Schlagwort Archiv: Gulliver

Matt Dickinson — Die Macht des Schmetterlings

Matt Dickinson Die Macht des Schmetterlings20.Juli 2015

Ein phä­no­me­na­les, über­ra­schend genia­les Buch hat der ame­ri­ka­ni­sche Autor Matt Dick­in­son geschrie­ben: “Die Macht des Schmet­ter­lings”. Basie­rend auf dem Schmet­ter­ling­ef­fekt erzählt die­ser Roman eine Geschich­te, die man ein­fach lesen soll­te: Tem­po­reich, fas­zi­nie­rend und äußerst dra­ma­tisch! Nicht nur für Jugend­li­che ab 14, son­dern beson­ders für Erwach­se­ne, die rich­tig gut unter­hal­ten wer­den wollen.

Was hat eine japa­ni­sche Berg­stei­ge­rin mit einem Hand­ta­schen­dieb zu tun? Was ver­bin­det ein hun­gern­des, afri­ka­ni­sches Kind mit einer Pilo­tin? War­um löst ein Schmet­ter­ling eine Kata­stro­phe aus? Wer wird in die­sem Buch ster­ben und wer über­lebt? Fra­gen über Fra­gen. Zunächst ein­mal die Wich­tigs­te von allen: Was ist der Schmet­ter­lings­ef­fekt? “Der Schmet­ter­lings­ef­fekt ist ein Begriff aus der Cha­os­theo­rie, dem zufol­ge der Flü­gel­schlag eines Schmet­ter­lings irgend­wo auf der Welt weit­rei­chen­de und vor allem unvor­her­seh­ba­re Kon­se­quen­zen haben kann”. Der Roman basiert auf die­ser Theo­rie und beginnt tat­säch­lich mit einem Schmet­ter­ling. Die­ser streift ein jun­ges Kanin­chen, das gera­de das ers­te Mal… Weiterlesen!

Michaela Holzinger — Funkensommer

Michaela Holzinger - Funkensommer3.Februar 2015

Fun­ken­som­mer” der öster­rei­chi­schen Autorin Michae­la Holz­in­ger ist leicht und erfri­schend wie eine Som­mer­bri­se. Eine Geschich­te, die vom Geschmack von Frei­heit erzählt, der Suche nach dem eige­nen Platz im Leben und dem Fin­den der ers­ten gro­ßen Lie­be. Sprach­lich sehr schön erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch. Für Jugend­li­che ab 13 und inter­es­sier­te Erwachsene.

Han­nah ist 16 und lebt mit ihren Eltern und ihrem gro­ßen Bru­der Rapha­el auf einem Bau­ern­hof. Letz­te­rer ist seit einem Jahr völ­lig ver­än­dert. Der 18-Jäh­ri­ge hat­te damals einen epi­lep­ti­schen Anfall und hat nun infol­ge der Behand­lung eine Heu- und Tier­staub­all­er­gie ent­wi­ckelt. Stän­dig ist er schlecht gelaunt. Nun las­tet der Groß­teil der Arbeit, den ihr Bru­der sonst über­nom­men hat, auf Han­nah. Kaum eine freie Minu­te gön­nen ihr die Eltern, da sie es doch nun spä­ter sein wird, die den Hof über­neh­men muss. So ver­passt sie auch ein Dorf­fest, auf das sie eigent­lich gehen woll­te, um sich dort mit Finn zu tref­fen. Finn, in den sie sich ver­liebt hat. Mit dem sie bereits einen Kuss unter den Obst­bäu­men aus­ge­tauscht hat. Und das alles nur, weil eines der Schwei­ne eine uner­war­te­te Geburt hat und Han­nah ers­te Hil­fe leis­ten muss. Schön, dass Finn trotzdem… Weiterlesen!

