Frank Schwieger — Trümmerkinder: Wie wir die Nachkriegszeit erlebten

29.Januar 2026

Trüm­mer­kin­der: Wie wir die Nach­kriegs­zeit erleb­ten” ist ein bio­gra­fi­sches Sach­buch des deut­schen Autoren Frank Schwie­ger für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren. Er lässt sie­ben Jun­gen und Mäd­chen unter­schied­li­chen Alters zu Wort kom­men. Sie erzäh­len ihre Geschich­te, wie sie die Nach­kriegs­zeit von 1945 bis 1954 erlebt haben. Wie sie ver­trie­ben wur­den, Flucht und Hun­ger erleb­ten, Käl­te und Angst. Wie sie Tei­le ihrer Fami­lie ver­lo­ren. Wie sie sich ein neu­es Zuhau­se in den Trüm­mern suchen musss­ten. Wie sie heim­lich Koh­le klau­ten. Wie sie aber auch uner­war­tet Mensch­lich­keit in schwe­ren Zei­ten erfuh­ren. Hoff­nung, Zusam­men­halt und ein Miteinander.

Jede Geschich­te beginnt mit einer Zeich­nung der jewei­li­gen Per­son, die erzählt und einem kur­zen Steck­brief, in dem man den Namen, das Geburts­da­tum, die Geschwis­ter und den Wohn­ort erfährt. Vie­le Berich­te erstre­cken sich auch

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Frank Schwieger — Kinder unterm Hakenkreuz: Wie wir den Nationalsozialismus erlebten

7. Febru­ar 2023

Der deut­sche Autor und Leh­rer Frank Schwie­ger, der Latein und Geschich­te stu­dier­te, hat mit “Kin­der unterm Haken­kreuz: Wie wir den Natio­nal­so­zia­lis­mus erleb­ten” ein bio­gra­fi­sches Sach­buch geschrie­ben, das Kin­dern die Zeit des Drit­ten Reichs und des Zwei­ten Welt­kriegs ver­ständ­lich erläu­tert. Neben eini­gen beglei­ten­den Sach­in­for­ma­tio­nen, zahl­rei­chen Abbil­dun­gen und Steck­brie­fen wer­den zehn Kin­der in den Mit­tel­punkt gestellt, die ihre eige­nen Geschich­ten erzäh­len. Wie sie die Zeit damals erlebt, wel­che Fra­gen sie sich gestellt und wel­ches Leid sie erfah­ren haben, aber auch wel­che Hilfs­be­reit­schaft und Mensch­lich­keit sie erle­ben durf­ten, um all das zu über­ste­hen. Ein sehr lehr­rei­ches, schön illus­trier­tes und bewe­gen­des Buch, das auch einer jün­ge­ren Ziel­grup­pe die­se Zeit näher­bringt. Auch per­fekt für den Schul­un­ter­richt geeig­net. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Zehn Kin­der. Zehn Schick­sa­le. Zehn Geschich­ten. (1) Die 11-jäh­ri­ge Erna, die 1933 in Nord­deutsch­land lebt, liebt den Schuh­la­den von Esther Blum, genannt “Blüm­chen”, und die Besit­ze­rin ganz beson­ders: “Blüm­chen war eine älte­re Dame, bestimmt schon über fünf­zig Jah­re alt. Und sie war im gan­zen Vier­tel beliebt, beson­ders bei uns Kin­dern.” (Zitat S.14) Für Erna ist sie wie eine Oma, bei der sie sich auch mal aus­heu­len kann und die ihr immer ein Him­beer­bon­bon zusteckt. Doch jetzt wird von der neu­en Regie­rung dazu auf­ge­ru­fen am Sonnabend

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