“Julia und der Hai” ist ein Kinderbuch der britischen Autorin Kiran Millwood Hargrave, welches von ihrem Ehemann Tom de Freston überaus brillant illustriert wurde. Sie erzählt die Geschichte einer Familie, die für einenSommer auf die Shetlandinseln in einen Leuchtturm zieht. Während der Vater ein Computerprogramm für das Leuchtturmlicht zu schreiben versucht, begibt sich die Mutter, die Meeresbiologin ist, auf Forschungsreise. Julia schließt Freundschaft zu einem Jungen und beobachtet das immer mehr außer Kontrolle geratende Handeln ihrer Mutter. Ein Roman über die Suche nach einem Hai, den Wunsch die Zeit anhalten zu können, die Liebe zu den Sternen und dem Meer. Aber auch die Geschichte einer Familie, einer Freundschaft und die einer Krankheit, die aus der Sicht des Kindes geschildert wird. Berührend, einnehmend und Hoffnung machend. Ein sprach- und bildgewaltiges Werk, das seinesgleichen sucht und definitiv unter den Frühjahrsnovitäten sehr stark hervorsticht! Nicht nur für Leser*innen ab 11 Jahren, sondern auch für Erwachsene. Ganz großes All-Age‑, Klassiker- und Lieblingsbuchpotential!!
Julia ist 10 Jahre alt. Sie mag Wörter lieber als Zahlen. Mit Zahlen kann sie nicht viel anfangen. “Mum arbeitet auch mit Zahlen, aber Wörter sind ihre Lieblinge. Sie ist Wissenschaftlerin und da braucht man beides. Zahlen helfen einem, die Dinge nicht aus den Augen zu verlieren, aber nur mit Worten kann man sie erklären.” (Zitat aus “Julia und der Hai” S.5) Julias Vater hingegen mag Zahlen. Er soll ein Computerprogramm schreiben, für einen Leuchtturm, damit dessen Licht automatisch funktioniert. Deshalb fährt die Familie für einen Sommer auf die Insel Unst, auf die Shetlandinseln, die zu Schottland gehören und wohnen in besagtem Leuchtturm. Vor allem für Julias Mutter ist das Meer dort besonders reizvoll, denn sie arbeitet