Katja Brandis — Und keiner wird dich kennen

Katja Brandis Und keiner wird dich kennen18.August 2014

Einen wirk­lich packen­den Thril­ler legt die deut­sche Autorin Kat­ja Bran­dis mit “Und kei­ner wird dich ken­nen” vor. Über eine extre­me Form des Stal­kings, eine ver­bo­te­ne Lie­be und eine end­lo­se Flucht. Es gibt sel­ten Bücher, die den Leser bereits auf der ers­ten Sei­te in ihren Bann zie­hen — die­ses Buch ist defi­ni­tiv so eines! Für Jugend­li­che ab 13 und Erwachsene.

Maja ist 17 und glück­lich ver­liebt. In den Ita­lie­ner Loren­zo, mit dem sie soeben ihr ers­tes Mal erlebt hat. Und nun soll plötz­lich alles vor­bei sein? Doch ein Brief aus dem Gefäng­nis ändert alles. Die Gefäng­nis­ver­wal­tung infor­miert Majas Mut­ter Lila, dass ihr Exfreund Robert in den nächs­ten Tagen frei gelas­sen wird. Nach einer anfäng­lich schö­nen Bezie­hung ver­wan­del­te Robert sich immer mehr in ein Mons­ter. Er schlug Lila und war grund­los eifer­süch­tig. Als er Maja schließ­lich mit einer vol­len Kon­ser­ven­büch­se am Kopf traf und ver­letz­te, trenn­te Lila sich von ihm. Doch der Mann tyran­ni­sier­te die Fami­lie (Lila, Maja und ihr klei­ner Bru­der Eli­as) wei­ter­hin. Bis er Lila schließ­lich schwer ver­letz­te und im Gefäng­nis lan­de­te. Doch nun ist die Zeit der Ruhe vor­bei. Vor allem, als sie ein Droh­an­ruf von Robert direkt aus dem Gefäng­nis erreicht. Denn Maja und ihre Mut­ter wis­sen: Robert schreckt vor nichts zurück. Schließ­lich bleibt ihnen nichts ande­res übrig, als… Weiterlesen!

Nataly Savina — Love Alice

Nataly Savina Love Alice2.März 2015

Der Peter-Härt­ling-Preis ging im Jahr 2013 an die let­tisch-deut­sche Autorin Nata­ly Savina für ihren Roman “Love Ali­ce”. “Ein muti­ges und gekonnt cho­reo­gra­phier­tes Manu­skript” schreibt die Jury in ihrer Begrün­dung. Eine Geschich­te über eine außer­ge­wöhn­li­che Freund­schaft, eine Mut­ter-Toch­ter-Bezie­hung und einen uner­war­te­ten Schick­sals­schlag. Ein her­aus­ra­gen­des Buch, das unter die Haut geht — abso­lut lesens­wert! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 14-jäh­ri­ge Ali­ce fühlt sich ein­sam. Kein Wun­der — ihre Mut­ter, eine eigen­sin­ni­ge Opern­sän­ge­rin reist für ihre Auf­trit­te von Ort zu Ort. Fünf Mal muss­te Ali­ce schon die Schu­le wech­seln. Freun­de fin­den ist da schwie­rig. Auf ihrer neus­ten Schu­le ist es jedoch anders. Da gibt es ein Mäd­chen, das Kris­tin heißt, auf ihr Namens­schild aber eine Kir­sche gemalt hat und von allen Cher­ry genannt wer­den möch­te. Sie igno­riert Ali­ce zunächst, beginnt dann aber die Gren­zen ihrer begin­nen­den Freund­schaft aus­zu­lo­ten. Cher­ry mit ihren knall­ro­ten Haa­ren und ihrem abge­dreh­ten, lau­nen­haf­ten Wesen. Sie unter­neh­men gemein­sa­me Aus­flü­ge in ein bizar­res Scherz­ar­ti­kel- und Kos­tüm­ge­schäft, in eine Zoo­hand­lung, in der Ali­ce in ein Becken mit Fischen hin­ein­fas­sen soll, die nach ihren Fin­gern schnap­pen (es waren Piran­has!). Als die wage­mu­ti­ge Freun­din über einen Sta­chel­draht­zaun klet­tert und Ali­ce hin­ter­her will, wackelt Cher­ry dar­an, bis… Weiterlesen!

