Antonia Michaelis — Never Leave the Path

16.September 2026

Pas­send zur Jah­res­zeit gibt es von der deut­schen Autorin Anto­nia Michae­lis ein neu­es Buch. Ein Mys­tery­thril­ler mit herbst­lich-win­ter­li­chen Vibes, der auf eine ein­sa­me Hüt­te in den Ber­gen ent­führt. Dort­hin flüch­tet Jes­pers Mut­ter, um ihr Burn­out zu über­win­den und ihr Sohn beglei­tet sie. Der Berg­füh­rer, der sie zur Hüt­te bringt, warnt sie davor, die Wege im Wald zu ver­las­sen. Jes­per begeg­net nicht nur einem son­der­ba­ren alten Mann dort in der Wild­nis, den die Leu­te im Tal nur den “Hexer” nen­nen, und um den sich unheil­vol­le Legen­den ran­ken, son­dern auch der gleich­alt­ri­gen Erle, die eben­falls in der Ein­sam­keit der Natur zu leben scheint. Jes­per ist von ihr fas­zi­niert, doch Erle for­dert sie auf, lie­ber zurück ins Tal zu gehen, ehe es zu spät sei. Blu­ti­ge Spu­ren im Wald. Ihre Han­dys, die plötz­lich ver­schwun­den sind. Zu vie­le Grä­ber im Wald, wie Erle sagt. Bald erfährt Jes­per von einem unge­lös­ten Todes­fall in den Ber­gen… Geheim­nis­voll, atmo­sphä­risch und sprach­ge­wal­tig. Von einer Autorin, die ein­fach rich­tig gut erzäh­len kann! Bes­tes Lese­fut­ter für den Herbst. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Der 17-jäh­ri­ge Jes­per macht sich Sor­gen um sei­ne Mut­ter Lisa. “Die Stadt und der Puls der Zeit hat­ten Lisa auf­ge­fres­sen. Sie arbei­te­te viel zu viel.” (Zitat aus “Never Lea­ve the Path” S.14) Sie ist Archi­tek­tin und völ­lig über­ar­bei­tet, kann ein­fach nicht mehr und ist völ­lig aus­ge­brannt. Des­halb bucht sie kur­zer­hand eine Hüt­te in den Ber­gen, um end­lich einmal

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Martina Wildner — Letizia und der unheimliche Fluch

10.September 2026

“Leti­zia und der unheim­li­che Fluch” von der deut­schen Autorin Mar­ti­na Wild­ner ist ein (Grusel-)Roman, der an einen ober­ita­lie­ni­schen See ent­führt, wo Wil­ma mit ihrer Fami­lie für die Dau­er eines archäo­lo­gi­schen For­schungs­auf­trags ihrer Eltern in einer etwas ver­fal­le­nen Vil­la lebt. Dort trifft sie auch auf Leti­zia, die Groß­nich­te ihrer Ver­mie­te­rin, die schein­bar von einem Fluch befal­len ist. Sie wird nie älter als 15 Jah­re alt wer­den, denn alle erst­ge­bo­re­nen Fünf­zehn­jäh­ri­gen in ihrer Fami­lie sind aus den ver­schie­dens­ten Grün­den gestor­ben. Ist das wirk­lich ein Fluch? Wil­ma beginnt der Fami­li­en­ge­schich­te von Leti­zia auf den Grund zu gehen… Ein Roman, der zwar unter­halt­sam und auch ein wenig gru­se­lig ist, aber irgend­wie hin­ter sei­nen Mög­lich­kei­ten zurück­bleibt. Aber am bes­ten selbst lesen und eine eige­ne Mei­nung bil­den! Für Jugend­li­che ab 10 Jahren.

