C.G.Drews — Hazelthorn

25.Mai 2026

Was für ein Buch — was für ein Meis­ter­werk!! “Hazelt­horn” ist der neu­es­te Bota­ni­cal Dark-Fan­ta­sy-Roman der aus­tra­li­schen Autor:in C.G.Drews. Ein kran­ker Jun­ge, der sein Zim­mer seit Jah­ren schon nicht ver­las­sen hat. Ein altes, rie­si­ges Her­ren­haus namens Hazelt­horn mit einem Gar­ten vol­ler gif­ti­ger, gefähr­li­cher Pflan­zen. Als sein Vor­mund stirbt, muss Evan­der aktiv wer­den. Er glaubt, dass die­ser ermor­det wur­de. Über­ra­schen­der­wei­se erbt nicht der Enkel des Ver­stor­be­nen das gan­ze Ver­mö­gen und das Anwe­sen, son­dern aus­ge­rech­net Evan­der. Das gefällt Lau­rie gar nicht. Schon ein­mal woll­te er Evan­der töten und bei leben­di­gem Leib im Gar­ten ver­gra­ben. Doch um den Fall zu lösen, ist Evan­der auf Lau­rie ange­wie­sen. War­um hat sein Vor­mund ihn gewarnt den Gar­ten zu betre­ten? Bald gera­ten die Din­ge außer Kon­trol­le und Evan­der begreift, dass mit dem Gar­ten etwas grund­le­gend nicht stimmt… Hor­ror vom Feins­ten — düs­ter, schmerz­voll, ver­stö­rend und betö­rend zugleich. Eine Geschich­te, die so bril­lant geschrie­ben ist — vol­ler Sprach­ge­wal­tig­keit und Atmo­sphä­re -, dass man sie kaum aus den Hän­den legen möch­te! Unver­gess­lich. Unnach­ahm­lich. Ver­ein­nah­mend. C.G.Drews hat sich mit die­sem lite­ra­ri­schen Kunst­werk mal wie­der selbst über­trof­fen! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und vor allem Erwachsene.

New Eng­land. Seit Jah­ren hat der 17-jäh­ri­ge Evan­der sein Zim­mer nicht ver­las­sen. Er ist schwer­krank. Muss immer wie­der ope­riert wer­den. “Der Ein­zi­ge, der mehr­mals täg­lich in sein Zim­mer kommt, ist der alte But­ler, der ihm sei­ne Dosis dick­flüs­si­ger, mil­chi­ger Medi­zin ver­ab­reicht, von der sich Evan­der jedes Mal trä­ge und abge­stumpft fühlt.” (Zitat aus “Hazelt­horn” S.10) Evan­der darf sich nicht über­an­stren­gen, weil

Wei­ter­le­sen

Donna Freitas — Wie viel Leben passt in eine Tüte?

Kasimira18.September 2020

Jetzt schon ein drit­tes Mal neu auf­ge­legt wor­den, das ist der außer­ge­wöhn­li­che Titel “Wie viel Leben passt in eine Tüte?” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Don­na Freitas. Ein wun­der­schö­nes Buch, das sich immer wie­der zu lesen lohnt! Und das berüh­ren wird — über Abschied und Tod, Lie­be und Lust, das Leben wie­der zu genie­ßen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und inter­es­sier­te Erwach­se­ne. Emp­feh­lens­wert!

Das Leben der nun 16-jäh­ri­gen Rose hat sich voll­kom­men ver­än­dert, seit ihre Mut­ter an Krebs gestor­ben ist. Sie geht nicht mehr auf Par­tys, sie hat das Cheer­lea­ding abge­bro­chen. Sie mag kei­ne Musik mehr hören, weil sie dann nur noch trau­rig ist. Und in der Bezie­hung zu ihrem Freund Chris, dem erfolg­rei­chen Quar­ter­back der Schu­le, läuft auch nicht mehr alles rund. Rose mag sei­ne Berüh­run­gen nicht mehr, kann sei­ne Nähe manch­mal nicht ertra­gen. Ihr älte­rer Bru­der Jim lebt nicht mehr bei ihnen zu Hau­se, er stu­diert bereits. Des­halb muss Rose sich auch noch allein um ihren Vater küm­mern, der von Zeit zu Zeit zu viel

