Das neue Thema des Monats Oktober: Frankreich

Die Frank­fur­ter Buchmesse…Frankreich neues Thema des Monats Buchmesse

hat die­ses Jahr mit Frank­reich nicht nur ein Gast­land gewählt, son­dern zugleich die fran­zö­si­sche Spra­che in den Mit­tel­punkt gestellt, die auf fünf Kon­ti­nen­ten und in unge­fähr 80 Län­dern gespro­chen wird. Eine gan­ze Men­ge Autoren wer­den daher in Frank­furt erwar­tet, die ihre Bücher in fran­zö­si­scher Spra­che ver­öf­fent­licht haben. Schirm­herr der Ehren­gast­prä­sen­ta­ti­on ist nie­mand gerin­ge­res als der Prä­si­dent Emma­nu­el Macron. Und es wur­de extra zur Frank­fur­ter Buch­mes­se auch flei­ßig über­setzt: 143 Ver­la­ge haben 555 ver­schie­de­ne Titel aus dem Fran­zö­si­schen ins Deut­sche über­tra­gen. Jede Men­ge Lese­stoff also um einen Sprach­raum zu ent­de­cken (nicht zu ver­ges­sen: all das, was bis­her schon über­setzt wur­de wie die Klas­si­ker von Jules Ver­ne, oder “Der klei­ne Prinz” von Antoine de Saint-Exupé­ry). Im zeit­ge­nös­si­schen Jugend­buch sticht vor allem die bekann­te fran­zö­si­sche Schrift­stel­le­rin Marie-Aude Murail her­vor, die zu den Stars des Lan­des gehört und bereits zahl­rei­che Roma­ne her­aus­ge­bracht hat. Für “Sim­pel”, das nun auch ver­filmt wur­de, erhielt sie sogar den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis. Für etwas älte­re Leser ist auch die Best­sel­ler­au­torin 

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Marie-Aude Murail — Blutsverdacht

 Marie-Aude Murail Blutsverdacht26.Juni 2014

Die bekann­te, fran­zö­si­sche Schrift­stel­le­rin Marie-Aude Murail legt mit ihrem neu als Taschen­buch erschie­ne­nen “Bluts­ver­dacht”  nun erst­mals einen Thril­ler vor. In gekonn­ter Manier und mit ihrem ganz eige­nen, humor­vol­lem Stil gelingt ihr auch dies! Ein herr­li­ches Lese­ver­gnü­gen für Jung und Alt. Ab 12 Jahren.

Eigent­lich woll­te die 14-jäh­ri­ge Ruth ihrer Freun­din Debo­rah nur ein Foto ihrer ver­stor­be­nen Mut­ter Marie-Eve zei­gen. Doch auf einem alten Klas­sen­fo­to bemerkt sie, dass ihr Vater Mar­tin auch auf die­sem Bild ist. Und, dass er die Hand von Eve-Marie hält — der Zwil­lings­schwes­ter ihrer Mut­ter! War ihr Vater zuerst mit ihr zusam­men, ehe er Ruths Mut­ter hei­ra­te­te? Oder haben sie die bei­den nur ver­wech­selt? Debo­rah und Ruth stel­len das Foto ins Inter­net. Damit lösen sie eine Ket­te unvor­her­ge­se­he­ne Reak­tio­nen aus. Denn ver­schie­de­ne Per­so­nen erken­nen sich auf dem Klas­sen­fo­to wie­der und schrei­ben Ruth, die sich als ihren Vater aus­ge­ge­ben hat, zurück. Dadurch erfährt Ruth das Unfass­ba­re: ihre Tan­te Eve-Marie, die auch schon vor Jah­ren gestor­ben ist, ist nicht durch einen Unfall ums Leben gekom­men, sie wur­de ermor­det! Von dem “Krava­tten­mör­der”, der nun hin­ter Git­ter sitzt. Doch ist er wirklich

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