Wil­ma, ihr klei­ner Bru­der Eugen und ihre Eltern, die als Alter­tums­for­scher arbei­ten, zie­hen für einen neu­en Auf­trag nach Ita­li­en. An einen ober­ita­lie­ni­schen See. Sie mie­ten eine etwas mor­bi­de Vil­la von der Fami­lie Lom­bro­so. Eine Vil­la, in der es son­der­ba­re Gemäl­de gibt und Wil­ma zuwei­len eine Stim­me zu hören glaubt, die

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Kristina Ohlsson — Gänsehaut in Hovenäset: Sternengrab

31.Januar 2026

“Ster­nen­grab” ist zwei­te Teil der “Gän­se­haut in Hovenäset”-Reihe von der schwe­di­schen Erfolgs­au­torin Kris­ti­na Ohls­son, der aber auch unab­hän­gig von Band 1 “Flam­men­rad” gele­sen wer­den kann. Er ent­führt erneut in das 100-Per­so­nen-klei­ne Küs­ten­städt­chen Hove­nä­set (so wie in ihrer August-Strind­berg-Kri­mi-Rei­he für Erwach­se­ne). Dies­mal spielt nicht Hei­di, son­dern ihre bes­te Freun­din Alva die Haupt­rol­le. Der Tod von Alvas Vater ist bald 1000 Tage her. Etwas, das das jun­ge Mäd­chen kei­nes­falls akzep­tie­ren kann. Sie will unbe­dingt her­aus­fin­den, wie es zu dem Unfall­tod auf offe­ner Stra­ße kom­men konn­te. Doch dann gesche­hen selt­sa­me Din­ge. Eine schwar­ze Kat­ze taucht immer wie­der auf. Ein merk­wür­di­ges Mäd­chen mit einer Mut­ter, die nicht spricht. Und irgend­et­was scheint auch mit der alten Boots­hüt­te, die Alvas Mut­ter gekauft hat, nicht zu stim­men… Auch der zwei­te Band zieht schnell in den Bann! Geheim­nis­voll, äußerst tem­po­reich und mys­te­ri­ös. Die Autorin ver­steht es defi­ni­tiv ihre Leser:innen um den Fin­ger zu wickeln. Für taf­fe und ner­ven­star­ke Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 12-jäh­ri­ge Ava lebt mit ihrer Mut­ter und ihrem klei­nen Bru­der Ivan in Hove­nä­set, einem klei­nen Dorf in Schwe­den. Sie woh­nen in einem etwas grö­ße­ren Wohn­wa­gen auf einem Cam­ping­platz. Ihr Vater ist vor unge­fähr drei Jah­ren gestor­ben. Sein Unfall konnte

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Philip Le Roy — Die Nacht der Acht

Kasimira12.Mai 2021

“Die Nacht der Acht” ist das ers­te Jugend­buch des fran­zö­si­schen Autoren Phil­ip Le Roy. Eine Hor­ror­ge­schich­te, die ihre Leser in ein abge­le­ge­nes Haus in Süd­frank­reich ent­führt, in wel­chem acht Jugend­li­che eine Par­ty fei­ern wol­len. Ein beson­de­res Trink­spiel lässt sie ein­an­der die größ­ten Strei­che spie­len, um sich gegen­sei­tig zu erschre­cken. Doch dann droht das Spiel zu eska­lie­ren, als Ein­zel­ne von ihnen ver­schwin­den… Ein flott erzähl­ter Thril­ler mit jeder Men­ge Gru­sel­mo­men­te und einem hef­ti­gen Fina­le. Für taf­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Der ver­mö­gen­de You­tuber Quen­tin lädt zu einer Par­ty ein. In das abge­le­ge­ne Anwe­sen sei­ner Eltern, die vor­über­ge­hend ver­reist sind. Alle ande­ren sie­ben Mit­glie­der sei­ner Cli­que: die attrak­ti­ve Camil­le, die intel­li­gen­te Marie, die sen­si­ble Léa, die durch­ge­knall­te Mat­hil­de, der über­ge­wich­ti­ge Maxi­me, der auf­rei­ße­ri­sche Meh­di und der schwu­le Juli­en. Sie neh­men kei­ner­lei Mit­glie­der in ihre Cli­que mehr auf und nen­nen sich die “Acht”: “Die Acht” waren exzen­trisch und gehör­ten zu den begab­tes­ten Schü­lern ihres Jahr­gangs. Die Coo­len, sag­ten die­je­ni­gen, die sie benei­de­ten. Idio­ti­sche Wich­tig­tu­er, sag­ten die, denen sie auf die Ner­ven gin­gen. Selbst die Leh­rer waren manch­mal über­for­dert von den unge­wöhn­li­chen Ideen der acht Schü­ler. (Zitat aus “Die Nacht der Acht” S.12) Als Quen­tin vor­schlägt, eine Hor­ror­nacht zu ver­an­stal­ten, sind die anderen 

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Nova Hill — The Woods: Die vergessene Anstalt

Kasimira13.Dezember 2020

Die schot­ti­sche Autorin Nova Hill hat mit “The Woods: Die ver­ges­se­ne Anstalt” den ers­ten Teil einer drei­tei­li­gen Mys­tery-Thril­ler-Rei­he her­aus­ge­bracht, die ihre Leser in die Tie­fe eines Wal­des ent­führt und an den Schau­platz einer ver­las­se­nen Lun­gen­heil­an­stalt mit­nimmt. Eine Grup­pe von elf Jugend­li­chen, die sich dort­hin ver­irrt, kann die­sen Ort aus uner­klär­li­chen Grün­den nicht mehr ver­las­sen. Jeder Weg zurück in die siche­re Zivi­li­sa­ti­on führt sie erneut vor die Tore der Anstalt. Schön schau­rig und unheil­voll. Span­nen­des Lese­fut­ter für dunk­le Win­ter­aben­de! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Iri­na und Ivan sind Zwil­lin­ge. Doch so eng wie sie es frü­her ein­mal waren, sind sie nicht mehr. Frü­her, als sie noch bei­de akti­ve Tur­ner waren und gemein­sam Wett­kämp­fe bestrit­ten. Heu­te trai­niert nur noch Iri­na. “Schon vor dem gro­ßen Streit bei der Turn­hal­le hat­te sich etwas zwi­schen uns ver­än­dert. Heu­te müss­te ich Van­jo sowie­so nicht mehr fra­gen, ob er mit zum Tur­nier kommt. Statt­des­sen hängt er bei irgend­wel­chen Kum­pels ab, kifft oder macht so Drauf­gän­ger­sa­chen. War­um er das Tur­nen auf­ge­ge­ben hat, hat er mir bis heu­te nicht erzählt.” (Zitat aus “The Woods: Die ver­ges­se­nen Anstalt” S.12) Doch nun sind sie gemein­sam für eine Exkur­si­on in den Wald in eine Grup­pe ein­ge­teilt wor­den. Auch Mari­us ist

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Claudia Romes — Dana Mallory und das Haus der lebenden Schatten

Kasimira10.März 2019

“Dana Mal­lo­ry und das Haus der leben­den Schat­ten” von der deut­schen Autorin Clau­dia Romes ist ein Mys­tery­thril­ler über ein altes, unheim­li­ches Her­ren­haus, in dem merk­wür­di­ge Din­ge vor sich gehen. Mit­ten dar­in — und wäh­rend der Feri­en von ihrer Tan­te dort­hin ein­ge­la­den — ein 12-jäh­ri­ges Mäd­chen, das dem Gan­zen auf den Grund zu gehen ver­sucht. Ein schö­ner Schmö­ker mit einer ordent­li­chen Por­ti­on Schau­er­haf­tig­keit. Bes­tes Lese­fut­ter für Gru­sel­fans ab 11 Jahren.

Die 12-jäh­ri­ge Dana muss ihre Som­mer­fe­ri­en bei Tan­te Meg ver­brin­gen. Ihr Vater, der von einer herr­li­chen Kind­heit auf dem herr­schaft­li­chen Anwe­sen “Mal­lo­ry Man­or” schwärmt, bringt sie dort­hin. “Auf mich wirk­te das Schloss dun­kel und Furcht ein­flö­ßend. Zwi­schen den Eisen­stä­ben des auf­fäl­lig ver­zier­ten Tores waren über­all Spinn­we­ben und deren Bewoh­ner waren so groß wie Tisch­ten­nis­bäl­le.” (Zitat aus “Dana Mal­lo­ry und das Haus der leben­den Schat­ten” S.7) Es ist Ewig­kei­ten her, dass er selbst sei­ne Tan­te gese­hen hat. “Ver­mut­lich war er auf­ge­reg­ter als ich. Schließ­lich war er 

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Das neue Thema des Monats Juli: Horror!

