Schlagwort Archiv: Freundschaft

Cat Patrick — Die fünf Leben der Daisy West

Cat Patrick Die fünf Leben der Daisy West23. Juli 2012

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Cat Patrick hat mit “Die fünf Leben der Dai­sy West” einen Roman geschrie­ben, in dem es um ein gehei­mes Wun­der­mit­tel geht, das den Tod über­lis­ten kann. Teil des Expe­ri­ments ist die jun­ge Dai­sy, die bereits ihr 5. Leben begon­nen hat und nun die Lie­be für sich ent­deckt. Erst­mals beginnt sie das Pro­gramm, in dem sie sich befin­det, in Fra­ge zu stel­len. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Ein Bus­un­glück. 21 Men­schen, die gestor­ben sind. Doch nur 7 sind wirk­lich tot. 14 von ihnen beka­men die Chan­ce an einem noch streng gehei­men Pro­gramm teil­zu­neh­men und wur­den mit dem Mit­tel “Revi­ve” zurück ins Leben geholt. So auch — vor elf Jah­ren — die heu­te 15-jäh­ri­ge Dai­sy. Stets beglei­tet von zwei Geheimagenten/Wissenschaftlern, die sich als ihre Eltern aus­ge­ben (sie selbst ist ein Wai­sen­kind), hat sie nun schon eini­ge Tode hin­ter sich. Das letz­te Mal stach sie eine Bie­ne und sie erlitt einen all­er­gi­schen, töd­li­chen Schock. Davor erstick­te Dai­sy beim Schwim­men, als sie ver­se­hent­lich aus­strö­men­des Koh­len­stoff­mon­oxid eines Haus­boo­tes ein­at­me­te. Der Wohn­ort und die Iden­ti­tät wird nach jedem Tod gewech­selt, dafür sorgt die Orga­ni­sa­ton des Pro­gramms. Nur ihren Vor­na­men darf Dai­sy… Weiterlesen!

Peter Pohl — Meine Freundin Mia

Peter Pohl Meine Freundin Mia8.März 2012

Mei­ne Freun­din Mia” von dem schwe­di­schen Schrift­stel­ler Peter Pohl ist nicht nur die Geschich­te einer Freund­schaft, son­dern auch eine Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Alko­ho­lis­mus in der Fami­lie. Bewe­gend geschrie­ben. Geeig­net für Kin­der ab 10 Jah­ren, die auch bereit sind, sich mit ein wenig erns­te­ren The­men zu befas­sen und für Erwach­se­ne.

Der Roman spielt in Schwe­den. Laut einer Sta­tis­tik leben 20% aller Kin­der in einer Fami­lie, in der ent­we­der ein Eltern­teil oder bei­de ein Alko­hol­pro­blem haben. Auch die 11-jäh­ri­ge Lena, die Haupt­fi­gur des Buches, hat eine Mut­ter, die Alko­ho­li­ke­rin ist. Sie muss stets vor­sich­tig sein, in wel­chem Zustand sich ihre Mut­ter momen­tan befin­det. Da kann es zum Bei­spiel auch ein paar Schlä­ge geben, wenn sie ver­gisst die Haus­tü­re abzu­schlie­ßen. Um ihren fünf­jäh­ri­gen Bru­der Ola muss sich Lena meis­tens küm­mern und ihn zur Vor­schu­le brin­gen. Dass sie dann meis­tens selbst zu spät zur Schu­le kommt, ist lei­der häu­fig der Fall. Lügen, um bei­spiels­wei­se die Vor­schul­leh­re­rin zu beru­hi­gen, kom­men ihr mitt­ler­wei­le ganz leicht über die Lip­pen. Lenas bes­te Freun­din Mia weiß nichts von den Pro­ble­men, mit denen Lena tag­täg­lich zu kämp­fen hat. Mia ist immer so gut drauf und erzählt so lus­ti­ge Geschich­ten über ihre vie­len Geschwis­ter. Doch dann… Weiterlesen!

