozi­al­amt wim­melt Ellen an der Türe ab. Doch kann sie die neue Freund­schaft zu ihrem Klas­sen­ka­me­ra­den Max nicht wirk­lich in vol­len Zügen genie­ßen. Max, der ihr Schach bei­bringt. Ihre Mut­ter, die abstür­zen könn­te. Der Groß­va­ter, der bei­zei­ten vor­bei kommt und mit christ­li­cher Tra­di­ti­on zu über­zeu­gen ver­sucht, ist da nicht wirk­lich eine gro­ße Hil­fe. Zu groß sind die Dif­fe­ren­zen zwi­schen ihm und Ellens Mut­ter. Dann gibt es da auch noch die schwer­wie­gen­den Pro­ble­me an Ellens neu­er Schu­le. Vier Jungs sor­gen dort für Dau­er­ter­ror. Sie igno­rie­ren die… Weiterlesen!

Peter Pohl — Meine Freundin Mia

Peter Pohl Meine Freundin Mia8.März 2012

Mei­ne Freun­din Mia” von dem schwe­di­schen Schrift­stel­ler Peter Pohl ist nicht nur die Geschich­te einer Freund­schaft, son­dern auch eine Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Alko­ho­lis­mus in der Fami­lie. Bewe­gend geschrie­ben. Geeig­net für Kin­der ab 10 Jah­ren, die auch bereit sind, sich mit ein wenig erns­te­ren The­men zu befas­sen und für Erwach­se­ne.

Der Roman spielt in Schwe­den. Laut einer Sta­tis­tik leben 20% aller Kin­der in einer Fami­lie, in der ent­we­der ein Eltern­teil oder bei­de ein Alko­hol­pro­blem haben. Auch die 11-jäh­ri­ge Lena, die Haupt­fi­gur des Buches, hat eine Mut­ter, die Alko­ho­li­ke­rin ist. Sie muss stets vor­sich­tig sein, in wel­chem Zustand sich ihre Mut­ter momen­tan befin­det. Da kann es zum Bei­spiel auch ein paar Schlä­ge geben, wenn sie ver­gisst die Haus­tü­re abzu­schlie­ßen. Um ihren fünf­jäh­ri­gen Bru­der Ola muss sich Lena meis­tens küm­mern und ihn zur Vor­schu­le brin­gen. Dass sie dann meis­tens selbst zu spät zur Schu­le kommt, ist lei­der häu­fig der Fall. Lügen, um bei­spiels­wei­se die Vor­schul­leh­re­rin zu beru­hi­gen, kom­men ihr mitt­ler­wei­le ganz leicht über die Lip­pen. Lenas bes­te Freun­din Mia weiß nichts von den Pro­ble­men, mit denen Lena tag­täg­lich zu kämp­fen hat. Mia ist immer so gut drauf und erzählt so lus­ti­ge Geschich­ten über ihre vie­len Geschwis­ter. Doch dann… Weiterlesen!