Jetzt wird’s gruselig…

Das neue Thema des Monats Horror…denn in die­sen Büchern wird defi­ni­tiv etwas pas­sie­ren! Bist du bereit für jede Men­ge Ner­ven­kit­zel, dra­ma­ti­sche Momen­te und kal­te Schau­er, die dir über den Rücken lau­fen? Ob alte Her­ren­häu­ser, in denen es zu spu­ken scheint; Voo­doo­zau­ber, die aus­ge­führt wer­den; eine Par­ty, die aus dem Ruder gerät oder Bie­nen, die Böses im Schil­de füh­ren — hier ist für jeden etwas dabei. Also bes­ser nicht im Dun­keln lesen, sonst darfst du dich viel­leicht auf eine schlaf­lo­se Nacht ein­stel­len. Denn manch­mal scheint der Hor­ror so echt zu wir­ken, dass es sich — auch ein­ge­ku­schelt in dei­ne Bett­de­cke — lang­sam an dich her­an­schlei­chen kann. Dann wird jeder Wind­hauch dich aus dem Kon­zept brin­gen und jedes Tür­knar­ren dich buch­stäb­lich zusam­men­fah­ren lässt. Also gib acht, wenn

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Paige McKenzie mit Alyssa Sheinmel — Sunshine Girl: Die Heimsuchung

Paige McKenzie mit Alyssa Sheinmel Sunshine Girl Die Heimsuchung4.September 2016

“Suns­hi­ne Girl: Die Heim­su­chung” von dem ame­ri­ka­ni­schen You­Tube-Star­lett Pai­ge McKen­zie und der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Alys­sa Shein­mel ist ein Roman, der auf der (immer noch fort­lau­fen­den) Hor­ror-Webse­rie “The haut­ing of Suns­hi­ne Girl” basiert. Das Buch erzählt die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens, das mit ihrer Mut­ter in ein neu­es Haus zieht, in dem es zu spu­ken scheint. Schön schau­rig! Für alle, die sich ger­ne ein biss­chen gru­seln möch­ten und min­des­tens 14 Jah­re alt sind. Auch für Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Suns­hi­ne und ihre (Adoptiv-)Mutter sind von Texas nach Washing­ton gezo­gen. In eine Klein­stadt namens Rid­ge­mont. Ihre neue Blei­be gefällt Suns­hi­ne gar nicht: “Mom, das Haus ist gru­se­lig.” Wir sind die Kies­ein­fahrt zu unse­rem neu­en Zuhau­se erst halb hoch­ge­fah­ren, aber das erken­ne ich schon jetzt.” (Zitat aus “Suns­hi­ne Girl: Die Heim­su­chung” S.10) Und sie täuscht sich kei­nes­wegs. Denn selt­sa­me Din­ge pas­sie­ren in die­sem Gebäu­de. Suns­hi­ne hört merk­wür­di­ge Schrit­te, ein Kin­der­la­chen, obwohl doch nie­mand außer ihr und ihrer Mut­ter im Haus ist. Türen schla­gen auf ein­mal zu und Tem­pe­ra­tur sinkt schlag­ar­tig her­ab. “Plötz­lich spü­re ich, wie 

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Beatrix Gurian — Stigmata: Nichts bleibt verborgen