Holly Cupala — Erzähl mir ein Geheimnis

Holly Cupala - Erzähl mir ein Geheimnis7.März 2012

Mit “Erzähl mir ein Geheim­nis” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Hol­ly Cup­a­la ist ein Roman erschie­nen, der sich mit den The­men Freund­schaft, Ver­trau­en, Ver­rat, Ver­lust eines gelieb­ten Men­schen und einer uner­war­te­ten Schwan­ger­schaft aus­ein­an­der­setzt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Vor eini­ger Zeit ist Miran­das Schwes­ter Xan­dra gestor­ben. Sie war fünf Jah­re älter als Miran­da (die jetzt 17 ist) und schon immer auf­müp­fig und rebel­lisch. Miran­da hat ihre Schwes­ter bewun­dert und woll­te so sein wie sie. Das war das Geheim­nis, das sie Xan­dra ver­ra­ten hat. Im Gegen­zug dazu woll­te ihre Schwes­ter ihr auch etwas ver­ra­ten, doch das hat sie nie getan und dann ist sie gestor­ben. Was genau pas­siert ist, das erfährt der Leser zunächst nicht. Der Roman bleibt geheim­nis­voll. Es gibt Andeu­tun­gen und vie­le Rück­blen­den, die sich auch um Miran­das Freund Kam­ran und ihre neue bes­te Freun­din Del­a­ney dre­hen. Und auch Miran­da selbst ver­birgt vor ihren Freun­den ein Geheim­nis: sie ver­mu­tet von Kam­ran schwan­ger zu sein. Als sie end­lich Gewiss­heit hat und das Unfass­ba­re Wirk­lich­keit wird… Weiterlesen!

Em Bailey — Du denkst, du weißt, wer ich bin

Em Bailey - Du denkst, du weißt, wer ich bin27.Februar 2012

Mit “Du denkst, du weißt, wer ich bin” von der aus­tra­li­schen Auto­rin Em Bai­ley ist ein span­nen­der Thril­ler über Mani­pu­la­ti­on und Freund­schaft erschie­nen, der sehr flüs­sig zu lesen ist und den Leser über­ra­schen wird. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Miran­da ist das neue Mäd­chen an der Schu­le. Gerüch­ten zufol­ge soll sie ihre Eltern umge­bracht haben! Oli­ve und ihre bes­te Freun­din Ami inter­es­sie­ren sich zunächst gar nicht für Miran­da. Die Neue wirkt völ­lig unschein­bar, schüch­tern und hält sich eher im Hin­ter­grund. Doch dann fällt Oli­ve plötz­lich auf, wie Miran­da sich auf Katie — eines der belieb­tes­ten Mäd­chen der Klas­se — zu kon­zen­trie­ren beginnt. Sie ahmt ihre Ges­ten nach, ihre Art zu spre­chen. Mit ein paar Tricks gewinnt sie Katies Freund­schaft und all­mäh­lich blüht Miran­da auf. Katie hin­ge­gen wirkt immer farb­lo­ser und ver­liert an Gewicht und Aus­strah­lung, je mehr Miran­da davon zu gewin­nen scheint. Oli­ve recher­chiert im Inter­net und hegt mit einem Male einen ent­setz­li­chen Ver­dacht: ist Miran­da Weiterlesen!

Lucy Christopher — Isla Schwanenmädchen

Lucy Christopher Isla Schwanenmädchen29.November 2011

Die bri­tisch-aus­tra­li­sche Auto­rin Lucy Chris­to­pher hat mit „Isla Schwa­nen­mäd­chen“ eine wun­der­schö­ne Vater-Toch­ter-Geschich­te geschrie­ben. Ein Buch über die Magie des Flie­gens, über die Freund­schaft zu einem ganz beson­de­ren Schwan, über und einen Vater, der wie­der gesund wird! Nomi­niert wur­de der Roman auch für den Waterstone’s Pri­ze. Und gewann 2010 den Bran­ford Boa­se Award. Ab 10 Jah­ren zu emp­feh­len, aber auch für Jugend­li­che und Erwach­se­ne.

Isla und ihr Vater lie­ben es jedes Jahr, wenn es kalt wird, die Schwä­ne zu beob­ach­ten. Doch die­se Jahr ist etwas anders: der Schwarm fliegt ver­se­hent­lich in neu errich­te­te Strom­lei­tun­gen hin­ein. Ein paar der Vögel ster­ben und einer scheint den Weg zu sei­ner Sip­pe nicht mehr zurück­zu­fin­den. Ihn trifft Isla am See des Kran­ken­hau­ses wie­der, in das ihr Vater nach einem Zusam­men­bruch ein­ge­lie­fert wird. Ihr Vater hat Pro­ble­me mit sei­nem Herz. Der ein­sa­me Schwan hat Pro­ble­me mit dem Flie­gen. Isla, die ver­sucht mit der Krank­heit ihres Vaters, der Angst und Sor­ge um ihn fer­tig­zu­wer­den, kommt auf die Idee… Weiterlesen!