Brandis & Ziemek — Schatten des Dschungels

Katja Brandis Hans-Peter Ziemek Schatten des Dschungels28.Januar 2013

End­lich wie­der etwas Neu­es von dem deut­schen Erfolgs­duo Kat­ja Bran­dis & Hans-Peter Zie­mek: “Schat­ten des Dschun­gels”. Die Kom­bi­na­ti­on von Autorin und Wis­sen­schaft­ler funk­tio­niert gut. Bereits das ers­te Buch der bei­den “Ruf der Tie­fe” war so fes­selnd erzählt, dass man es kaum aus der Hand legen konn­te! Eben­so ergeht es einem mit dem neue Titel (völ­lig unab­hän­gig von “Ruf der Tie­fe”, ganz ande­re Per­so­nen), der erneut eine bun­te Mischung aus Aben­teu­er­ge­schich­te, Sci­ence-Fic­tion, Lie­bes­ge­schich­te, Kri­mi und Umwelt­ro­man bie­tet. Zu emp­feh­len ist die­ses Buch für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, sowohl für Mäd­chen, als auch für Jungs (die sich nicht dar­an stö­ren, dass ein Mäd­chen die Haupt­per­son spielt). Auch Erwach­se­ne dürf­ten ihre Freu­de dar­an haben - mir hat es jeden­falls äußerst gut gefallen!

Im Jah­re 2025: Die 16-jäh­ri­ge Cat ist akti­ve Umwelt­schüt­ze­rin. Bei einer Demons­tra­ti­on lernt sie Falk ken­nen, mit dem sie zusam­men vor der Poli­zei flüch­tet. Cat ver­liebt sich in den jun­gen Mann, der eben­falls für den Umwelt­schutz kämpft. Gemein­sam rei­sen die bei­den für ein Arten­schutz­pro­jekt in den Regen­wald von Guya­na. Ein fast noch unbe­rühr­tes Fleck­chen Erde, das nun eben­falls von Bio­pi­ra­te­rie und Abhol­zung betrof­fen sein soll. Den­noch hat Cat das selt­sa­me Gefühl, dass die ande­ren ihr etwas ver­heim­li­chen und es noch einen… Weiterlesen!

Patrick McGinley — Das Bootshaus

Patrick McGinley Das Bootshaus18.Februar 2012

Das Boots­haus” ist ein Buch des deutsch-iri­schen Autors Patrick McGin­ley, der vor allem durch sei­ne Hor­ror-Rei­he “Fear Street” bekannt wur­de. Sei­ne neu­es­te Geschich­te ist eben­falls im Bereich Hor­ror & Mys­te­ry ein­zu­ord­nen und völ­lig eigen­stän­dig zu lesen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Alma und ihre Mut­ter ver­brin­gen ihren Urlaub auf dem Land. Zunächst erscheint alles noch ganz fried­lich und erhol­sam. Alma, die ger­ne Hor­ror­ge­schich­ten liest, freun­det sich mit Peter an, dem Sohn der Besit­ze­rin und die Zwei ver­brin­gen die Som­mer­ta­ge an dem nahe gele­ge­nen Wei­her mit Schwim­men und Fau­len­zen. Doch dann greift das Grau­en mit sei­nen lan­gen Armen all­mäh­lich nach ihnen: Alma hört die Stim­me ihres toten Bru­ders, der sie vor irgend­et­was war­nen will. Schein­bar ist in dem alten Boots­haus am Wei­her, vor dem auch die Besit­ze­rin sie warnt, vor einem Jahr ein jun­ges Mäd­chen ertrun­ken. Glüh­wür­mer schrei­ben ihren Namen in den nächt­li­chen Him­mel. Alma lernt den Förs­ter ken­nen, einen gera­de­zu unheim­lich wir­ken­den Mann. Und Peters Hund, der eines Tages ver­schwun­den ist, taucht wie­der auf: tot. Im See. An einen schwe­ren Stein befes­tigt. Doch der Alp­traum hat gera­de erst begon­nen, denn da taucht… Weiterlesen!