Beatrix Gurian Stigmata Arena Verlag20.Juni 2016

“Stig­ma­ta — Nichts bleibt ver­bor­gen” von der deut­schen Autorin Bea­trix Guri­an ist ein Thril­ler beson­de­rer gestal­te­ri­scher Qua­li­tät. Die Geschich­te, die ein jun­ges Mäd­chen auf der Suche nach den Mör­dern ihrer Mut­ter beglei­tet, ist durch­drun­gen von geheim­nis­vol­len, düs­te­ren Foto­gra­fien. Grün far­bi­ges Papier, fili­gra­ne Umrah­mun­gen des Tex­tes zeu­gen von einem wirk­lich mühe­voll gestal­te­ten Werk. An Span­nung und vie­len über­ra­schen­den Wen­dun­gen man­gelt es eben­falls nicht. Ver­ein­zel­te Hor­ror­ele­men­te mit­ein­ge­schlos­sen. Ein gelun­ge­nes Buch! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Emmas Mut­ter ist bei einem Auto­un­fall ums Leben gekom­men. Ihre Lei­che, die mit­samt Fahr­zeug in einem See unter­ging, ist aller­dings nie­mals gefun­den wor­den. Jetzt — Wochen nach dem schmerz­li­chen Unglück — bekommt Emma ein selt­sa­mes Päck­chen zuge­schickt. Es ent­hält ein fast lee­res Foto­al­bum und die schrift­li­che Auf­for­de­rung, nach den Mör­dern ihrer Mut­ter zu suchen. Mord? Das jun­ge Mäd­chen kann es kaum glau­ben und doch mel­det sie sich in dem Camp an, des­sen Fly­er der Sen­dung bei­lag, um der Sache auf den Grund zu gehen. Die­ses Camp soll den Erfah­rungs­ho­ri­zont und die per­sön­li­chen Fähig­kei­ten erwei­tern. Nach einem Aus­wahl­ver­fah­ren, bei dem man eini­ge zwi­schen­mensch­li­che Tests bestehen muss, führt es schließ­lich nach Aus­tra­li­en in das Haupt­camp. Die ers­te Etap­pe fin­det in einem alten Jagd­schloss mit­ten in den Ber­gen statt. Nur weni­ge Teil­neh­mer sind dabei und drei Betreu­er. Nichts ist wie es scheint und mit unge­wöhn­li­che Metho­den werden

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Claire Legrand — Das Haus der verschwundenen Kinder

Claire Legrand - Das Haus der verschwundenen Kinder8.September 2014

Clai­re Leg­rand hat einen schö­nen Fan­ta­sy­ro­man mit dem Namen „Das Haus der ver­schwun­de­nen Kin­der“ geschrie­ben. Über Per­fek­ti­on, Ange­passt­heit und den Wert der Freund­schaft. Mit sehr viel Iro­nie und Witz erzählt, aber auch ein biß­chen gru­se­lig. Ein tol­les Buch! Es wur­de von der New York Public Libra­ry als bes­tes Jugend­buch 2012 aus­ge­zeich­net! Für Jugend­li­che ab 12 (aber auch schon für 10-jäh­ri­ge Viel­le­ser geeignet).

Die 12-jäh­ri­ge Vic­to­ria ist stets per­fekt orga­ni­siert. Ihr Hab und Gut ist in ordent­lich beschrif­te­ten Schach­teln ver­wahrt. Sie ist adrett geklei­det, höf­lich und in der Schu­le glänzt sie mit den aller­bes­ten Noten. Sie ist per­fekt so wie ihre Eltern, so wie alle Ein­woh­ner ihres klei­nen Städt­chens Bel­le­ville, in dem alles immer mit Recht und Ord­nung zugeht. Nur manch­mal scheint dort ein Kind zu ver­schwin­den. Eines, das nicht all­zu brav und folg­sam war. Als auch Vic­to­ri­as bes­ter Freund Law­rence eines Tages ver­schwin­det, macht sich das uner­schro­cke­ne Mäd­chen auf ihn zu suchen. Und alle Hin­wei­se füh­ren zu dem gro­ßen Kin­der­heim am Ende der Stadt. Hat die Inha­be­rin Mrs. Caven­dish etwas mit dem Ver­schwin­den der Kin­der zu tun? Und war­um fühlt Vic­to­ria von Zeit zu Zeit

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