Wei­ter­le­sen

Daniel Höra — Was wir nicht wollten

Daniel Höra - Was wir nicht wollten5.August 2018 

“Was wir nicht woll­ten” ist der neu­es­te Roman von dem deut­schen Autoren Dani­el Höra. Ein Roman über die Tat einer Grup­pe von Jugend­li­chen, die eigent­lich einer Nach­ba­rin nur einen Denk­zet­tel ver­pas­sen woll­ten und plötz­lich in eine Situa­ti­on gera­ten, die außer Kon­trol­le gerät. Eine Geschich­te über Grenz­über­schrei­tung, Ver­ant­wor­tung und Schuld. Nach­denk­lich machend und bewe­gend erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

In einer Sied­lung nahe einer namen­lo­sen Stadt irgend­wo in Deutsch­land. Hier lebt der 13-jäh­ri­ge “Spar­gel” (der des­we­gen so genannt wird, weil er so groß und schlank ist) mit sei­nen Freun­den. Sei­ne Freun­de, das sind Koko, die Anfüh­re­rin ihrer klei­nen Cli­que — das Mäd­chen mit den coo­len Ideen. Schol­le, der Metz­gers­sohn, der im Tor ger­ne kurz mal die Augen zusam­men­kneift, wenn ein Ball auf ihn zufliegt. Bet­ty, deren Fami­lie die Kri­mi­na­li­tät schein­bar im Blut liegt und die selbst auf Bewäh­rung ist. Und Tomis­lav, der von allen nur Tomi genannt wird und des­sen Eltern aus dem Bal­kan kom­men. Zusam­men gehen sie durch Dick und Dünn, auch wenn sie sich manch­mal schon ordent­lich angif­ten. Fie­se Sprü­che und 

Wei­ter­le­sen

Beth Kephart — Nichts als Liebe

Beth Kephart Nichts als Liebe25.Mai 2012

Der Roman von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Beth Kephart “Nichts als Lie­be” beschäf­tigt sich mit einem Mäd­chen, das ihre Mut­ter ver­lo­ren hat und wie­der lernt im Leben Fuß zu fas­sen und die­ses vor allem mit sei­ner gan­zen Schön­heit zu genie­ßen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Katies Mut­ter ist nach einer plötz­li­chen auf­tre­ten­den Krank­heit gestor­ben. Das jun­ge Mäd­chen wohnt nun allein mit ihrem Vater und ihrer Trau­er in dem gro­ßen Haus, das ihre Mut­ter stets mit Leben und ihren phi­lo­so­phi­schen Gedan­ken und ihrer Lie­be zu Blu­men gefüllt hat. Des­halb steht auf dem Tisch auch jeden Abend eine Blu­me auf dem Tisch und ein drit­ter Tel­ler wird für die Ver­stor­be­ne mit­ge­deckt. Katies Vater, der alte Gemäl­de restau­riert, weiß sich nicht anders zu hel­fen, als sich mit viel Arbeit ein­zu­de­cken. Und so beschließt auch Katie den Som­mer über in dem gro­ßen Anwe­sen der alten Mrs Mar­ti­ne als Gärt­ners­ge­hil­fin zu arbei­ten. Mit vie­len ande­ren Hel­fern ist sie dort beschäf­tigt und soll eine rie­si­ge Gru­be aus­he­ben, um dort einen Gar­ten­pa­vil­lon ent­ste­hen zu las­sen. Doch irgend­wie kommt es Katie selt­sam vor, dass man Mrs Mari­ne schon seit so vie­len Jah­ren nicht mehr gese­hen hat. War­um hat sich die alte Frau zurück­ge­zo­gen? Katie beschließt

Wei­ter­le­sen

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner